Bundesliga - 6. Spieltag

"Adler ist ein reiner Titan"

SID
Sonntag, 30.09.2012 | 11:32 Uhr
Rene Adler war gegen Hannover 96 einmal mehr der Erfolgsgarant des HSV
© Getty
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Da stand er nun auf der Showbühne und lächelte etwas verlegen. Während 12.000 Fans seinen Namen riefen. Immer wieder: "Rene Adler, Rene Adler". Der Torwart des Hamburger SV war einer der meistgefeierten Stars Samstagnacht bei der Gala zum 125. Geburtstag des Vereins, da konnte auch der Glamour von Sylvie van der Vaart nicht mithalten. Adler hatte am Nachmittag mit seinen Paraden den 1:0 (1:0)-Sieg der Hamburger gegen Hannover 96 gerettet.

Aber er war der entscheidende Mann, das hat auch "Dittsche" im Bademantel auf der Gala so gesehen: "Adler ist ein reiner Titan - er ist der neue Torwart-Titan!"

"Adler hat den Sieg festgehalten"

Ohne den 27-Jährigen hätte es für den HSV gegen die starken Gäste aus Hannover niemals zu einem Sieg gereicht. Gegen Karim Haggui (9.), Mohammed Abdellaoue (75.) und Ya Konan (81.) wehrte er "Unhaltbare" ab. Und wirkte auch sonst mit seiner Ausstrahlung und Sicherheit unüberwindbar. "Wir haben alles versucht", sagte 96-Trainer Mirko Slomka, "aber Adler war in einer sehr guten Verfassung."

Nicht zum ersten Mal. Seit Saisonbeginn präsentiert sich der ehemalige einstige Nationaltorwart in Glanzform, seine Verpflichtung erwies sich als glänzender Coup von Sportchef Frank Arnesen. Nichts ist mehr von den langfristigen Verletzungen zu sehen, die Adlers den Platz im Tor der Nationalmannschaft und von Bayer Leverkusen gekostet haben. "Heute hat Adler den Sieg festgehalten", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink.

Auch der ehemalige HSV-Torwart Uli Stein lobte auf der abendlichen Feier seinen Nach-Nach-Nachfolger "Adler war Deutschlands Nummer eins vor der Verletzung, so ist er wieder auf dem Weg dahin." Demnächst nominiert Löw seinen Kader für die WM-Quali-Spiele gegen Irland und Schweden. "Wenn es nach Leistung geht, sollte er dabei sein", sagte Stein. Adler weist solche Gedanken aber noch von sich: "Ich versuche hier einfach meine Leistung zu bringen. Mit allem anderen beschäftige ich mich nicht."

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Im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" schob er am Tag später nach: "Fußball-Deutschland weiß, was ich kann. Trotzdem sehe ich mich noch nicht wieder in der Nationalmannschaft. Ein Traum bleibt es jedoch, ich kann mich ja schlecht hinsetzen mit 27 und sagen: Das Thema ist für mich abgehakt."

Westermann mit Muskelfaserriss

Dank Adler reichte der Treffer von Artjoms Rudnevs (20.) zum Sieg im HSV-Jubiläumsspiel und der dritten Partie ohne Niederlage in Folge. Dass ausgerechnet Ron-Robert Zieler, ein Adler-Nachfolger bei der Nationalmannschaft, den Treffer mit einem missglückten Abstoß einleitete, entbehrt nicht einer besonderen Ironie. "Wir waren die klar bessere Mannschaft", sagte Hannovers Konstantin Rausch angesichts der zweiten Halbzeit nicht zu Unrecht, "wir hätten hier nie verlieren dürfen."

Mit nun sieben Punkten hat der HSV in acht Tagen den Anschluss ans Mittelfeld geschafft. "Oh, wie ist das schön", sangen die Fans, "der HSV ist wieder da. "Bälle zu halten ist mein Job", meinte Adler lakonisch, "und ich spiele ja nicht allein. Alle haben sich heute den Arsch aufgerissen." Das galt übrigens geradezu wortwörtlich für Kapitän Heiko Westermann, der mit einem fünf Zentimeter langen Muskelfaserriss im Gesäß spielte. "Heiko ist ein Tier", sagte Fink.

Hamburg - Hannover: Daten zum Spiel

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