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Bundesliga - 16. Spieltag

Naldo köpft BVB zwei Punkte weg

Mittwoch, 17.12.2014 | 21:54 Uhr
Ciro Immobile bereitete das 1:0 des BVB vor - es war sein erster Assist in der Bundesliga
© Getty
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Borussia Dortmund kam am 16. Spieltag der Bundesliga nur zu einem 2:2 (1:1) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Der BVB hängt damit weiterhin auf Tabellenplatz 16 fest, Wolfsburg macht die beste Vorrunde der Vereinsgeschichte perfekt.

Vor 80.467 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park ging der BVB durch das fünfte Saisontor von Pierre-Emerick Aubameyang früh in Führung (8.).

Aubameyang ist in seinem 24. Pflichtspiel der Saison damit zum 18. Mal direkt an einem Tor beteiligt gewesen (11 Tore, 7 Assists). Das ist der Höchstwert aller Bundesliga-Spieler - und zwar zusammen mit Kevin De Bryune (6 Tore, 12 Assists), der in der 29. Minute nach einem direkt verwandelten Freistoß für den Ausgleich sorgte.

Eine gute Viertelstunde vor dem Ende führte Dortmund wieder. Ciro Immobile markierte sein drittes Saisontor (76.). Dieser Treffer reichte aber nicht zum Sieg, da Naldo nach einem Eckball sträflich allein gelassen wurde und zum erneuten Ausgleich einköpfte (85.).

Dortmunds Neven Subotic sah seine 5. Gelbe Karte der Saison und fehlt der Borussia damit am nächsten Wochenende beim Auswärtsspiel in Bremen.

SPOX-Top-11 des Spieltags Die Opta-Zahlen zum 16. Spieltag

Reaktionen:

Jürgen Klopp (Trainer BVB): "Wir leben noch, können noch Fußball spielen und haben das Kämpfen auch nicht verlernt, was ich nie bezweifelt hätte. Aber das gegen einen so starken Gegner so durchzuziehen, war schon gut, auch wenn es doof ist, wenn du den Ausgleich durch eine Ecke kassierst. Die Mannschaft hat sich voll reingehauen. Ob du Erster oder Fünfter bist: Ein 2:2 gegen den VfL Wolfsburg in dieser Verfassung ist kein schlechtes Ergebnis. Das Spiel heute war in vielen Bereichen absolut positiv, worauf man aufbauen kann."

Dieter Hecking (Trainer Wolfsburg): "Wir haben ein Superspiel gesehen. Die Dortmunder haben es vom Spielrhythmus richtig gut gemacht, Fehler provoziert und schnell umgeschaltet. Wir wussten, was uns erwartet, und dass Borussia Dortmund alles versuchen würde, dieses Spiel zu gewinnen. Wir sind zwei Mal zurückgekommen. Überragend, was Kevin de Bruyne heute gespielt hat."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Nach dem 0:1 in Berlin verändert Trainer Klopp die BVB-Startelf auf zwei Positionen: Durm und Großkreutz ersetzen Piszczek (Magenprobleme) und den verletzten Mkhitaryan. Ramos steht gar nicht im Kader.

Ebenfalls zwei Wechsel beim VfL: Im Vergleich zum 1:1 gegen Paderborn ersetzen Rodriguez und Guilavogui Schäfer und Arnold.

1.: Knoche patzt im Aufbau. Gündogan schnappt sich die Kugel und flankt mit links auf den langen Pfosten. Etwas zu hoch allerdings, Aubameyang köpft über den Kasten.

4.: De Bruyne spielt Doppelpass mit Vieirinha. Der Belgier kommt freistehend im Strafraum zum Schuss. Langerak wehrt stark ab, den Rebound setzt de Bruyne neben das Tor.

8., 1:0, Aubameyang: Hummels spielt Immobile links frei. Der Italiener flankt in die Mitte. Aubameyang rutscht in die Kugel und versenkt flach unten rechts ins Eck.

13.: Gündogan-Freistoß von halblinks. Im Strafraum steigt Hummels hoch und köpft links oben über den Kasten.

17.: De Bruyne legt am Strafraum in zentraler Position auf Perisic quer, dessen Schuss aus 18 Metern halblinker Position im letzten Moment noch von Durm geblockt wird.

25.: Nächster VfL-Fehler im Aufbau. Gündogan geht halbrechts in den Strafraum, passt aber in den Rücken der mitgelaufenen Dortmunder - große Chance vertan.

29., 1:1, De Bruyne: Nach einem Foul von Kehl an Gustavo gibt es Freistoß aus zentraler Position. De Bruyne schlenzt den Ball rechts an der Mauer vorbei. Die Kugel springt vor Langerak auf, der sie mit der Hand ins Tor abfälscht. Da sah der Australier nicht gut aus.

37.: Starker Lob von Kehl in den Strafraum zu Immobile. Der Italiener nimmt den Ball mit der Brust an und scheitert dann alleine vor dem Kasten mit einem Linksschuss an Benaglio - Riesenchance!

39.: De Bruyne kommt zentral vor dem Strafraum an den Ball. Er lässt zwei Dortmunder ins Leere rutschen und zieht dann mit links ab - genau auf Durm. Der Ball wäre aber vorbei gegangen.

49.: Perisic spielt mit Dost Doppelpass und legt im Strafraum quer auf Vieirinha. Der steht frei vor Langerak, scheitert aber am Gesicht des Australiers.

56.: Langer Ball von Aubameyang auf Immobile. Der nimmt die Kugel stark mit und schließt sofort mit links ab. Glanztat von Benaglio. Nach der anschließenden Ecke kommt Hummels mit links am kurzen Pfosten zum Schuss, doch Dost wehrt kurz vor der Linie ab.

65.: Einen langen Ball an die Strafraumgrenze legt Aubameyang auf Immobile ab. Der nimmt die Kugel mit, geht in den Sechzehner und schießt - rechts am Kasten vorbei.

76., 2:1, Immobile: Gustavo springt im Mittelfeld der Ball vom Fuß. Kirch grätscht die Kugel zu Immobile. Der läuft los und knallt das Leder trocken links unten ins Eck.

78.: Eine Hereingabe von rechts schießt Immobile per Seitfallzieher aufs Tor. Benaglio pariert.

85., 2:2, Naldo: Eckball Rodriguez von links. In der Mitte verliert Kehl Naldo komplett aus den Augen, so dass dieser ohne Gegenspieler aus kurzer Distanz einnickt.

Fazit: Ein gerechtes Ergebnis in einer niveauvollen Partie. Dortmund im Vergleich zur Vorwoche klar verbessert, aber immer noch zu fehlerbehaftet. Wolfsburg im Aufbau und vor dem Kasten zu ungenau.

Der Star des Spiels: Ciro Immobile. Wie verwandelt im Vergleich zu den vergangenen Wochen: Arbeitete zwar wie eh und je, diesmal aber auch effizient. Starke Ballbehauptung, gutes Defensivverhalten und mit dem nötigen Willen vor dem Kasten. Bereitete die Führung toll vor, der Treffer zum 2:1 war dann ein klassisches Stürmertor. Nach der Dauer-Kritik seit seinem Wechsel ein beeindruckender Auftritt des Italieners.

Ciro Immobile: Die Leiden des Anti-Mkhitaryan

Der Flop des Spiels: Josuha Guilavogui. Bisweilen überfordert im Aufbauspiel und häufig zu spät in den Zweikämpfen, von denen er auch nur schwache 36 Prozent gewann. Ziemlich fahrige Leistung des Franzosen.

Der Schiedsrichter: Tobias Welz. Hatte bei glitschigem Geläuf einige knifflige Situationen zu bewerten und lag dabei nicht immer richtig. Leistete sich allerdings keine groben Schnitzer.

Das fiel auf:

  • Dortmund im 4-1-4-1 mit einer hohen Vorwärtsverteidigung und gut getimten Pressing. Wolfsburg daher mit auffällig vielen Ballverlusten in der Spielauslösung. Nach dem Rückstand hatte der VfL eine Zeit lang Probleme, die erste Pressinglinie der Borussia überhaupt überspielen zu können.
  • Nach etwas mehr als 20 Minuten musste der BVB ein erstes Mal durchschnaufen. Wolfsburg kombinierte sich daraufhin angetrieben vom starken de Bruyne zu leicht durch die Halbräume im Mittelfeld. Besonders die beiden Dortmunder Außenverteidiger hatten in diesen Zonen arg zu kämpfen, da Großkreutz (links) und Aubameyang (rechts) bisweilen zu nachlässig gegen den Ball arbeiteten.
  • Dortmund hatte zur Pause lediglich 35 Prozent Ballbesitz - Saisontiefstwert für die Borussia. Der BVB nach der starken Anfangsphase auch nicht mehr sauber genug im Passspiel.
  • Die Hausherren nach der Pause zunächst enorm schläfrig und ohne Zugriff. Dortmund lief dem Geschehen hinterher und kam kaum an den Ball. Wolfsburg hätte in diesen zehn Minuten für einen Knacks beim BVB sorgen können.
  • Der VfL blieb beim spielerischen Ansatz. War Tempo im Passspiel, kombinierten sich die Gäste schnell bis in die letzte Linie. Dort fehlte es dann jedoch an der Präzision.
  • Die Borussia hielt mit viel Kampf dagegen und schnappte sich dann auch wieder einige frühe Bälle, weil der VfL im Aufbau weiter fahrig blieb. Beide Teams machten letztlich aber zu viele Fehler, um einen Dreier mitzunehmen.

Dortmund - Wolfsburg: Die Statistik zum Spiel

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