Samstag, 13.12.2014
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Bundesliga - 15. Spieltag

Tor-Spektakel an der Weser

Werder Bremen hat in einem spannenden "kleinen Nordderby" gegen Hannover 96 dank eines späten Treffers von Davie Selke (88.) seine achte Saisonniederlage gerade noch abgewendet. Die Mannschaft von Coach Viktor Skripnik steckt nach dem 3:3 (1:1) am 15. Spieltag der Bundesliga jedoch weiter im Tabellenkeller fest und droht den Anschluss ans Mittelfeld langsam zu verlieren.

Werder und Hannover lieferten sich einen offenen Schlagabtausch
© getty
Werder und Hannover lieferten sich einen offenen Schlagabtausch

Für die Niedersachsen endete der Negativlauf nach drei Niederlagen. Die 96er verpassten es jedoch durch ihre Unachtsamkeit in der Schlussphase, wieder Kontakt zu den Europapokal-Plätzen aufzunehmen.

Kapitän Lars Stindl hatte die Gäste früh in Führung gebracht (12.), doch Zlatko Junuzovic traf mit einem gefühlvoll getretenen Freistoß aus 18 Metern zum Ausgleich (36.). Startelf-Debütant Melvyn Lorenzen brachte Werder mit einem platzierten Distanzschuss in Führung (55.), bevor Hannover zurückschlug. Dann rettete Selke den Bremern wenigstens einen Punkt.

Werder startete enorm engagiert, offenbarte dabei aber auch spielerische und taktische Mängel. Nach dem frühen Rückstand fiel der Skripnik-Elf, bei der Richard Strebinger den verletzten Stammkeeper Raphael Wolf ersetzte, ein geordneter Aufbau schwer. Nach Standards waren die Bremer jedoch von Beginn an gefährlich. Schon in der 18. Minute deutete Junuzovic mit einem Pfostentreffer seine Freistoßkünste an.

Hannover zielstrebiger

Hannover wirkte reifer in seiner Spielanlage, zielstrebiger auf dem Weg Richtung Tor und stellte die Defensive der Hausherren im ersten Durchgang immer wieder vor große Probleme. Allerdings verpassten es die 96er, das zweite Tor nachzulegen. Erst wurde ein Schuss von Joselu in letzter Sekunde abgeblockt (33.), dann kratzte Felix Kroos einen Kopfball von Stindl von der Linie (34.). Im Gegenzug traf Junuzovic.

Werder witterte nun die Chance auf drei Punkte und übernahm mit unbändigem Einsatzwillen die Initiative. Immer öfter brachte Bremen das Tor von Nationalkeeper Ron-Robert Zieler in Gefahr, blieb jedoch bis zur Halbzeitpause glücklos. Nach dem Wechsel und dem Treffer des starken Lorenzen schien Werder auf der Siegerstraße zu sein, doch Hannover gab sich nicht geschlagen und dreht die Partie.

Werder wirkte nun geschockt und suchte händeringend nach einer Antwort. Selke fand sie in der 88. Minute.

Bremen - Hannover: Daten zum Spiel


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