wird geladen

Dortmund ringt Hoffenheim nieder

Freitag, 05.12.2014 | 22:24 Uhr
Dortmund hat nach langer Zeit mal wieder ein Bundesligaspiel gewonnen
© Getty
Advertisement
Primera División
Live
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Live
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Live
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Borussia Dortmund kann doch noch gewinnen. Der BVB gewann zum Auftakt des 14. Spieltags der Bundesliga sein Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit 1:0 (1:0).

Vor 80.000 Zuschauern im Signal Iduna Park erzielte der BVB durch Ilkay Gündogan das Tor des Tages (17.). Für Gündogan war es der erste Bundesliga-Treffer seit dem 13. April 2013. Er beendete damit nach 241 Minuten Dortmunds Pflichtspieltorflaute.

Die Vorarbeit zum Führungstreffer lieferte Pierre-Emerick Aubameyang, der in seinem 21. Pflichtspiel der Saison zum 17. Mal direkt an einem Tor beteiligt war (10 Tore, 7 Assists) - das ist der Höchstwert aller Bundesliga-Spieler.

Die Borussia spielte damit das erst zweite Mal in dieser Saison zu Null. Hoffenheim dagegen gewann nur eines der vergangenen elf Bundesliga-Auswärtsspiele (2:0 in Stuttgart Mitte September).

Reaktionen:

Jürgen Klopp (Trainer Dortmund): "Ich bin erschöpft und erleichtert. Wir sind der verdiente Sieger, mehr ist aber auch nicht passiert. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir ein Tor schießen können und keins kriegen - und das sogar in einem Spiel. Hoffenheim hätte einen Elfmeter kriegen können, aber wir haben ein ganz klar reguläres 2:0 gemacht. Unsere Situation ist nicht rosig, da wäre es schon schön, wenn die Tore, die wir erzielen, auch zählen würden."

Markus Gisdol (Trainer Hoffenheim): "In der 1. Halbzeit war es ein relativ ausgeglichenes Spiel. Nach dem Rückstand war es schwierig, bei dieser aufgeheizten Stimmung zurückzukommen. In der 2. Halbzeit hat uns Dortmund häufiger im Konter erwischt. Wir hätten einen hundertprozentigen Elfmeter bekommen müssen, der Schiedsrichter und sein Assistent hatten freie Sicht."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Dortmund verändert seine Startelf im Vergleich zum 0:2 in Frankfurt auf fünf Positionen. Ein Paukenschlag ist dabei: Klopp setzt Weidenfeller auf die Bank, Langerak hütet das Tor. Zudem schauen Ginter, Durm, Großkreutz und Kagawa nur zu. Ins Team rücken Hummels, Schmelzer, Gündogan und Ramos. Die Viererkette spielt erstmals seit dem CL-Finale 2013 wieder zusammen - nach 72 Pflichtspielen.

Ganz anders Hoffenheim: Trainer Gisdol ändert nach dem 4:3-Sieg gegen Hannover nur auf einer Position: Rudy kommt für Zuber.

17., 1:0, Gündogan: Über Piszczek landet der Ball rechts bei Aubameyang. Der flankt in die Mitte. Baumann segelt an der Hereingabe vorbei. Am langen Pfosten nickt Gündogan per Flugkopfball ein.

37.: Langer Ball in die Spitze zu Volland. Der legt vor Hummels per Kopf zurück auf Schipplock. Dessen Rechtsschuss streicht links am Pfosten vorbei.

47.: Rudy chippt einen Freistoß aus 17 Metern halblinker Position in Richtung linker Winkel. Hummels rennt rechtzeitig aus der Mauer zurück und köpft den Ball ins Aus - stark antizipiert vom Dortmunder.

52.: Schmelzer mit der Ecke von links. Am kurzen Pfosten verlängert Kehl auf den langen zu Aubameyang. Der nickt ein, wird aber ins Abseits gewunken - klare Fehlentscheidung.

60.: Ramos passt links im Sechzehner zu Mkhitaryan mit, der im Rücken Gündogan anspielt. Der hat freie Schussbahn, sein Versuch zentral vor dem Kasten geht aber deutlich rechts vorbei.

61.: Ramos lässt auf Gündogan prallen, der Aubameyang in die Schnittstelle schickt. Der Gabuner läuft Kim davon und scheitert frei vor dem Kasten mit seinem Schuss an Baumanns Bein.

