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Eintracht Frankfurt – FC Augsburg 1:1

Augsburg punktet auch in Frankfurt

Freitag, 20.12.2013 | 22:26 Uhr
Eine mäßige Partie boten die Eintracht und der FCA zum Auftakt des 17. Spieltags
© Getty
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Auch im achten Heimspiel in dieser Saison gelingt der Eintracht kein Sieg. Gegen den FC Augsburg glich Jan Rosenthal mit seinem ersten Treffer im Frankfurt-Dress die Führung durch Raul Bobadilla aus. Der FCA bleibt somit seit fünf Spielen ungeschlagen.

Vor 45.000 Zuschauern in der Commerzbank Arena brachte Raul Bobadilla die Gäste aus Augsburg in Führung (33.). Noch vor der Pause gelang Jan Rosenthal mit seinem ersten Liga-Treffer seit über einem Jahr der Ausgleich (41.).

Im zweiten Durchgang flachte die Partie immer mehr ab. Erst kurz vor Schluss hatte Arkadiusz Milik den Siegtreffer für den FCA auf dem Fuß. Mit dem Unentschieden beendet die Eintracht die Hinrunde ohne einen einzigen Heimsieg. Die Augsburger beenden das Jahr 2013 auf einem einstelligen Tabellenplatz.

Die Reaktionen:

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Es ist wichtig, dass wir Weihnachten alle abschalten und uns dann richtig gut auf die Rückrunde vorbereiten. Wenn meine Mannschaft es schafft, drei Mannschaften hinter sich zu lassen, dann hat es wirklich was gebracht. Das Spiel war ziemlich ausgeglichen, auch wenn Augsburg immer gefährlich war. Nach dem Rückstand haben wir die beste Phase gehabt und zumindest den Ausgleich gemacht. Wir sind mit dem Punkt zufrieden, das müssen wir in unserer Lage auch sein."

Johannes Flum (Eintracht Frankfurt): "Wir haben in der zweiten Halbzeit einfach zu wenig Fußball gespielt. 15 Punkte - das ist insgesamt zu wenig und nicht unser Anspruch."

Bruno Hübner (Manager bei Eintracht Frankfurt): "Die Verängstigung bei der Mannschaft war da. Das ist schade, wir hätten den Dreier gut gebrauchen können. Aber wir tun uns einfach zurzeit zu schwer."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wir haben 75 Minuten lang eine gute Auswärtspartie abgeliefert. Wir sind gut reingekommen und müssen nach vier Minuten einen Elfmeter bekommen. Im Anschluss an den Führungstreffer hat mir meine Mannschaft weniger gefallen. In der zweiten Hälfte haben wir es wieder besser umgesetzt und hatten in der 85. Minute eine tausendprozentige Chance. Aber wir spielen 1:1 und können mit dem Punkt sehr gut leben."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff:

"Good bye, Oka", war das Motto vor dem Spiel. Der Keeper wurde mit einer schönen Choreographie nach über 20 Jahren bei der SGE offiziell verabschiedet. Sportlich gibt es eine Änderung bei der Eintracht: Marco Russ, Siegtorschütze gegen Leverkusen, fehlt wegen einer Oberschenkelverletzung. Für ihn kommt Sebastian Rode zurück. Alex Meier sitzt immerhin wieder auf der Bank.

Bei den Augsburgern schickt Markus Weinzierl die gleiche Elf wie beim 4:1 gegen Braunschweig aufs Feld. Raul Bobadilla beginnt ganz vorne, Mölders und Milik bleibt wieder nur die Bank.

31.: Erster richtiger Abschluss im Spiel. Hahn auf rechts mit viel Tempo, fackelt nicht lange und sucht aus 20 Metern den Abschluss. Knapp am Pfosten vorbei. Aber Trapp wäre wohl auch da gewesen.

33., 0:1, Bobadilla: Was ein krummes Ding. Flanke von Verhaegh, Schwegler will klären, köpft den Ball aber unter Bedrängnis zur Kerze. Bobadilla riecht den Braten, reagiert am schnellsten und überwindet den herausstürmenden Trapp aus sechs Metern.

