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Bundesliga - 14. Spieltag

Dortmund siegt bei starken Mainzern

Samstag, 30.11.2013 | 17:21 Uhr
Die Dortmunder Systemumstellung griff im ersten Durchgang gar nicht, Mainz war aggressiver
© Getty
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Borussia Dortmund hat am 14. Spieltag der Bundesliga mit 3:1 (0:0) beim 1. FSV Mainz 05 gewonnen. Damit wartet Mainz seit sieben Partien auf einen Sieg gegen den BVB.

Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Coface-Arena brachte Pierre-Emerick Aubameyang die Dortmunder mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung (70.).

Nur vier Minuten später glich der eingewechselte Eric-Maxim Choupo-Moting per Strafstoß aus. Robert Lewandowski stellte den alten Abstand per Elfmeter in der 79. Minute wieder her, zuvor war der Mainzer Elkin Soto mit Rot vom Platz geflogen.

Den Schlusspunkt setzte wieder Lewandowski, wieder per Elfmeter (90.+3). Zur Halbzeit musste Mainz' Topscorer Nicolai Müller mit einer Sprunggelenksverletzung das Feld verlassen.

Die Reaktionen:

Thomas Tuchel (Trainer Mainz): "Es war ein wahnsinnig schweres Spiel. Wir haben sehr gut verteidigt und hatten viele Torabschlüsse. Mit der Leistung bin ich rundum zufrieden und war absolut angetan. Wir waren nahe an dem, was wir bringen können. Natürlich hätten wir gerne das Spielglück auf unserer Seite gehabt. Aber auch das werden wir überleben."

Jürgen Klopp (Trainer Dortmund): "Ich bin mit dem Ergebnis und der Spielentwicklung total glücklich. Das muss niemanden großartig interessieren, aber wir müssen die Spiele nach unserer Situation bewerten. Das war eine ganz, ganz große kämpferische Leistung. Dass es eng war und in bestimmten Situation der Gegner die Möglichkeit hatte, das Spiel zu entscheiden, ist der Klasse von Mainz 05 geschuldet."

...über die Situation zwischen Lewandowski und Mkhitaryan beim zweiten Elfmeter: "Das geht auf meine Kappe. Miki war zurecht enttäuscht und Lewy hätte ihn auch schießen lassen. Aber ich hatte angezeigt, die 9 soll schießen. Das war etwas unglücklich. Ich habe mich schon bei ihm entschuldigt. Ich wollte nur, dass der Ball drin ist. Miki hätte ihn natürlich auch rein geschossen."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Nach dem 3:2-Sieg in Bremen sieht Trainer Thomas Tuchel in seinem 150. Spiel als Mainzer Cheftrainer keinen Grund für Veränderungen und schickt dieselbe Elf ins Rennen wie an der Weser. Müller kommt wieder über links.

Dortmund rotiert nach den zwei anstrengenden Matches gegen die Bayern und Neapel. Es gibt drei Neue in der Elf: Piszczek steht erstmals seit dem 25. Mai in der Startelf, dazu rücken Friedrich und Aubameyang in die Mannschaft. Sahin, Mkhitaryan und Kehl sitzen draußen.

11.: Dortmund bekommt rund um den Strafraum den Ball nicht weg. Die Kugel landet bei Geis, der einfach mal aus dem Hinterhalt abzieht. Weidenfeller wischt die Kugel aus dem linken Eck.

17.: Nach einem Eckball kommen Bell und Zimling an den Ball, der dann bei Okazaki landet. Der Japaner versucht es aus rund zehn Metern mit einem Fallrückzieher - Weidenfeller hält.

26.: Reus zieht von links in die Mitte und schlägt einen Diagonalball in den Strafraum zu Lewandowski. Der ist Soto entwischt, nimmt den Ball mit der Brust an und verzieht mit links.

42.: Eckball von links durch Geis. Am ersten Pfosten steigt Bell hoch, der per Kopf an der Querlatte scheitert.

43.: Wieder Latte, diesmal vom BVB: Noveski köpft einen langen Ball auf Lewandowski vor die Füße von Aubameyang. Der zieht aus 20 Metern mit links ab. Karius lenkt den Ball zentral an den Querbalken.

48.: Der eingewechselte Choupo-Moting zieht von links in die Mitte und wird von Piszczek nicht bedrängt. Sein Schuss streicht am rechten Pfosten vorbei.

56.: Langer Ball aus dem Mittelfeld von Geis links zum Strafraumeck auf Okazaki. Der hat Zeit, lässt den Ball einmal aufspringen und knallt ihn dann mit links über den Kasten.

60.: Sahin mit einem Freistoß von der halblinken Seite. Am Elfmeterpunkt gewinnt Sokratis das Kopfballduell, setzt den Ball aber zu hoch an - drüber.

70., 0:1, Aubameyang: Nach einem Foul an Durm gibt es Freistoß für den BVB von halblinks. Aubameyang knallt den Ball mit Hilfe des linken Pfostens ins Tor.

