wird geladen

Bundesliga - 18. Spieltag

Arschtritt zur rechten Zeit

Samstag, 31.01.2015 | 10:51 Uhr
Thomas Müller kann's nicht fassen. Entsetzen beim FC Bayern nach der Klatsche in Wolfsburg
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Der FC Bayern München legt einen bemerkenswerten Fehlstart in die Rückrunde hin, sieht darin aber auch positive Aspekte. Dagegen trotzt der VfL Wolfsburg seiner schwierigen Situation und zeigt eindrucksvoll, zu was die Mannschaft in der Lage ist.

Andre Schürrle war nicht im Stadion. Der Weltmeister wäre gerne gekommen und hätte am liebsten auch schon ein bisschen mitgekickt beim Rückrundenauftakt seines zukünftigen Arbeitgebers in spe.

Doch noch hält sich Schürrle in London auf, es gilt noch ein paar "Steine aus dem Weg zu räumen" (VfL-Sportchef Klaus Allofs), um den beim FC Chelsea mehr oder weniger ausrangierten Spieler zurück nach Deutschland zu holen.

Dickes Ausrufezeichen

Fest steht, dass Schürrle am Freitagabend ein kleines Kapitel Bundesligageschichte verpasst hat. Mit 4:1 schlug der VfL Wolfsburg die angeblich unbesiegbaren Bayern, ein Rückrundenauftakt wie aus dem Bilderbuch.

4:1! Der Kantersieg der Wölfe in der Analyse

Die Leistung der Wölfe ist nicht hoch genug einzuschätzen; der tragische Tod von Junor Malanda ist keine drei Wochen her und die Ungewissheit, wie die Mannschaft im Ernstfall damit umgehen werde, war das bestimmende Thema in Wolfsburg in den letzten Tagen.

"Meine Mannschaft hat ein Ausrufezeichen gesetzt", sagte Trainer Dieter Hecking. Widerspruch zwecklos. Das 4:1 war Ausdruck der hohen Qualität des VfL vor allem im Umschaltspiel und ein Hinweis an die anderen 16 Konkurrenten des FC Bayern, dass es beim Rekordmeister eben doch menschelt und "eine ungewöhnlich hohe Fehlerquote" (Bastian Schweinsteiger) durchaus in Form von Gegentoren bestraft werden kann.

Bayern extrem konteranfällig

Wolfsburg zeigte Mut und Entschlossenheit und hatte zudem das nötige Glück auf seiner Seite. Mit dem zweiten Ballkontakt in der Bayern-Hälfte erzielte der VfL den Führungstreffer und das 2:0 schießt Bas Dost so nicht noch einmal in seinem Leben.

Zudem waren die Bayern an diesem Tag ein dankbarer Gegner. Jerome Boateng zählte nur eine Handvoll gewonnene Zweikämpfe, Schweinsteiger und Arjen Robben prangerten die fehlende Ordnung und Schlafmützigkeit an.

"Das war ein echter Wake-up-Call. Vielleicht tut uns das sogar ganz gut. Wir haben wieder gesehen, dass wir weiter hart arbeiten müssen", sagte Robben.

Vor allem die Konteranfälligkeit der Bayern war bemerkenswert. "Wir haben Wolfsburg zu viele Räume gelassen. Die Konter muss man verhindern, das ist uns leider überhaupt nicht gelungen. Wir verdienen diese Niederlage", sagte Trainer Pep Guardiola, der die erste Saisonniederlage aber auch nicht überbewerten wollte.

"Wir haben ein Spiel verloren. Ich habe immer gesagt, dass das jederzeit passieren kann. In der Bundesliga gibt es hervorragende Mannschaften und es ist sicher nicht ungewöhnlich, dass der Tabellenzweite den Ersten schlägt", so Guardiola.

Neuer: "Ganz schlechter Start von uns"

Die Art und Weise dagegen schon. Die Bayern kassierten in einem Spiel so viele Gegentore wie in der gesamten Hinrunde. Sie ließen acht Torschüsse innerhalb des eigenen Strafraums zu und fanden zu keinem Zeitpunkt ihren Rhythmus.

"Das war einfach ein ganz schlechter Start von uns", sagte Manuel Neuer, der zum ersten Mal im Bayern-Trikot in einem Bundesligaspiel vier Gegentore hinnehmen musste.

Wirklich viel passiert ist trotz der Klatsche in Wolfsburg nicht. Der Vorsprung auf den VfL beträgt immer noch beachtliche acht Punkte und bereits am Dienstag haben die Bayern im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 die Chance zur Rehabilitierung.

Und die Niederlage hat auch etwas richtig Gutes. Das Gerede von der absurden Überlegenheit und Unbesiegbarkeit des FC Bayern München ist fürs erste vorbei.

Wolfsburg - Bayern: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung