Bundesliga - 9. Spieltag

1. Sieg mit Köstner: Wolfsburg beendet Talfahrt

Von Stefan Rommel / Michael Stadtler
Samstag, 27.10.2012 | 17:28 Uhr
Wolfsburgs Bas Dost (l.) schnürte gegen Düsseldorf seinen ersten Bundesliga-Doppelpack
© Getty
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Die Talfahrt des VfL Wolfsburg ist vorerst gestoppt. Im Spiel eins nach der Trennung von Felix Magath siegten die Wölfe unter Interimscoach Lorenz-Günther Köstner mit 4:1 (0:0) bei Fortuna Düsseldorf.

Die Trainer:

Norbert Meier gab Woronin mal wieder eine Chance - wirklich belohnt wurde er vom Ukrainer dafür aber nicht. Meier reagierte auf den Zwei-Tore-Rückstand mit der Einwechslung von Garbuschewski und richtete seine Mannschaft offensiver aus, verstärkte den Druck eine Viertelstunde vor dem Ende mit Ilsö (für Verteidiger van den Bergh).

Lorenz-Günther Köstner baute radikal um und gab einigen Aussortierten die Bewährungschance. Wolfsburg war defensiv gegen einen allerdings ziemlich verhalten agierenden Gegner gut im Zentrum gut aufgestellt - Köstner wurde also nicht enttäuscht. Wenngleich der Sieg jetzt nicht nur am Interimscoach festzumachen ist.

Das fiel auf:

  • Düsseldorf eine Woche nach der Klatsche gegen die Bayern wieder zu bieder. Die Fortuna verlegte sich bis zum Rückstand nur aufs Konterspiel, biss sich da bis auf zwei, drei gute Aktionen über die rechte Seite gegen gut gestaffelte Gäste die Zähne aus.
  • Spielerisch reicht es für die Fortuna nur, wenn wirklich alles zusammenpasst. Kommen dann Unzulänglichkeiten in der Offensive und schlimme Konzentrationsfehler in der Defensive dazu, geht ein Spiel gegen einen durchaus verwundbaren Gegner auch mal so klar nach hinten los.
  • Wolfsburg bekam wie erwartet deutlich mehr Ballbesitzzeiten zugestanden, wusste damit aber kaum etwas anzufangen. Im Offensivspiel der Wölfe erschien lange Zeit nichts einstudiert, die Ballstafetten wurden langsam und im letzten Angriffsdrittel auch viel zu ungenau abgewickelt.
  • Wolfsburgs linke Seite mit Schäfer, Olic und aus dem defensiven Mittelfeld noch Josue offenbarte einige Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive. Rechts lief es mit Fagner, Hasebe und Polak eine Spur besser.
  • Immerhin verstanden es die Gäste, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Solide Defensivarbeit, klare Aktionen in der Viererkette, überragende Zweikampfwerte (69 Prozent gewonnen), gute Laufarbeit - auch wenn nicht alle Spieler wirklich spritzig und austrainiert wirkten.
  • Die Wolfsburger Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt auf die Nicht-Leistung von letzter Woche - musste sie auch, schließlich war spätestens nach der Trennung von Magath auch das letzte Alibi passe.
  • Der erste Treffer geriet schon ein wenig zu einem Befreiungsschlag. Dazu kam eine hohe Effizienz im Abschluss. In nicht einmal 30 Minuten erzielte Wolfsburg doppelt so viele Tore wie in 760 Minuten davor.

Düsseldorf - Wolfsburg: Daten zum Spiel

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