wird geladen

Stuttgarts sechste Pleite in Folge

VfB taumelt - Jobgarantie für Schneider

SID
Samstag, 15.02.2014 | 20:28 Uhr
Trainer Thomas Schneider (3. v. l.) suchte nach der Partie die Nähe zu seinen Spielern
© Getty
Advertisement
UEFA Europa League
Do19:30
Galatasaray -
Östersund
Serie A
Fr00:30
Fluminense -
Cruzeiro
International Champions Cup
Fr04:05
Man United -
Man City
Club Friendlies
Fr13:30
Inter Mailand -
FC Schalke 04
1. HNL
Fr20:00
Dinamo Zagreb -
Cibalia
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
Premier League Asia Trophy
Sa12:00
West Bromwich -
Crystal Palace
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League Asia Trophy
Sa14:30
Leicester -
Liverpool
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Senhua -
Beijin Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar

Der VfB Stuttgart hat beim 1:4 bei 1899 Hoffenheim die sechste Niederlage in Folge kassiert und erhebliche Schwächen offenbart. Trainer Thomas Schneider darf dennoch weiterarbeiten.

Der schwäbische Patient ist nach Ansicht des Trainers offenbar bereits klinisch tot und benötigt ganz dringend eine Wiederbelebung. "Jetzt gilt es, die Mannschaft zu reanimieren", sagte der tief deprimierte Trainer Thomas Schneider nach dem "absolut enttäuschenden" 1:4 (0:1) des VfB Stuttgart im baden-württembergischen Derby bei 1899 Hoffenheim.

Die alarmierende Wortwahl Schneiders ("Jetzt hat auch der Letzte kapiert, dass es eine enge Kiste bis zum letzten Tag wird") kam nicht von ungefähr. Schließlich kassierte der abstiegsbedrohte Traditionsverein am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga die sechste Pleite in Folge. Damit ist der VfB nur noch eine Niederlage von seinem Negativrekord aus der Saison 1986/87 entfernt.

Die Problemzonen des VfB Stuttgart

Keine Trainer-Diskussion

Um die Einstellung dieser "Bestmarke" zu verhindern, ist Schneider gefordert. Der Coach, der im Hinspiel sein Debüt und den höchsten Einstands-Sieg eines VfB-Trainers (6:2) gefeiert hatte, erhielt von seinem Sportdirektor eine Jobgarantie.

"Der Trainer wird nicht zur Diskussion gestellt", sagte Fredi Bobic, dessen Klub erst magere 19 Punkte auf dem Konto hat, im Anschluss an die erste VfB-Pleite in Sinsheim. "Wir müssen nicht das nachmachen, was uns andere vormachen. Jetzt beginnt das große Treiben und das große Hetzen, wer schmeißt wen raus. Aber man muss cool bleiben im Abstiegskampf. Wer nicht die Ruhe bewahrt, der zerfleischt sich selbst."

Bobic voller Hoffnung

Wenn es nach Bobic geht, dann sollten die Spieler wie auch der Trainer die Kritik von außen an sich abprallen lassen und ihre Linie durchziehen.

"Wir müssen ganz normal weiterarbeiten. Es gibt keine Durchhalteparolen. Wir werden nicht auf Bäume klettern, damit es jemandem gefällt", äußerte der Europameister von 1996: "Wenn ich nicht hoffnungsvoll wäre, dann könnte ich jetzt ins Auto steigen und sagen, dass es das war. Aber ich bin voller Hoffnung."

Bobic verteidigt Team

Dass die Profis von den mitgereisten Anhängern nach dem Schlusspfiff ausgepfiffen und zum Teil beschimpft ("Wir haben die Schnauze voll") wurden, ist für Bobic nicht mehr als eine Momentaufnahme.

"Dass die Fans zum Schluss enttäuscht waren, ist doch verständlich. Aber wir werden sie wieder mit ins Boot holen", sagte der Sportvorstand, der dem Team trotz der herben Niederlage zu Recht keine Einstellungsdefizite vorwarf: "Die Jungs waren vielleicht ab und zu ein bisschen kopflos und haben zu viele einfache Fehler gemacht. Aber sie haben alles gegeben, sie haben alles reingehauen."

Dennoch war es bei Dauerregen und einem extrem schwer bespielbaren Boden nicht genug für die Schwaben, bei denen der gesperrte Ex-Hoffenheimer Vedad Ibisevic und der verletzte Kapitän Christian Gentner fehlten.

Leitner sieht Gelb-Rot

Der Ex-Stuttgarter Sven Schipplock (12. und 66.), Kevin Volland (49.) sowie Roberto Firmino per Foulelfmeter (90.+2) trafen unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw für Hoffenheim.

Lediglich Antonio Rüdiger war vor 29.847 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena für Stuttgart erfolgreich (78.). Kurz darauf sah der Stuttgarter Moritz Leitner wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (80.).

Während bei den Stuttgartern schlechte Stimmung herrschte, feierten die Kraichgauer (25 Punkte) lautstark mit Mäzen Dietmar Hopp in der Kabine. Trainer Markus Gisdol, der seinen Profis zur Belohnung zwei Tage frei gab, wusste warum: "Das war ein großer Schritt in Richtung einer sorgenfreien Saison."

Hoffenheim - Stuttgart: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung