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Frankfurt so gut wie gerettet

SID
Joselu (l.) erzielte das Siegtor für Frankfurt gegen Gladbach
© Getty
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Eintracht Frankfurt hat einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht und Borussia Mönchengladbach einen Europacup-Dämpfer verpasst. Beim 1:0 (1:0)-Sieg feierten die Hessen den ersten Heimerfolg gegen den Angstgegner aus Gladbach seit knapp fünf Jahren.

Vor 48.000 Zuschauern besiegelte der neue Torjäger Joselú (16.) den achten Saisonerfolg der Eintracht, die sich mit 32 Punkten auf dem Konto weiter von der Abstiegszone absetzen konnte. Die Borussen indes, die zuvor dreimal in Folge in Frankfurt gewonnen hatten, rutschten nach der sechsten Auswärtsniederlage auf Rang sechs ab.

Drei Tage nach dem erlösenden 5:2-Sieg beim 1. FC Nürnberg begann die Eintracht verhalten. Beide Teams tasteten sich in der Anfangsviertelstunde ab und legten ihr Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive.

Die erste halbwegs gute Chance hatten die Gastgeber, doch Tranquillo Barnetta verzog einen Schuss als halbrechter Position um mehrere Meter (12.).

Nur wenig später brachte dann Stefan Aigner seinen Sturmpartner Joselú, der bereits in den vorherigen beiden Partien insgesamt dreimal getroffen hatte, mit einem feinen Steilpass in Stellung. Der Spanier setzte sich im Sprint auch noch gegen Borussia-Abwehrchef Martin Stranzl durch und besiegelte mit einem Rechtsschuss seinen siebten Saisontreffer.

Gladbach enttäuscht komplett

Acht Minuten vor der Pause hätte der formstarke Joselú sogar noch erhöhen können. Doch nach sehenswerter Passkombination zwischen Aigner und Barnetta schoss der 23-Jährige nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

Die komfortable Führung der Hessen wäre nicht unverdient gewesen, denn die in Richtung Europacup schielenden Gladbacher blieben in der ersten Hälfte fast alles schuldig.

Ein Schuss von Stürmer Max Kruse (28.), den Eintracht-Keeper Kevin Trapp zur Ecke klärte, war noch die beste Chance der enttäuschenden Gäste - und das, obwohl Frankfurt weiterhin auf seine Leistungsträger Pirmin Schwegler (Grippe) und Alexander Meier (Adduktoren) verzichten musste. Nach dem Rückstand forcierten die Gladbacher immerhin den Druck.

Joselu immer gefährlich

Coach Lucien Favre hatte seine Startelf im Vergleich zum Sieg gegen Hertha BSC Berlin (3:0) am vergangenen Spieltag nur auf einer Position verändert.

Für Tony Jantschke spielte im Mittelfeld Havard Nordtveit. Verheißungsvolle Chancen konnte sich der Europacup-Aspirant aber nur selten erarbeiten. Auch der zuletzt in drei Spielen insgesamt dreimal erfolgreiche Raffael blieb im Abschluss blass.

Auch nach dem Wechsel leistete sich die Borussia etliche Stockfehler, kam aber zusehends besser ins Spiel.

Gefährlich blieb auf der anderen Seite aber weiterhin der von Hoffenheim ausgeliehene Joselú, der binnen 60 Sekunden gleich zweimal (61.) nach Ecken von Barnetta knapp verzog. Martin Lanig scheiterte wenig später fast freistehend an Gäste-Torhüter Marc-André ter Stegen.

Eintracht Frankfurt - Gladbach: Daten zum Spiel

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