wird geladen

Dortmund dominiert Derby

Champagner aus der Arbeiterklasse

Samstag, 28.02.2015 | 21:14 Uhr
Henrikh Mkhitaryan erzielte gegen Schalke 04 sein erstes Saisontor
© Getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Liverpool - Chelsea - Der Kampf um die CL-Plätze
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheffield Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak Moskau -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Chelsea -
Newcastle
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Premier League
Brighton -
Liverpool
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man United
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
Leicester -
Burnley (Delayed)
Premier League
Everton -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Swansea (Delayed)
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Inter Zapresic
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Auckland City
Indian Super League
Chennai -
Kalkutta

Borussia Dortmund setzt seinen Aufwärtstrend in der Bundesliga auch im Derby gegen Schalke 04 fort und zeigt dabei teilweise berauschenden Fußball. Trotzdem spricht Klopp weiter vom Abstiegskampf. Es bleibt die Frage: Ist der alte BVB zurück?

Mit seiner Einschätzung lag Jürgen Klopp komplett daneben. "Gegen eine Mannschaft, die mit acht Mann relativ tief verteidigt, werden die Chancen nicht im Sekundentakt da sein", sagte der BVB-Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Nach den 90 Minuten Derby am Samstagnachmittag hatte nicht nur Klopp "massenhaft Torchancen" gesehen. Noch dazu nur von seiner Mannschaft. 31 Schüsse Richtung Tor, 13 davon auf den Kasten. Es gab Phasen, da rollte tatsächlich alle paar Sekunden eine Angriffswelle auf das Schalker Tor zu.

Man muss Klopp zugutehalten, dass mit einem derart einseitigen Spiel tatsächlich nicht zu rechnen war, da Schalke als defensiv sehr stabiles Team die paar Kilometer nach Dortmund gefahren kam. Aber trotz der unterirdischen Schalker Leistung schien sich zumindest eine Wahrnehmung Klopps als richtig zu erweisen. Eine "wahre Ergebnismaschine" seien die Schalker.

Der BVB hilft sich selbst

Das stimmte immerhin bis zur 78. Minute. Das 0:0 war ein Geschenk für die Gäste, die zu diesem Zeitpunkt schon mit vier, fünf Toren in Rückstand hätten liegen können. Aber es stand halt nach wie vor 0:0 und der phänomenale Druck des BVB der ersten Halbzeit war in den 20 Minuten zuvor etwas abgeflaut. Schalke schien - wie auch immer - einem Punktgewinn immer näher zu kommen.

Die ganze Szenerie erinnerte ein bisschen an die Partie gegen Borussia Mönchengladbach im November des Vorjahres, als die Dortmunder ebenfalls beste Möglichkeiten ungenutzt ließen und der Gegner in 90 Minuten keinen Schuss auf das Tor von Roman Weidenfeller abgeben konnte.

Damals kam die Hilfe in Person von Christoph Kramer vom Gegner. Diesmal half sich der BVB selbst, auch wenn Dennis Aogo und Roman Neustädter unterstützend eingriffen.

Zwischen Abstiegskampf und Europa League

Der BVB hat auch in der Vorrunde seine PS in einzelnen Spielen auf den Platz gebracht, aber sich selten belohnt und noch viel öfter mit katastrophaler Abwehrleistung bestraft. Die Defensive lieferte auch in den Spielen gegen Mainz, Stuttgart und Juventus noch keinen Grund, an die endgültige Wende zu glauben.

Dass diese jetzt geschafft ist, wollten weder Trainer noch Spieler nach dem Derbysieg bejahen. "Wenn ich die Tabelle anschaue, haben wir morgen Abend aber weiterhin nur maximal fünf Punkte Vorsprung nach hinten, obwohl wir vier Spiele in Folge gewonnen haben", sagte Klopp. "Daran sieht man, in was für einer Situation wir waren und immer noch sind."

Daran sieht man aber auch, wie in Dortmund zumindest in der offiziellen Sprachregelung aktuell gelesen wird: von unten nach oben. Aus der anderen Blickrichtung fehlen dem BVB aber auch nur noch sieben Punkte auf den Erzrivalen Schalke und damit die Europa-League-Plätze.

