Samstag, 29.03.2014
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Bundesliga - 28. Spieltag

Naldo-Knaller sichert Wölfe-Sieg

Der VfL Wolfsburg darf wieder auf die Qualifikation zur Champions League hoffen. Die Niedersachsen setzten sich im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1 (0:1) durch und schielen nach dem zweiten Sieg in Folge mehr denn je auf den vierten Platz in der Bundesliga-Tabelle.

Naldo (l.) traf aus rund 30 Metern zum 2:1-Siegtreffer
© Getty
Naldo (l.) traf aus rund 30 Metern zum 2:1-Siegtreffer

Vor 29.159 Zuschauern hatte Eintracht-Stürmer Stefan Aigner die Gäste, die zuvor zwei Siege in Serie eingefahren hatten, in der elften Minute in Führung gebracht. Für die zwar bemühten, aber lange glücklosen Wolfsburger erzielte Angreifer Ivica Olic den Ausgleichstreffer (69.). Ein sehenswerter Distanzschuss von Naldo (89.) in den Winkel bescherte den Gastgebern drei wichtige Punkte.


Bei den Wölfen feierte Ersatztorhüter Max Grün sein Startelf-Debüt zwischen den Pfosten, da Stammkeeper Diego Banglio (Haarriss im Finger) verletzungsbedingt fehlte.

De Bruyne kehrt zurück

Ins Team zurück kehrte 22-Millionen-Euro-Einkauf Kevin de Bruyne nach abgesessener Gelbsperre. Bei Eintracht lief überraschend Stephan Schröck für den gelbgesperrten Marco Russ auf.

Beim frühen Wolfsburger Rückstand hatte Grün kaum eine Abwehrchance. Die VfL-Defensive war in dieser Szene völlig ungeordnet, da Innenverteidiger Timm Klose nach einem unglücklichen Zweikampf mit dem Frankfurter Joselu im Abwehrzentrum fehlte. Klose verletzte sich bei der Aktion und musste nach einem katastrophalen Fehler, der beinahe das 0:2 durch Aigner bedeutet hätte, in der 19. Minute ausgewechselt werden.

Viele Wolfsburger Chancen

Die Wolfsburger erholten sich aber schnell von den Nackenschlägen. Maximilian Arnold (20.), der agile Ivan Perisic (24.), Naldo (28.) und Knoche (41.) hätten in der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielen können. Die Gäste aus Hessen setzten der spielerischen Überlegenheit des Gegners vor allem Zweikampfhärte entgegen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spiel zunächst wenig: Wolfsburg war bemüht, aber zunächst nicht zwingend genug. Star-Einkauf de Bruyne enttäuschte erneut und konnte dem Team so gut wie keine Impulse geben. Die Frankfurter zogen sich tief in die eigene Hälfte zurück und lauerten fast nur noch auf Konter.

Klare Fehlentscheidung, knifflige Szene

Nach einer guten Stunde überschlugen sich dann die Ereignisse: Zuerst reklamierte Wolfsburg einen Torerfolg, nachdem Frankfurts Torhüter Kevin Trapp im Anschluss an eine Flanke von Ricardo Rodriguez mit dem Ball in den Händen rückwärts hinter die eigene Torlinie getaumelt war (64.). Schiedrichter Peter Gagelmann gab den vermeintlichen Treffer jedoch nicht und lag damit wohl richtig.

Ganz und gar falsch lag der Unparteiische jedoch kurz darauf: Frankfurts Joselu tauchte frei vor dem Wolfsburger Tor auf und bezwang Grün im zweiten Anlauf. Gagelmann verweigerte dem Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung des Spaniers jedoch die Anerkennung (66.).

Wiederum nur wenige Augenblicke später gelang den Hausherren dann der Ausgleich, den de Bruyne mit einer feinen Flanke auf Olic' Kopf vorbereitete.

Wolfsburg - Eintracht Frankfurt: Die Statistik zum Spiel


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