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BVB: Nicht mehr als Kampf und Glück

Samstag, 06.12.2014 | 11:10 Uhr
Ob Roman Weidenfeller (r.) weiterhin auf der Bank Platz nehmen muss, ist noch nicht klar
© Getty
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In der sportlichen Misere gelang Borussia Dortmund am Freitagabend beim 1:0-Heimsieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim ein erster kleiner Befreiungsschlag. Der Auftritt war vor allem kämpferisch stark, manches Mal blitzten auch spielerische Fortschritte auf. Stammtorhüter Roman Weidenfeller sah all das überraschend nur von der Bank aus.

Die Schnapszahl muss warten. Dass Roman Weidenfeller gegen die TSG 1899 Hoffenheim sein 333. Bundesligaspiel hätte machen können, hatten ebenso wenig Menschen auf dem Zettel wie die Tatsache, dass es nicht dazu kommen sollte.

BVB-Trainer Jürgen Klopp sah im Training unter der Woche genau hin, um für das "High-Noon-Spiel" am Freitagabend diejenigen Elf herauspicken zu können, die robust genug für die derzeit katastrophale sportliche Lage sind.

Weidenfeller gehörte nun überraschend nicht zu diesem Kreis. Das Bauchgefühl habe entschieden, erklärte Klopp. Deshalb stellte er Vertreter Mitch Langerak ins Tor. Der Coach bescheinigte dem Australier hervorragende Trainingsleistungen sowie die nötige Frische, wohl auch geistiger Natur.

Ruhiger Abend für Langerak

Langerak bekam keinen einzigen Schuss aufs Tor, sein Abend verlief ruhig. Was man von Spielern, Trainerbank und Zuschauern nicht unbedingt behaupten kann. Der Signal Iduna Park half tatkräftig mit, die Schwarzgelben durch 90 anstrengende Minuten zu schleusen.

Dortmunds Spielansatz war diesmal merklich dem Thema Abstiegskampf angepasst. Die Borussia stand tief und verteidigte, sie wollte sich gegen die flinke wie spielintelligente Hoffenheimer Offensive auf keinen Fall locken lassen.

Die Spieler nahmen die enorme Drucksituation an und versuchten mit dieser Herangehensweise, schnell den Zugang in die Partie zu finden und ihn auch konstant beizubehalten.

Spielerische Fortschritte

Diese Stabilität brach zuletzt nämlich ständig weg, wenn der erste Fehler begangen wurde. Diesmal aber spielte Dortmund ein ordentliches Pressing, kämpfte um zweite Bälle und verteidigte in vielen Phasen kompakt.

So platt es klingt, aber die Hausherren haben dieses Spiel auch deshalb positiv bestritten, weil sie ganz klassisch die Zweikämpfe richtig angenommen haben.

Spielerisch blitzten hin und wieder Fortschritte auf, erster Ansprechpartner blieb aber der Wille, die eigene Konsequenz bis zum Schluss durchzudrücken.

Hummels und Gündogan stark

Ausschlaggebend war dafür spürbar die Anwesenheit von Mats Hummels und Ilkay Gündogan. Der Weltmeister zeigte nach der Verletzungspause sein bislang bestes Saisonspiel und verlieh der gesamten Truppe mehr Sicherheit. Ohne seine Klärungsaktion gegen einen Freistoß von Sebastian Rudy hätte die zweite Halbzeit direkt mit einem Gegentor begonnen.

Gündogan pendelte zwischen den Positionen Acht und Zehn und war zusammen mit dem umschaltstarken, aber weiterhin glücklosen Henrikh Mkhitaryan der Anker im Spiel nach vorne.

Die Gäste aus dem Kraichgau kamen dem BVB mit ihrer hohen Spielweise grundsätzlich entgegen, die kleine Dortmunder Drangphase während der zweiten Halbzeit resultierte vorwiegend aus zahlreichen Kontersituationen.

Glück wie Pech für den BVB

Dies sind für die Westfalen im Moment aber lediglich Feinheiten, die nach den Erfahrungen der letzten Wochen kaum greifen können. In die bloße Freude über den lang ersehnten Dreier mischte sich bei den Protagonisten daher das bisschen Gewissheit, über 90 Minuten relativ stabil geblieben zu sein - in jeglicher Hinsicht.

Gegen die TSG hielten sich nämlich auch Glück und Pech die Waage. Erst kürzlich wurde Dortmund in Paderborn ein regulärer Treffer aberkannt, so auch an diesem Abend. Pierre-Emerick Aubameyang hatte in der 52. Minute auf 2:0 gestellt.

Doch war dem BVB nun auch mal wieder das Glück hold. Es hätte zur Borussia im Herbst 2014 gepasst, wenn sie trotz ansprechender Leistung in den Schlussminuten noch zwei Punkte weggeworfen hätte. Neven Subotic spielte fünf Minuten vor dem Ende im Dortmunder Strafraum nicht den Ball, als er gegen Tarik Elyounoussi einstieg.

Dieselbe Elf gegen Anderlecht?

Insofern waren es "nur" Kampf und etwas Glück, dass den Borussen zum Sieg verhalf. Doch auch das muss Dortmund zunächst noch egal sein. Es zählt nichts anderes, als Punkte zu holen.

Wenn dann nebenher noch Erkenntnisse herumkommen, auf denen Klopp aufbauen kann, ist ein erster kleiner Befreiungsschlag erreicht. Viel mehr aber auch nicht. "Es war noch keine Erlösung", sagte Hummels. "Es war aber ein gutes Spiel von uns, auch trotz dieser strittigen Szene am Ende."

Die Formation funktionierte, präsentierte sich frisch und gewillt - gut möglich deshalb, dass der Coach am Dienstag in der Champions League gegen den RSC Anderlecht nur wenig Anlass für Veränderung sieht.

Die Causa Weidenfeller

Für Weidenfeller bliebe dann erneut nur die Bank. Klopp versuchte, dieses Thema so klein wie möglich zu halten. Er werde Umstellungen "in dieser Situation" zwar nicht mehr erklären, hätte aber auch "beileibe nicht im Kopf", ob er den Stammkeeper weiterhin draußen lassen wird.

Dennoch sollte man nicht weiter überrascht sein, würde Weidenfeller für den Rest des Jahres auf der Bank Platz nehmen müssen. Für Langerak böte sich dann ungeahnt eine riesige Chance. Doch die Torhüter-Entscheidung war für Klopp an diesem Abend nicht das Thema.

Es war auf jeden Fall nicht der Abend von Weidenfeller - und er endete entsprechend. Nach 90 Minuten Minuten auf der eiskalten Bank wurde Weidenfeller auch noch zur Dopingprobe ausgelost.

Dortmund - Hoffenheim: Daten zum Spiel

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