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Später FCB-Sieg gegen starke Mainzer

Freitag, 19.12.2014 | 22:19 Uhr
Der FCB kassierte in Mainz erstmals nach sechs Auswärtspartien wieder ein Gegentor
© Getty
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Der FC Bayern München hat sein Gastspiel am 17. Spieltag der Bundesliga beim 1. FSV Mainz 05 mit 2:1 (1:1) gewonnen. Mit dem 14. Sieg im 17. Spiel knackte der Rekordmeister einen weiteren Hinrundenrekord: Der FCB stellt mit nur vier Gegentoren die beste Abwehr.

Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Coface-Arena ging Mainz durch das erste Saisontor von Elkin Soto in Führung (21.). Die Gäste glichen 166 Sekunden später aber durch einen direkt verwandelten Freistoß von Bastian Schweinsteiger aus. In der letzten Spielminute stellte Arjen Robben den Auswärtssieg der Bayern her.

Die Mainzer, die nun schon seit neun Spielen sieglos sind, verspielten damit schon fünf Mal in dieser Saison eine eigene Führung - das ist Ligahöchstwert. Die Bayern gewannen dagegen nun die letzten fünf Partien gegen die Rheinhessen bei 14:3 Toren.

Die Dominanz der Münchner in weiteren Worten: Der Rekordmeister spielt mit 45 Punkten (Saisons vor 95/96 umgerechnet auf die 3-Punkte-Regel) die zweitbeste Hinrunde der Bundesliga-Geschichte. Nur die eigene Hinrunde der Vorsaison war mit 47 Punkten erfolgreicher.

Und: Selbst im Falle eines Sieges der Wolfsburger am Samstag gegen Köln hätten die Bayern elf Punkte Vorsprung auf die Wölfe - einen solch großen Vorsprung hatte ein Team nie zuvor am Ende der Hinrunde auf den Zweitplatzierten. Der bisherige Rekord lag bei zehn Punkten gehalten von den Bayern (2013/14 auf Leverkusen) und Dortmund (2010/11 auf Mainz und Leverkusen).

Reaktionen:

Christian Heidel (Manager Mainz): "Es war ein netter Abend, bis zur letzten Minute! Das war tragisch. Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles reingeworfen. Die Bayern sind selten so vom Tor festgehalten worden wie heute. Am Ende ist der Ball einfach durchgerutscht."

Pep Guardiola (Trainer Bayern): "Großes Kompliment an Mainz! Es war ein sehr schweres Spiel. Mainz hat viele schnelle Leute, sie haben gut in unserem Rücken angegriffen. Wenn wir die ganze Hinrunde analysieren, dann bin ich sehr, sehr zufrieden. Egal, wo wir hinfahren, wir spielen immer mit Leidenschaft. Wir müssen jetzt ruhig bleiben und unsere Rückrunde vorbereiten."

Arjen Robben (FC Bayern): "Ich bin glücklich über den Sieg, es tut mir aber leid für die Mainzer, die alles gegeben haben. Sie hätten einen Punkt verdient gehabt. Aber so ist Fußball. In der ersten Halbzeit sind wir nicht gut gestanden, hatten zu große Lücken im Mittelfeld, sind nicht zu unserem Spiel gekommen. Aber Kompliment an die Mannschaft! Wir sind zurückgekommen und haben wieder gewonnen. Alle können jetzt stolz und glücklich in den Urlaub fahren."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Mainz tauscht nach dem Remis in Köln auf vier Positionen: Wollscheid, Soto, Koo und De Blasis starten für Allagui, Diaz (beide Bank), Bell (Innenbandverletzung) und Jairo.

Die Bayern nach dem Sieg gegen Freiburg mit drei Änderungen: Für die Verletzten Benatia (Leistenprobleme), Alonso (Sprunggelenkprellung) und Lewandowski (Wadenprellung, alle nicht im Kader) starten Schweinsteiger, Boateng und Hojbjerg. Shaqiri laboriert an einer Leistenverletzung und steht deshalb nicht im Kader.

4.: Koo spielt rechts raus zu Malli. Dessen Flanke versenkt De Blasis am kurzen Pfosten per Kopf im Tor - doch er stand im Abseits.

5.: Ribery nimmt links Tempo auf und zieht in den Sechzehner. Dort hat er freie Schussbahn. Karius hält die Kugel.

12.: Langer Ball von Schweinsteiger in die Spitze. Jara köpft den Ball unglücklich zum freistehenden Müller, bügelt die Aktion aber selbst wieder aus.

19.: Nächster langer Ball in die Spitze, diesmal von Dante auf Robben. Der zieht von rechts nach innen, spielt Karius aus und trifft. Zwayer pfeift Abseits - hauchdünne Entscheidung.

