Bundesliga - 9. Spieltag

Bremen auswärts weiter auf Formsuche

SID
Sonntag, 28.10.2012 | 12:38 Uhr
Marko Arnautovic (l.) und Nils Petersen vergaben die große Doppelchance für Bremen
© Getty
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Nach dem erneut verpassten Dreier sprachen Mike Büskens und Thomas Schaaf von einem Ergebnis, mit dem sie "leben müssen". Viel mehr argumentative Begeisterung kam den beiden Trainern nach dem 1:1 (1:1) nicht über die Lippen.

Die Hanseaten hatten sich viel vorgenommen, wollten nach drei Niederlagen und nur einem Sieg in der Ferne auswärts endlich ihr "wahres" Gesicht zeigen. Doch sie erlebten eine Partie mit Déjà-vu-Charakter. "Am Anfang habe ich gedacht: Nicht schon wieder", sagte Torwart Sebastian Mielitz. Denn seine Mannschaft kassierte wie schon gegen Borussia Dortmund, Hannover 96 und den FC Augsburg einen frühen Gegentreffer. Edu hatte nach zuvor vier Heimpleiten das erste Fürther Bundesligator am Ronhof erzielt (8.). "Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper, die Zuschauer sind ausgeflippt", sagte der Fürther Mittelfeldspieler Edgar Prib.

Zum Ausflippen war auch den ein oder anderen Bremer Spielern zumute. "Wir haben uns in der Anfangsphase wie ein Aufbaugegner präsentiert", sagte Nils Petersen, der zwar den Ausgleich schoss (44.), sich aber über eine vergebene Doppelchance von ihm und Marko Arnautovic in der 59. Minute ärgerte: "Ich hätte gerne noch den zweiten Treffer gemacht, das wäre mir deutlich lieber gewesen."

Prödl: "Zwei verlorene Punkte"

Bremen hatte rund 63 Prozent Ballbesitz, spielte mehr als doppelt so viele angekommene Pässe und schoss mit 15 Torschüssen viermal öfter aufs gegnerische Gehäuse. Für Sebastian Prödl ist daher klar: "Das waren zwei verlorene Punkte." Woran es liegt, dass Bremen vor eigenem Publikum Leistungen wie beim 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach zeigt und es dann nicht schafft, bei Abstiegskandidaten wie Augsburg oder Fürth zu gewinnen, kann auch er nicht sagen.

Fest steht: Bremen tritt auf der Stelle. Elf Punkte nach neun Spielen sind die schlechteste Startbilanz seit dem Dienstantritt von Thomas Schaaf im Mai 1999. Schaaf selbst spricht von einem Entwicklungsprozess, von fehlender Konstanz und bevorstehender intensiver Arbeit, wenn er auf die zurückliegenden Spiele seiner jungen Mannschaft blickt.

Bremen spielt bereits seine zweite Saison nacheinander ohne ein Mitwirken im internationalen Geschäft. Das macht sich auch finanziell bemerkbar, weshalb auf die Verpflichtung großer Namen verzichtet wurde, um es mit jungen Akteuren wie Kevin de Bruyne, Nils Petersen oder Sokratis zu versuchen. Einzig für den ehemaligen Hamburger Eljero Elia griff man an der Weser tiefer in die Tasche. Denn zählen Formschwankungen bislang zum Bundesliga-Alltag für die junge Bremer Mannschaft.

Prib sieht klaren Elfmeter

Und die Schwächen in der Defensive der Bremer waren auch in Fürth zu erkennen. Wäre Prib in der zweiten Halbzeit nach dem ungestümem Eingreifen von Mielitz ein vertretbarer Strafstoß zugesprochen worden, hätte Bremen den Platz wohl als Verlierer verlassen. "Die Szene in der 66. Minute war ein klarer Elfmeter. Er hat mich klar am Fuß getroffen, ich habe mich auch nicht fallen lassen", sagte Prib, der vor der Partie noch angekündigt hatte: "Wir müssen den Heimfluch beenden." Da es nur zu einem Unentschieden reichte, konnte sich auch Kapitän Mergim Mavraj nicht so richtig freuen: "Klar hätte ich lieber gewonnen, aber mit dem 1:1 müssen wir nun eben leben."

So herrschte letztlich auf beiden Seiten gedämpfte Stimmung. Der für Montag geplante traditionelle Ausflug der Bremer zum Volksfest "Freimarkt" dürfte nicht daher allzu feierlich ausfallen. Doch Prödl betonte: "Vielleicht ist es ganz gut, wenn wir ein bisschen vom Fußball wegkommen."

Fürth - Bremen: Daten zum Spiel

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