74., 1:1, Choupo-Moting (Elfmeter): Piszczek foult Malli klar im Strafraum. Choupo-Moting schickt Weidenfeller ins falsche Eck und versenkt unten links.

78., Rot für Soto: Lewandowski chipt einen tollen Ball in den Lauf von Aubameyang, der Karius umkurvt und schießt. Soto wehrt den Ball mit der Hand ins Aus ab und muss runter.

79., 1:2, Lewandowski (Elfmeter): Lewandowski knallt den Ball links unten ins Tor, Karius fliegt in die andere Ecke.

83.: Geis versucht es mit einem Freistoß aus 25 Metern direkt. Der Ball von halblinks fliegt nur knapp am linken Pfosten vorbei.

90.: Nach einem Eckball von links köpft Kehl den Ball zentral raus. Der eingewechselte Saller zieht sofort flach ab, Weidenfeller ist rechtzeitig unten.

90.+3, 1:3, Lewandowski (Elfmeter): Nach einem Duell zwischen Karius und Durm pfieft Aytekin Elfmeter, den Lewandowski wie den ersten souverän versenkt.

Fazit: Sehr intensive Begegnung, in der Mainz lange Zeit besser, vor dem Tor aber zu wenig zielstrebig war. Dortmund biss sich ins Spiel und legte mit zwei tollen Szenen den Grundstein.

Der Star des Spiels: Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner zeigte über weite Strecken eine wenig inspirierte Leistung, sicherte dem BVB aber am Ende den Sieg dank zweier starker Einzelleistungen. Erst der tolle Freistoßtreffer, wenig später der schlaue Diagonallauf in den Strafraum sowie der Abschluss, der die Rote Karte für Soto und den Elfmeter für den BVB nach sich zog. Auch stark: Sokratis und Mainz' Geis.

Der Flop des Spiels: Lukasz Piszczek. Lief nach etwas mehr als einem halben Jahr wieder von Beginn an auf, war in einigen Szenen aber nicht auf der Höhe. Stand oft schlecht gegen den Ball, ließ sich überlaufen und verursachte ohne Not den Strafstoß für den Gegner. Verlor im Schnitt jeden zweiten Zweikampf. Nach vorne war der "alte" Piszczek nicht zu sehen.

Der Schiedsrichter: Deniz Aytekins Leistung war in Ordnung, wenn auch nicht herausragend. Pfiff den Mainzern in der 16. Minute nach einem Foul von Bender an Zimling einen aussichtsreichen Vorteil weg. Das Duell zwischen Bell und Mkhitaryan im Mainzer Strafraum war an der Grenze, Aytekin ließ wohl zu Recht weiter laufen. Die ersten beiden Elfmeter waren unstrittig, der zweite für den BVB wohl ebenfalls richtig. Dazu mit ein paar falschen Zweikampfbeurteilungen, die Abseitsentscheidungen waren aber alle korrekt.

Das fiel auf:

  • Dortmund verändert wie schon beim Post-CL-Auswärtsspiel in Nürnberg sein System und spielt im 4-3-3 mit Bender, Großkreutz und Kuba vor der Viererkette. Mit Bender als Aufbauspieler ließ der BVB allerdings Struktur und eine zielstrebige Spieleröffnung vermissen, weil durch sein Abdriften zwischen die Innenverteidiger ein großes Loch im Mittelfeld entstand.
  • Mainz dagegen sehr aggressiv im Mittelfeld und auch gedankenschneller als der Gegner. Die 05er gewannen in Halbzeit eins fast zwei Drittel aller Zweikämpfe und kamen deshalb gut ins Umschaltspiel, welches über die aktiven Außenverteidiger sehr breit angelegt war.
  • Der Borussia fehlte es an der nötigen Frische. Klopps Mannschaft kam in den direkten Duellen behäbig daher, war reaktionsschwach bei zweiten Bällen und wies lange Zeit eine unterirdische Passquote auf.
  • Klopp reagierte zur Pause und ließ wieder 4-2-3-1 spielen. Dazu wechselte er doppelt und ließ somit früh alle Wechseloptionen verstreichen - zu diesem Zeitpunkt ein Novum in der Ära Klopp. Der eingewechselte Kehl spielte neben Sahin auf der Sechs, Großkreutz rückte nach langer Zeit mal wieder ins linke Mittelfeld vor.
  • Die Feldüberlegenheit der Mainzer blieb zunächst bestehen, weil Dortmund weiterhin nicht in die direkten Duelle fand und die Hausherren gut im Block verteidigten. Nach vorne fehlte den 05ern aber die nötige Klarheit im letzten Drittel.
  • Der BVB benötigte rund 20 Minuten, um in seine stärkste Phase einzutauchen. Das Positionsspiel verbesserte sich stark, Dortmund ließ den Ball gut zirkulieren und rückte besonders im Mittelfeld früher auf. Mainz pumpte in dieser Phase etwas, machte nach dem zweiten Rückstand auf, ließ dabei aber in der Offensive die Ruhe vermissen.

Mainz - Dortmund: Die Statistik zum Spiel

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