Bundesliga - 8. Spieltag

Mehr als nur elf Mann

Von SPOX
Sonntag, 21.10.2012 | 13:25 Uhr
Primin Schwegler (r.) lobt die "enorme mannschaftliche Geschlossenheit" bei der Eintracht
© Getty
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Eintracht Frankfurt hat beim 3:1-Sieg über Hannover 96 einmal mehr den eigenen Anhang begeistert. Mit starkem Team und guten Wechseln bleibt Frankfurt Bayern-Verfolger Nummer eins.

"Wahnsinn, was hier los ist", sagte ein sichtlich faszinierter Sebastian Jung nach dem Spiel. Der 22 Jahre alte Juniorennationalspieler hatte soeben das 100. Pflichtspiel für die Profiabteilung der Eintracht absolviert. Sein Jubiläum krönte er mit einem wunderschönen Tor, dessen Vorarbeit die Qualität der Eintracht in besonderer Weise verdeutlicht. Direktes Passspiel über Bastian Oczipka, Takashi Inui und Stefan Aigner brachte den Ball auf die rechte Seite zu Jung. Der zog ab und traf ins lange Eck - schnell, direkt und über die Außen vorgetragen, so sieht das Spiel aus, mit dem die Mannschaft von Trainer Armin Veh seit nunmehr sieben Spieltagen den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga verteidigt.

Schwegler lobt Geschlossenheit

Das funktioniert nur dank einer "enormen mannschaftlichen Geschlossenheit", wie es Kapitän Pirmin Schwegler formulierte. "Wir gehen ein hohes Tempo, da muss jeder ständig wieder Räume zu laufen und für den anderen da sein", sagt der 27 Jahre alte Schweizer, der gegen Hannover wieder zu Topform auflief. Dazu scheint auch die Stimmung im Kader zu passen. "Jeder feuert den anderen an", sagt Schwegler, "nicht nur in der ersten Elf, sondern auch die Spieler auf der Bank."

Tatsächlich glänzt der Kader der Eintracht derzeit auch in der Breite. Am Samstag musste Veh Olivier Occean ersetzen. Der hatte sich um drei Uhr morgens beim Trainer abgemeldet, ein Magen-Darm-Infekt machte einen Einsatz unmöglich. Veh brachte Karim Matmour. "Er hat die Woche sehr gut trainiert, da hatte ich keine Bedenken," sagte der Eintracht-Trainer nach dem Spiel.

Matmour benötigte keine Eingewöhnungszeit und dankte seinem Vorgesetzten bereits nach fünf Minuten mit dem 1:0. "Wir trainieren die ganze Woche zusammen", lautete die simple Erklärung des 27 Jahre alten Algeriers für seinen schnellen Einstand im Team. Matmour war bereits der neunte, Jung der zehnte Torschütze der Frankfurter.

Einziger Ausweg: Offensive

Die erzielten bisher 19 Tore in der Bundesliga - nur Rekordmeister Bayern München traf häufiger. Auch gegen Hannover suchte die Eintracht ihr Heil fast ausschließlich im Spiel nach vorne. Der Anschlusstreffer kurz vor der Halbzeit änderte daran nichts.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Frankfurter nicht locker, sondern drängten weiter aufs dritte Tor. "Wir wussten, dass wir nur mit Verteidigen nicht heil aus der Sache raus kommen werden, deshalb haben wir weiter aufs dritte Tor gespielt", erklärte Veh nach dem Spiel. Ein perfekter Konter über Sebastian Rode brachte den Ball zu Stefano Celozzi. Der Einwechselspieler flankte auf Alexander Meier, der zum 3:0 einköpfte.

Das Ziel bleibt der Klassenerhalt

Trotz all der Euphorie, der 19 Tore und der ebenso vielen Punkte bleiben die Verantwortlichen immer noch bei der vorsichtig formulierten Zielsetzung. "Wir sind doch gut damit gefahren", sagt Schwegler, und auch Veh will nichts von neuen Ambitionen wissen. "Wir sind unserem Ziel näher gekommen und das heißt nach wie vor Klassenerhalt", sagte der 51 Jahre Trainer der Hessen.

Dem Frankfurter Anhang kann und will er das Träumen aber nicht verbieten. Die Fans sangen gestern bereits von der Meisterschaft und skandierten nach dem Spiel minutenlang vom "Europacup". Die Sehnsucht nach erfolgreichem Fußball ist groß in der Mainmetropole. Das fiel gestern sogar den Gästen auf. "Wenn ihr nächstes Jahr wirklich international spielen wollt, müsst ihr aber anbauen", sagte selbst Hannover-Trainer Mirko Slomka nach dem Spiel.

Eintracht Frankfurt - Hannover: Daten zum Spiel

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