21., 1:0, Soto: Hojbjerg verliert im Vorwärtsgang leichtfertig die Kugel. Mainz kontert über Geis, der rechts raus zu Okazaki spielt. Dessen scharfe Hereingabe landet am langen Pfosten bei Soto, der den Ball mit links durch Neuers Beine hindurch ins Tor haut.

24., 1:1, Schweinsteiger: Nach einem Foul von Jara an Müller bekommen die Bayern 21 Meter vor dem Tor in zentraler Position einen Freistoß zugesprochen. Schweinsteiger zirkelt die Kugel oben links in den Knick.

40.: Tolle Verlagerung von Soto nach rechts zu Brosinski. Der lupft den Ball in den Lauf des gestarteten Malli. Neuer kommt aus dem Kasten, auch Malli möchte lupfen - trifft den Ball aber nicht ganz sauber. Neuer hält.

49.: Koo passt aus dem Mittelfeld heraus auf den gestarteten Malli. Der läuft Dante davon und schließt allein vor Neuer ab. Der Keeper streckt sich und holt die Kugel aus dem linken Eck.

73.: Robben mit der Freistoßflanke, Karius kann nur fausten, im Rückraum kommt Hojbjerg zum Nachschuss - doch den kann Geis mit einer tollen Reaktion am linken Pfosten vorbei ablenken.

74.: Langer Ball von Schweinsteiger auf Ribery in den Strafraum. Der ist frei vor Karius, kann den Ball aber nicht vernünftig stoppen. Chance vertan.

90., 1:2, Robben: Ribery erobert einen Querpass von Park an der Mittellinie und zieht gen Mainzer Tor. 22 Meter vor selbigem folgt das Anspiel auf den links gestarteten Bernat, der gefühlvoll an den Fünfer flankt. Müller verpasst, Robben netzt am langen Pfosten ohne Mühe aus sieben Metern ein.

Fazit: Mainz hätte einen Punkt mehr als verdient gehabt und zeigte trotz der Negativspirale der letzten Wochen eine beeindruckend stabile Leistung über 90 Minuten. Die Bayern bemüht, aber ohne Durchschlagskraft - bis auf die 90. Minute.

Der Star des Spiels: Arjen Robben. Brachte gemessen an den letzten Monaten wie seine Mitspieler nur wenig zusammen. Stand aber ein Mal richtig und besorgte das Siegtor. Das verdrängt den starken Mainzer Yunus Malli in letzter Sekunde aus dieser Kategorie.

Der Flop des Spiels: Mario Götze. Bewegte sich zwar viel, dafür aber kaum effektiv. Verlor die Bälle entweder viel zu schnell oder schaffte es nicht, Räume zu überbrücken. Dazu ohne Durchsetzungsvermögen in direkten Duellen.

Der Schiedsrichter: Gute Leistung von Felix Zwayer, der die lange Leine walten ließ. Die geriet bisweilen zu lang, da er zumindest Hojbjerg nach taktischen Foulspielen mit Gelb hätte verwarnen müssen (3., 20.). Korrekte Entscheidung aber, De Blasis' Tor wegen Abseits nicht anzuerkennen. Robben stand bei seinem Treffer aber hauchdünn nicht drin (19.). Dazu mit gutem Auge bei direkten Duellen und einer angenehmen Körpersprache.

Das fiel auf:

  • Mainz mit einer starken Balance zwischen Aktion und Reaktion: Die 05er pressten hoch, ließen sich dank eines immensen Laufaufwands (vier Kilometer mehr als die Bayern allein zur Pause) und bissiger Zweikampfführung aber nur selten überspielen und entblößen.
  • Die Bayern in vielen Situationen zu fahrig und aufgrund des starken Mainzer Verschiebens nicht in der Lage, ein flaches Vertikalspiel bis in die letzte Linie aufzuziehen. Der Rekordmeister versuchte daher häufig mit langen Diagonalschlägen, die Mainzer Defensivformation aufzureißen.
  • Auffällig, wie oft die Mainzer flach durch die Schnittstellen der Bayern-Viererkette passen konnten. Da mangelte es der Guardiola-Truppe an Abstimmung und Antizipation.
  • Der FCB auch nach der Pause nicht in der Lage, Tempo ins Angriffsspiel zu bekommen. Mainz verriegelte das Zentrum bisweilen mit einer Fünferkette und blieb aggressiv sowie kompakt. Auch die Standards der Gäste waren harmlos. Am Ende reichte ein später Angriff zum Sieg.

Mainz - Bayern: Die Statistik zum Spiel

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