Bundesliga - 9. Spieltag

Hamburger Arbeitssieg beim FCA

Von Stefan Rommel / Jochen Rabe
Freitag, 26.10.2012 | 22:23 Uhr
Heung Min Son (M.) erzielt hier die frühe Führung für den HSV in Augsburg
© Getty
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Der Hamburger SV hat zumindest vorübergehend den Sprung auf Rang vier geschafft. Beim FC Augsburg kam der HSV zum Auftakt des 9. Spieltags zu einem 2:0 (1:0)-Sieg.

Hamburg setzt sich mit 13 Punkten im oberen Drittel fest. Augsburg dagegen bleibt nach der fünften Niederlage mit sechs Punkten weiter tief im Keller.

Die Reaktionen:

Thorsten Fink (Trainer HSV): "Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Chancen zugelassen. Da hat uns Rene Adler ein paar Mal vor einem Gegentor bewahrt. Nach dem 0:1 haben wir aber zeitweise gezeigt, wie gut wir Fußball spielen können."

Markus Weinzierl (Trainer FCA): "Diese Niederlage tut weh. Wenn man so viele Chancen herausarbeitet, wie wir in der ersten Halbzeit, muss man auch ein Tor machen. In den entscheidenden Momenten hat uns aber die Kaltschnäuzigkeit gefehlt."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Augsburg wieder mit Jentzsch im Tor, der Amsif nach überstandener Verletzung auf die Bank verdrängt. Für den verletzten Verhaegh beginnt Reinhardt rechts in der Viererkette - der war zuletzt nur noch in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Bayern unterwegs. Moravek ersetzt den kranken Oehrl. Beim HSV darf Beister zum ersten Mal von Beginn an ran. Jiracek fehlt verletzungsbedingt.

4.: Arslan verdaddelt das Leder im Spielaufbau. Vogt zieht aus knapp 25 Metern mit Vollspann ab und zwingt Adler zu einer starken Flugeinlage.

13., 0:1, Son: Erster Torschuss und direkt die Führung für die Hamburger. Rudnevs bekommt den Ball 25 Meter vor dem Kasten. Er behält die Übersicht und legt rüber zu Son. Der lässt de Jong am rechten Strafraumeck ins Leere laufen und schlenzt das Ding ins lange Eck.

22.: Moravek chippt die Pille ans rechte Fünfer-Eck. Dort zieht Hain direkt aufs lange Eck. Adler kommt nicht mehr dran, der Ball rauscht am linken Pfosten vorbei.

49.: Reinhardt flankt aus dem Halbfeld. Werner läuft mutterseelenallein ein, Diekmeier pennt. Aber Werner setzt den Kopfball aus zehn Metern nicht sauber und legt das Ding rechts am Tor vorbei.

58.: Beister hat den Ball am linken Strafraumeck und zieht den Sprint gegen Reinhardt an. Dann versucht er es aus spitzem Winkel direkt, doch Jentzsch ist auf dem Posten und wehrt ab.

63., 0:2, Rudnevs: Augsburg schaut nur zu, wie Son van der Vaart bedient. Der lässt dann den Zauberpass in den Rücken von Langkamp raus. Rudnevs läuft geschickt quer und nagelt den Ball dann aus acht Metern unters Dach.

Fazit: Letztlich geht der Sieg für den HSV sogar in Ordnung, obwohl die Gäste eine Stunde lang die schwächere Mannschaft waren. Augsburg war zu harmlos, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Der Star des Spiels: Heiko Westermann ist seit einigen Wochen wie ausgewechselt. Mit der Rückkehr in die Innenverteidigung ist der Kapitän wieder zu einer Stütze seiner Mannschaft geworden. In Augsburg räumte er stark ab, zeigte ein hervorragendes Stellungsspiel und rettete zwei-, dreimal auch in der Luft.

SPORTAL: Die Noten zum Spiel

Der Flop des Spiels: Tolgay Arslan fiel auf der Sechserposition im Prinzip nur durch Fehlpässe und dem sehr harten Foul an Musona auf. Arslan fiel im Vergleich zu Nebenmann Badelj klar ab und musste nach 67 Minuten für Rincon Platz machen.

Der Schiedsrichter: Michael Weiner hatte die an sich faire Partie gut im Griff. Hätte Westermann für sein taktisches Foul gegen Hain aber verwarnen müssen. Gelb für Son wegen vermeintlicher Schwalbe war ziemlich hart.

Die Trainer:

Markus Weinzierl ging mit Reinhardts Aufstellung ein gewisses Risiko, schließlich fehlte dem Routinier die Spielpraxis auf diesem Niveau. Reinhardt machte seine Sache bis auf die unglückliche Aktion vor dem Rückstand aber tadellos.

SPORTAL: Die Einzelkritik zum Spiel

Thorsten Fink reagierte nach etwas mehr als einer Stunde auf die sehr dezente Vorstellung von Arslan und nahm den für Rincon runter. Ansonsten regulierte Finks Mannschaft ihre Schwächen im Laufe der Partie selbst.

Das fiel auf:

  • Der HSV schenkte im Mittelfeld in der ersten Hälfte unglaublich viele Bälle leichtfertig her und gestattete dem FCA somit immer wieder gefährliche Kontersituationen. Diese spielten die Gastgeber aber zu schlampig aus, sodass der HSV für seine Schlampereien nicht bestraft wurde.
  • Die Gäste hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, das meiste davon war aber belangloses Quergeschiebe. Der HSV schaltete zu behäbig in die Offensive um, konnte Augsburg kaum unter Druck setzen.
  • Augsburg machte bis 20 Meter vor dem vieles richtig, beim letzten Pass oder im Torabschluss aber dann vieles falsch. Die Aktionen wurden nicht klar zu Ende gespielt, Möglichkeiten für eine ganze Reihe großer Chancen waren im Ansatz eigentlich da.
  • Nach 60 Minuten zog sich der FCA plötzlich und ohne ersichtlichen Grund total zurück und war nur noch passiv - wie beim 0:2, als die Gastgeber den HSV über 20 Stationen lang fast ohne Körperkontakt kombinieren ließen.
  • Der HSV bleibt eine unberechenbare Mannschaft, die in den 90 Minuten von Augsburg von katastrophal-leichtsinnig bis souverän die gesamte Palette abgedeckt hat.
  • Der FCA war aus dem Spiel heraus schon harmlos. 18 Torschüsse gab Augsburg ab, von denen nur einer wirklich gefährlich war. Die Standards der Schwaben waren aber derart schwach, dass Hamburg noch nicht mal den Ansatz von Mühe hatte, dagegen zu verteidigen. Insgesamt nach den guten letzten Spielen ein erheblicher Rückschlag.

Augsburg - Hamburg: Daten zum Spiel

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