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HSV patzt bei Olic-Debüt

SID
Ivica Olic stand bei seiner Rückkehr direkt in der HSV-Startelf - es half aber alles nichts
© Getty
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Der Hamburger SV hat einen Tag nach der euphorisch gefeierten Heimkehr von Fan-Liebling Ivica Olic eine Bauchlandung hingelegt. Gegen den 1. FC Köln unterlag die weiter chronisch offensivschwache Mannschaft von Trainer Joe Zinnbauer mit 0:2 (0:0) und steht damit nach dem zum Rückrundenstart der Bundesliga weiter bei indiskutablen neun Saisontreffern.

Marcel Risse sorgte mit einem Doppelpack (62./78.) vor 56.053 Zuschauern für den verdienten Auswärtssieg des FC und bugsierte die Hamburger damit wieder tief in die Gefahrenzone der Bundesliga. Köln verschaffte sich dagegen ein Polster und hat mit nunmehr 22 Zählern fünf mehr auf dem Konto als der HSV.

Olic durfte einen Tag nach seiner Verpflichtung vom VfL Wolfsburg und 2079 Tage nach seinem letzten Bundesliga-Spiel für den HSV direkt von Beginn an ran. Der Kroate agierte gewohnt einsatzfreudig und sorgte mit dafür, dass der HSV die Initiative in der Anfangsphase übernahm.

Die HSV-Pleite im RE-LIVE

Die Hanseaten störten die Gäste schon weit in deren Hälfte und suchten über ein rasches Umschaltspiel den Weg in die Spitze, wo Olic lauerte. Die erste Großchance entsprang jedoch einer Standardsituation: Heiko Westermann prüfte den stark reagierenden Timo Horn im FC-Tor per Kopf (9.).

Köln nimmt Schwung aus HSV-Spiel

Köln versuchte in der Folge, über längere Passstafetten den ersten Schwung aus dem HSV-Spiel zu nehmen. Zunächst unterliefen der Mannschaft von Peter Stöger zu viele einfache Abspielfehler, doch mit zunehmender Spieldauer hatte der immer einfallsloser wirkende HSV so seine Probleme mit dem Rheinländern.

Nachdem der emsige Olic nach einer scharfen Hereingabe nur knapp verzogen hatte (21.), besaß Anthony Ujah die bis dato größte Gelegenheit für die Kölner. Der Nigerianer scheiterte jedoch von der Strafraumgrenze an Jaroslav Drobny (24.), kurz später vergab Slawomir Peszko in aussichtsreicher Position per Kopf (27.).

Nach dem Wechsel starteten die Gastgeber mit frischem Elan und kamen nach einer Freistoßvariante zur ersten Gelegenheit durch Ashton Götz (48.). Doch dann traf Risse für die gefällig kombinierenden Kölner, die bis zum Ende der Transferperiode noch auf eine Verpflichtung des früheren Hoffenheimers Carlos Eduardo (Rubin Kasan) hoffen. Zinnbauer reagierte nun und brachte Pierre-Michel Lasogga (72.) und den lange verletzte Maximilian Beister (76.). Doch der FC traf erneut.

Hamburg - Köln: Daten zum Spiel

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