Bundesliga - 8. Spieltag

Schalke entführt drei Punkte aus Dortmund

Von Jochen Tittmar
Samstag, 20.10.2012 | 17:25 Uhr
Zweikämpfe, Luftduelle, Foulspiele - das Derby hatte wie gewohnt vieles zu bieten
© Getty
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Der FC Schalke 04 hat am 8. Spieltag der Bundesliga das 141. Revierderby mit 2:1 (1:0) bei Borussia Dortmund gewonnen und damit erstmals seit vier Partien wieder beim BVB drei Punkte entführen können.

Huub Stevens beließ es dabei, an seiner Mannschaft rein gar nichts zu verändern. Auch Unnerstall stand wieder im Tor - eine sinnige Entscheidung, wäre doch das Derby für den wiedergenesenen Hildebrand womöglich kein geeigneter Zeitpunkt für eine Rückkehr gewesen.

Das fiel auf:

  • Dortmund reagierte auf die Verletzungsproblematik mit einem System, das unter Klopp noch nie angewendet wurde: Ein 3-4-3 mit einer Raute im Mittelfeld sowie einer variablen Dreierkette in der Offensive. Bender gab einen verkappten Libero, Kehl war somit einziger Sechser. Bei gegnerischem Ballbesitz sollten Großkreutz (links) und Piszczek (rechts) nach hinten wegklappen - was allerdings kaum effektiv funktionierte.
  • Der BVB offenbarte grobe Anpassungsprobleme an die ungewohnte Anordnung und ließ sowohl auf den Außenpositionen als auch in der Zentrale teils enorme Korridore unbesetzt, in die ein ballsicheres Schalke immer wieder hineinstieß. Dies wurde gerade nach dem Führungstor der Gäste offensichtlich, als S04 den BVB immer öfter bereits an der Mittellinie abholte und auch viele zweite Bälle gewann. Nach vorne fand Dortmund keinen Weg und griff früh auf lange Bälle zurück.
  • Nach einer halben Stunde veränderte die Borussia die Systematik in das gewohnte 4-2-3-1. Auffällig: Piszczek gab den Links- und nicht wie sonst den Rechtsverteidiger, dies erledigte stattdessen Bender. Der allgemeinen Verunsicherung der Schwarzgelben tat dies jedoch kaum Abbruch, wenn auch Dortmund in der Folge den zuvor brachliegenden Raum besser verengen konnte und über einige Ballstafetten eine etwas höhere Passsicherheit an den Tag legte.
  • Schalke mit einer in der Defensivbewegung fast fehlerfreien ersten Hälfte sowie einer guten Portion gesunder Aggressivität in allen Belangen. Stark gerade das Stellungsspiel in der Zentrale, wo nicht nur viele zweite, sondern auch dritte Bälle gewonnen und meist von Holtby im Spielfluss gehalten wurden. So lag die Ballbesitzquote bei teils 55 Prozent - bei einem Auswärtsspiel in Dortmund eine sensationelle Quote.
  • Erst als Großkreutz links und Piszczek rechts verteidigen durfte und Bender auf seine angestammte Position in die Defensivzentrale wechselte, hatte die Borussia erhöhte Spielanteile und kam auf den Außen durch - auch weil die (gewohnten) Laufwege wieder stimmten.
  • Schalke verdiente sich den Sieg durch eine taktisch enorm disziplinierte Leistung in allen Mannschaftsteilen, die gut aufeinander abgestimmt waren und kaum Lücken offenbarten. In Holtby haben die Knappen derzeit einen starken Taktgeber, der für die Balance zwischen Vor- und Rückwärtsgang verantwortlich zeichnet.

 

 

Dortmund - Schalke: Daten zum Spiel

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