63.: Mkhitaryan mit der Ecke von rechts. In der Mitte steigt Hummels hoch und köpft wuchtig aufs Tor. Baumann rettet stark.

72.: Aubameyang trifft erneut ins Tor, wird aber wieder ins Abseits gewunken. Dieses Mal ist die Entscheidung allerdings korrekt.

75.: Aubameyang wackelt rechts am Strafraum Kim aus und zieht ab. Baumann fischt die Kugel aus dem kurzen Eck und lenkt sie an den Pfosten.

85.: Salihovic spielt in den Lauf von Elyounoussi, der sich an Subotic vorbei in den Strafraum tankt. Dabei fällt er über den Serben, doch der Elfmeterpfiff bleibt aus - Glück für den BVB.

Fazit: Verdienter Sieg des BVB nach einer kämpferisch starken Leistung gegen offensiv enttäuschende Hoffenheimer.

Der Star des Spiels: Mats Hummels. Überzeugender Auftritt nach seiner Pause und mit einer herausragenden Aktion, als er quasi eigenhändig entschied, Rudys Freistoß von der Linie zu köpfen. Beschränkte sich auf ein resolutes Zweikampfverhalten und strahlte Sicherheit aus. Ebenfalls stark: Gündogan und Aubameyang.

Der Flop des Spiels: Jin-Su Kim. Trat offensiv überhaupt nicht in Erscheinung, weil er gegen Aubameyang alle Hände voll zu tun hatte. Ließ sich vom Gabuner mehrfach düpieren, stand aber auch einige Mal schlecht im Raum.

Der Schiedsrichter: Felix Zwayer stand in einer intensiven Partie sofort und bis zum Schluss im Blickpunkt. Wählte zunächst eine großzügige Linie. Da sich die Nickligkeiten jedoch häuften, packte er die Karten aus - und lag dabei in den meisten Fällen durchaus richtig. Korrekt, das vermeintliche Handspiel von Piszczek vor 1:0 als nicht absichtlich zu werten. Verwehrte dem BVB jedoch ein klares Tor, da Aubameyang deutlich nicht im Abseits stand (52.). 20 Minuten später bei derselben Szene aber mit der richtigen Entscheidung. Dortmund hatte fünf Minuten vor dem Ende Glück, dass Zwayer beim Duell zwischen Subotic und Elyounoussi im BVB-Strafraum nicht auf Elfmeter für die Gäste entschied. Insgesamt ein solider Auftritt in einer hitzigen Atmosphäre.

Das fiel auf:

  • Dortmund in einem 4-1-4-1 mit Kehl zwischen den Ketten verhältnismäßig tief stehend und auf Sicherheit bedacht. Im Zentrum war der BVB präsent, auch im Gegenpressing bei zweiten Bällen. Hinzu kam eine gesunde Härte, zur Halbzeit spielten die Gastgeber 13 Mal Foul.
  • Hoffenheim stand mit seiner Formation ziemlich hoch, konnte in der Offensive aber kaum Durchschlagskraft entwickeln. Firmino gesellte sich häufig mit in die vorderste Linie zu Schipplock, doch es gelang nicht, diese aus dem Mittelfeld heraus zu bedienen.
  • Die meiste Zeit pendelte die Partie im Mittelfeld hin und her, im Zentrum war viel Verkehr. Daraus resultierten viele Unterbrechungen und leichte Fehler im Aufbau. Die Passgenauigkeit ließ zu wünschen übrig. Dortmund packte wiederholt den langen Schlag in die Spitze aus, konnte die Bälle dort aber kaum richtig festmachen.
  • Nach der Pause verrannte sich Hoffenheim zu leicht im Dortmunder Mittelfeldpressing und lief dann der Musik hinterher. Der BVB schaltete schnell nach vorne um und kam zu einem Chancenplus. Besonders die linke Seite der Gäste hatte dann Probleme, da Kim gegen den schnellen Aubameyang gebunden war und Rudy mithelfen musste, Piszczek auszubremsen.
  • Der Tabellenletzte insgesamt mit einer überzeugenden kämpferischen Leistung. Der BVB ließ sich diesmal auch nicht aus der Ruhe bringen, sondern zog seine Linie über die gesamte Spielzeit durch. Einziger Makel: Vor dem Tor waren die Borussen nicht klar genug, ein zweites Tor hätte zwingend fallen müssen.

Dortmund - Hoffenheim: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung