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Nürnbergs Drmic fertigt Stuttgart ab

Mittwoch, 26.03.2014 | 21:51 Uhr
Nürnberg und Stuttgart schenkten sich in den direkten Duellen nichts
© Getty
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Der 1. FC Nürnberg hat sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 27. Spieltag der Bundesliga mit 2:0 (1:0) gewonnen. Damit hat der Club die Schwaben im Keller der Tabelle wieder überholt und nun zwei Punkte Vorsprung vor dem VfB.

Vor 35.000 Zuschauern im Grundig-Stadion avancierte Josip Drmic mit einem Doppelpack zum Matchwinner (43. und 54.). Es waren die Saisontreffer 14 und 15 des Schweizers, der mit jetzt neun Buden bester Bundesliga-Torschütze im Jahr 2014 ist.

Nürnberg durchbrach damit die schwarze Serie von zuletzt vier verlorenen Spielen, für Stuttgart setzte es die erste Pleite seit drei Partien unter Trainer Huub Stevens.

Reaktionen:

Gertjan Verbeek (Trainer Nürnberg): "Zu Beginn war es echter Abstiegskampf. Beide Mannschaften haben sich viele Fehler geleistet. Beim Lattenschuss hatten wir auch ein bisschen Glück - das hat uns letzte Woche gefehlt. Wir haben dann vor der Halbzeit zu einem günstigen Moment das 1:0 gemacht, da hat Drmic seine Klasse gezeigt. Er ist sehr wichtig für uns. Ich hoffe, er bleibt noch lange in Nürnberg." Nach der Pause gab es dann mehr Räume. Als der VfB stärker wurde, haben wir das zweite Tor gemacht. Wir haben danach gekämpft und waren defensiv gut organisiert. Der Einsatz und die Einstellung in der letzten halben Stunde waren überragend."

Huub Stevens (Trainer Stuttgart): "Ich bin enttäuscht. Wir haben ordentlich angefangen, bauen den Gegner dann aber auf. Wir haben nach 20 Minuten das Fußball spielen eingestellt und nur lange Bälle gespielt. Das kann natürlich nicht sein, denn ich glaube nicht, dass Nürnberg mehr Qualität hat als wir. Aber die haben eine Aggressivität hingelegt, die wir nicht hingelegt haben. Nürnberg hat es besser verstanden, mit dem Abstiegskampf umzugehen als wir."

Josip Drmic (Nürnberg): "Wir waren von Anfang an konzentriert. Wir haben was geändert, wir haben wieder dominiert und Fußball gespielt. Dann war es noch sensationell mit diesen Toren, wie der Ball nach vorne kam. Genau das brauche ich."

Christian Gentner (Stuttgart): "Wir sind relativ gut ins Spiel gekommen, haben aber den Faden verloren und uns dann den Schneid abkaufen lassen. Da haben wir uns sehr, sehr schlecht präsentiert."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Drei Änderungen beim Club: Angha spielt Rechts-, Stark beginnt als Innenverteidiger. Pinola (Rotsperre) und Petrak (Nasenbeinbruch) fallen aus. Feulner, der angeschlagen vom Aufwärmen zurückkehrte, versucht es dennoch und spielt rechts im Mittelfeld vor. Dazu ersetzt Hlousek Pekhart.

Stuttgart mit einer Veränderung: Nach seiner Gelb-Sperre darf Harnik für Leitner ran. Traore rückt wie schon gegen Bremen auf die Zehn.

7.: Gentner mit dem Steilpass aus der Zentrale auf rechts zu Harnik. Der legt direkt an die Strafraumkante zu Traore. Dessen Flachschuss ist für Schäfer aber kein Problem.

16.: Über Ibisevic landet der Ball bei Gentner, der wieder aus dem Zentrum passt, diesmal nach links. Dort steht Rausch und hält mit links drauf - Latte!

22.: Doppelchance! Campana spielt Hlousek auf links frei, der von der Grundlinie flach an den ersten Pfosten passt. Niedermeier klärt, trifft dabei aber fast ins eigene Tor. Den anschließenden Eckball köpft Frantz freistehend im Fünfer links neben das Tor.

36.: Stark spielt einen tollen Pass in den Strafraum zu Drmic. Der dreht sich um Rüdiger und will dann Ulreich überlupfen. Vom Keeper prallt der Ball ab und Sakai klärt dann vor Feulner.

43., 1:0, Drmic: Drmic legt halblinks auf Kiyotake ab, der sofort wieder zu Drmic passt. Der kann zentral vor dem Tor gegen Sakai aufziehen, rennt an ihm vorbei und vollstreckt links unten - bärenstark vom Schweizer!

52.: Maxim geht links die Linie entlang und gibt mit links nach innen. Am Strafraum schließt Traore mit links ab, aber viel zu harmlos. Schäfer ist da.

54., 2:0, Drmic: Konter des FCN über Hlousek, der rechts Feulner mitnimmt. Der spielt einen starken Flachpass in den Strafraum. Dort steht Drmic völlig frei und schiebt unten rechts ein.

65.: Campana passt aus der Zentrale schön in den Laufweg von Drmic, Rüdiger kommt zu spät. Der Schweizer scheitert mit seinem Schuss an Ulreich.

69.: Campana zieht einen Freistoß von halblinks auf den kurzen Pfosten. Ulreich ist im letzten Moment unten und klärt.

77.: Langer Ball aus der Abwehr zu Ibisevic, der sich mal lösen kann und per Kopf in den Lauf von Maxim legt. Halbrechts im Strafraum scheitert der Rumäne aber freistehend an Schäfer.

Fazit: Letztlich ein verdienter Dreier für den Club, der seine Tore zum richtigen Zeitpunkt schoss. Stuttgart über weite Strecken zu wenig strukturiert im Angriffsspiel.

Der Star des Spiels: Es wird kein leichtes Unterfangen für den Club, Josip Drmic zu halten. Der Schweizer ist die Lebensversicherung der Franken und war mit seinen beiden Treffern erneut der Matchwinner. Steht nach seinem dritten Doppelpack nun bei 15. Saisontreffern und war an zehn der letzten zwölf Nürnberger Tore direkt beteiligt.

Der Flop des Spiels: Linksverteidiger Gotoku Sakai bekam während seiner 68 Minuten Einsatzzeit seine Seite nicht zu. Gewann durchschnittlich nur einen von drei Zweikämpfen, spielte jeden zweiten Ball zum Gegner und damit die mit Abstand meisten Fehlpässe beim VfB.

Der Schiedsrichter: Tobias Welz musste einige Male die Pfeife zum Mund führen, lag mit seinen Entscheidungen aber in der Regel richtig. Sehr kleinlich allerdings, dem Club nach dem vermeintlichen Foul von Frantz an Gentner (32.) eine vielversprechende Kontersituation abzupfeifen.

Das fiel auf:

  • Nürnberg hielt an seiner offensiven Grundausrichtung fest. Vor allem Rechtsverteidiger Angha stand sehr hoch, die Viererkette war teilweise nur knapp hinter der Mittellinie positioniert. Als Aufbauspieler wechselten sich die starken Campana und Frantz ab.
  • Stuttgart agierte lange abwartend und griff erst rund um den Mittelkreis an. Nürnberg daher gerade anfangs mit durchschnittlich deutlich über 60 Prozent Ballbesitz. Nach vorne ging bei den Schwaben bis auf die ersten Minuten beider Halbzeiten aber kaum etwas, da der VfB eine unterirdische Passquote aufwies. Jeder dritte Ball landete bei einem Nürnberger.
  • Beiden Mannschaften war besonders zu Beginn die Nervosität mit Ball am Fuß anzumerken, es gab einige leichte Ballverluste zu beobachten. Der Club packte häufiger den langen Ball auf Drmic aus, der so angespielt allerdings Mühe hatte, sich gegen die größeren Niedermeier und Rüdiger zu behaupten. Beim VfB hing Ibisevic vollkommen in der Luft.
  • Die fehlende Sicherheit im Passspiel hinderte die Gäste daran, die Abwehrreihe der Franken auseinander zu spielen. Der VfB brachte bis auf ein paar Ausnahmen mit Werner kaum einen seiner Spieler ins Tempo. Nürnberg unter dem Strich in allen Belangen gedankenschneller und zielstrebiger im Vertikalspiel.

Nürnberg - Stuttgart: Die Statistik zum Spiel

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