37.: Die riesen Chance zum Ausgleich für Frankfurt! Rosenthal bedient mit der Hacke Flum, der den Ball wunderbar auf Joselu durchsteckt. Doch der Spanier schiebt den Ball knapp am Kasten vorbei.

42., 1:1, Rosenthal: Dauerdruck der Eintracht. Erst pariert Hitz stark gegen Schröck, doch nach einer Flanke von Schwegler, fällt die Kugel Rosenthal am Fünfer vor die Füße. Humorlos donnert er das Ding volley in die Maschen. Dieses Mal ist Hitz ohne Chance.

53.: Werner wird auf links schön freigespielt und bringt die Flanke scharf rein, doch Hahn verpasst in der Mitte knapp.

66.: Schröck hat auf rechts Platz und bringt die Flanke gefährlich in den Strafraum, wo Joselu zum Fallrückzieher ansetzt - aber am Ball vorbei tritt.

85.: Baier mit dem Außenristpass ins Zentrum, die Eintracht völlig offen. So ist der eingewechselte Milik völlig frei durch, versucht den Lupfer, aber Trapp reagiert stark. Auch den Abpraller kann der Keeper parieren. Big Save vom Eintracht-Torwart.

Fazit: Mäßige Partie. Wenige Torchancen. Somit geht die Punkteteilung größtenteils in Ordnung.

Der Star des Spiels: Neben Kevin Trapp, der den Hessen mit seinem Monster-Save kurz vor Schluss den Punkte rettete, war Pirmin Schwegler am stärksten. Agierte bei der Augsburger Führung zwar unglücklich, aber im Spiel der Eintracht als Organisator und Führungsspieler einfach eminent wichtig. Gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte über 90 Prozent seiner Pässe an den Mann.

Der Flop des Spiels: Johannes Flum. Leistete sich zwei, drei grobe Fehlpässe im Aufbau und war nach wenigen Minuten bereits mit Gelb vorbelastet. Gewann bis zu seiner Auswechslung in der 62. Minute nur 36 Prozent seiner Zweikämpfe. Trotz Tor auch schwach: Jan Rosenthal.

Der Schiedsrichter: Michael Weiner. Zückte bereits nach zehn Minuten zwei gelbe Karten - beide waren aber vertretbar. Falsch, in der 4. Minute nicht auf Strafstoß für Altintop zu entscheiden. Der Freistoß nach vermeintlichem Handspiel von Ostrzolek war ein Witz (19.). Richtig lag er bei der Augsburger Führung, dass der Ball von Schwegler kam und Werner so nicht im Abseits stand. Kann der Eintracht in der Nachspielzeit aber noch einen Elfmeter pfeifen.

Das fiel auf:

  • Intensiver Auftakt von beiden Seiten. Die Augsburger gingen gewohnt von Beginn an höchstes Tempo, aber auch die Eintracht war von Anfang an da. Nach dem 1:0-Sieg in Leverkusen agierten die Hessen mit viel Selbstvertrauen und Einsatzfreude.
  • Frankfurt war meist um den Spielaufbau bemüht. Um dem Augsburger Pressing zu entgehen, machte die Eintracht das Spiel sehr breit. Schwegler oder Flum schoben sich beim Aufbau zwischen die beiden Innenverteidiger. Djakpa und Jung agierten sehr hoch. Im Mittelfeld wechselten sich Rode und Flum auf dem linken Flügel ab.
  • Der FCA schaltete nach Ballgewinn mit vertikalen Pässen auf Hahn oder Werner meist schnell um, was Jung und Djakpa vor Probleme stellte. Am Ballbesitz war die Weinzierl-Elf allerdings relativ wenig interessiert, so dass die Eintracht teilweise bis zu 65 Prozent Ballbesitz hatte.
  • Trotz der vielen Spielanteile waren die Hessen sehr einfallslos, was auch daran lag, dass der FCA sehr konsequent verteidigte. Im Eintracht-Spiel fehlte die nötige Kreativität.
  • Die Fuggerstädter gaben auch in der zweiten Hälfte ihre Linie nicht auf. Defensiv gut stehen und auf den entscheidenden Fehler der Frankfurter warten. Hätte auch fast geklappt, wenn Milik in der 85. Minute nicht so leichtfertig vergeben hätte.

Eintracht Frankfurt - Augsburg: Die Statistik zum Spiel

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