Die Bundesliga geht in die heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Mit Basistugenden zum Champagner-Fußball

Nach den beiden schwachen Auftaktspielen gegen Leverkusen und Augsburg ist der BVB zumindest offensiv ins Rollen gekommen und hat in vier Spielen 13 Tore erzielt. Erstaunlich dabei: die mangelnde Chancenverwertung ist nach wie vor ein Thema und hätte gegen Schalke bald den Sieg verhindert. Erst der 28. Torschuss saß.

Im Abstiegskampf dürfe man keinen Champagner-Fußball erwarten hatte Klopp zu Beginn der Rückrunde erklärt, da gehe es um die elementaren Dinge. Gegen Schalke war wieder einmal deutlich zu sehen, dass Dortmund aus den Basistugenden des Fußballs, Einsatz, Leidenschaft und Wille, aber durchaus Prickelndes zustande bringen kann.

Arbeit und Grandezza schließen sich in Dortmund nicht aus. Die Kausalkette funktioniert aber nur in eine Richtung. Die Grundlagen müssen stimmen, erst daraus kann sich das begeisternde Offensivspiel entwickeln.

Und nur dann funktioniert auch das Kollektiv, in dem selbst Ausfälle mühelos kompensiert werden können und Ergänzungsspieler wie Oliver Kirch gute Leistungen abliefern. Fehlt es aber am Fundament, entsteht eine Situation wie in der Hinrunde. Erfolg allein durch spielerische Mittel ist nicht die Erfolgsformel des BVB unter Klopp.

Mkhitaryans bestes Spiel in Dortmund

Der Trainer hat seit Beginn der Rückrunde die bessere Fitness und Fortschritte im taktischen Bereich herausgestellt. Er sieht sein Team zwar immer noch im Abstiegskampf, aber auch auf dem richtigen Weg zum eigentlichen Gesicht des Klubs.

Bei den nächsten Schritten helfen auch die "tollen kleinen Nebengeschichten" der Partie, die Klopp ansprach. Dazu zählte er den Batman-und-Robin-Jubel von Pierre-Emerick Aubameyang und Marco Reus, aber vor allem den Treffer des ewig zweifelnden Henrikh Mkhitaryan. Dem Armenier bescheinigte Klopp defensivtaktisch sogar "das beste Spiel, was ich von ihm für Borussia Dortmund gesehen habe".

Ganz so euphorisch sah Klopp den Maskenjubel dagegen nicht. Es gäbe zwar auch positive Seiten, wie das passende Stimmung in der Mannschaft für solche Aktion und das Selbstbewusstsein Aubameyangs von einem Treffer auszugehen, "aber dafür gibt es Gelbe Karten, deshalb sehe ich das natürlich nicht so gerne".

Klopp wird seinem Stürmer nochmal ins Gewissen reden, auf solche Aktionen zukünftig zu verzichten und meint, ein gutes Argument dabei auf seiner Seite zu haben: "Ich glaube, jetzt haben wir fast alle Masken durch."

Nächster Stopp: Angstgegner

Klopp wäre es vermutlich auch am liebsten, wenn er alle Variationen von Masken und Gesichtern seiner Mannschaft in dieser Saison schon gesehen hätte und in Zukunft immer das Derby-Gesicht zum Vorschein kommt.

Ob das Team in allen Bereichen schon stabil genug ist, um auch schon wieder der alte BVB zu sein, lässt sich auch nach dem 23. Spieltag nicht bewerten, zu wechselhaft war die Spielzeit bisher.

Wobei Klopp im nächsten Ligaspiel sicher auch auf das alte BVB-Gesicht verzichten könnte. Am kommenden Samstag geht es zum Hamburger SV. Vier der letzten fünf Spiele gegen die Hanseaten gingen verloren. Das wäre wieder ein Rückschlag im Abstiegskampf - oder bei anderer Lesart: auf der Jagd nach den Europa-League-Plätzen.

Dortmund - Schalke: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung