Bundesliga - 7. Spieltag

Diouf klaut Dortmund zwei Punkte

Von Stefan Rommel / Fatih Demireli
Sonntag, 07.10.2012 | 19:20 Uhr
So eng wie in diesem Kopfballduell ging es zwischen Hannover und dem BVB 90 Minuten lang zu
© Getty
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Hannover 96 und Borussia Dortmund haben sich im Spitzenspiel des 7. Spieltags letztlich gerecht mit 1:1 (0:1) getrennt.

Der Star des Spiels: Roman Weidenfeller hielt seiner Mannschaft sehr lange Zeit mit seinen Paraden den Vorsprung fest. Weidenfeller parierte nahezu alles, erst Dioufs krummes Ding konnte den Routinier überwinden.

Der Flop des Spiels: Marco Reus fand keine Bindung zu den Kollegen, hatte nur eine Torszene und blieb ansonsten blass. Eigentlich wäre er ein Kandidat für einen Wechsel gewesen - Dortmunds Verletzungspech ließ ihn aber auf dem Platz. Ebenfalls schwach: Großkreutz, dem im Prinzip nichts gelang und der einige fatale Fehlpässe hatte.

Der Schiedsrichter: Peter Gagelmann hatte eine schwierige Partie mit vielen engen Szenen zu leiten. Lag dabei wohl nicht immer richtig. Die kniffligen Szenen waren vertretbar, aber unglücklich für Hannover entschieden. Hagguis Grätsche gegen Reus war regulär. Verlor in der Zweikampfbewertung Mitte der zweiten Halbzeit seine Linie. War auch bei den persönlichen Strafen nicht konsequent und legte zweierlei Maß an den Tag: Sobiech bekam für den Ellbogen gegen Kehl Gelb, Kehl für die gleiche Aktion gegen Huszti aber nicht. Kehl hätte dazu vorher für einen harten Tritt gegen Sobiech schon zwingend Gelb sehen müssen. Stindls Foul an Götze war Rot und nicht Gelb.

Die Trainer:

Mirko Slomka schickte trotz des kräfteraubenden EL-Spiels die gleichen elf Spieler wieder auf den Rasen. Ging 20 Minuten vor Schluss und angesichts der Dortmunder Wechsel volles Risiko und brachte zwei frische Stürmer auf den Rasen.

Jürgen Klopp beließ es auch bei seiner besten Elf. Ihm blieb quasi gar kein Spielraum zum taktischen Wechseln, weil er dreimal verletzungsbedingt tauschen musste.

Das fiel auf:

 

  • Das Spiel war phasenweise ein Lehrstück für Pressing/Gegenpressing. Beide Mannschaften jagten sich phasenweise brutal über den Platz, beide zeigten, wie man sich spielerisch aus der jeweiligen Umklammerung befreien kann.
  • Dortmund war anders als nach dem letzten Liga-Auftritt nach einem Champions-League-Spiel hellwach und hatte in Götze im Zentrum einen überragenden Gestalter, den Hannover eine Stunde lang nicht richtig in den Griff bekam.
  • Hannovers Spiel war in der ersten Halbzeit zu sehr Fehler behaftet. Nach der Pause drehte 96 aber phasenweise mächtig auf, von einem Spiel unter der Woche und dem möglichen Kräfteverschleiß war nichts zu sehen. Der BVB dagegen baute enorm ab und zitterte sich ins Ziel.
  • Dortmunds Aufbauspiel fehlte ohne Hummels eine zentrale Komponente, die der BVB bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr kompensieren konnte. Teilweise flogen Abwehraktionen nur noch über die Seitenauslinie, statt die Bälle sauber und kontrolliert hinten rauszuspielen.
  • Der BVB gewinnt die engen Spiele in dieser Saison nicht und hechelt den Bayern jetzt schon mit einem gehörigen Abstand hinterher. Das ist umso bitterer, als die Mannschaft mittlerweile im Vergleich zu den ersten Spielen wieder ganz gut funktioniert.

 

- Dortmund: Daten zum Spiel

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