Bundesliga - 6. Spieltag

Später Doppelschlag! FC Bayern siegt in Bremen

Von Jochen Tittmar / Bastian Strobl
Samstag, 29.09.2012 | 17:24 Uhr
Der FC Bayern München gewann auch das sechste Spiel in dieser Saison
© Getty
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Der FC Bayern München hat am 6. Spieltag der Bundesliga den sechsten Sieg eingefahren. Beim SV Werder Bremen gewann der Rekordmeister mit 2:0 (0:0) und bleibt weiterhin unangefochtener Tabellenführer.

Sportal: Die Noten zum Spiel

Reaktionen:

Matthias Sammer (Sportvorstand FC Bayern): "Es ist gut, dass wir das Spiel gewonnen haben. Aber im Prinzip war es lange Zeit ein richtiger Käse! Wir dürfen uns in längeren Phasen des Spiels nicht so viel Leerlauf erlauben. Das muss man schon kritisch anmerken. Ich bin Realist und gehe immer von der Leistung aus. Wir haben auch das gelobt, was bisher da war. Heute reden wir - wenn wir über das Ergebnis reden - über etwas Positives. Wenn wir über das Bild an sich reden bis zum 1:0 und die Leistung an sich, dann haben viele Spieler ihr Potenzial heute nicht abgerufen! Wir müssen auch ein bisschen aufpassen, dass wir uns nicht irgendwann freudetrunken in den Armen liegen."

Luiz Gustavo (FC Bayern): "Am Anfang war es ein sehr schwieriges Spiel, weil die Bremer eine sehr gute Mannschaft haben - bis zum Tor: Ich hatte Glück und habe den Ball richtig getroffen. Müller hat auch einen sehr guten Pass gespielt. Dann waren wir wieder souverän auf dem Platz. Das hat uns sehr viel geholfen!"

Thomas Schaaf (Trainer Bremen): "In der Defensive waren wir gut aufgestellt. Ausschlaggebend war aber, dass uns im Angriff Mut und Selbstvertrauen gefehlt haben. Mehr war gegen die starken Bayern nicht drin, was wir akzeptieren."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Spiel: Bremen mit zwei Änderungen nach dem Sieg in Freiburg. Gebre Selassie und Bayern-Leihgabe Petersen spielen für Schmitz und Akpala.

Die Münchner ersetzen vier Spieler: Javi Martinez, Robben, Shaqiri und Mandzukic sitzen draußen. Stattdessen laufen Luiz Gustavo, Müller, Kroos und Pizarro auf.

16.: Die Bayern kontern über Müller, der zu Ribery in die Mitte passt. Der Franzose legt zentral auf Kroos ab, doch Prödl blockt den Schuss des Münchners.

43.: Fast die Bayern-Führung! Kroos mit der Ecke von links an den Fünfer. Pizarro steigt gegen Sokratis hoch, sein Kopfball zischt nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

49.: Übler Ballverlust von Gebre Selassie. Ribery kommt halbrechts im Sechzehner an den Ball, vernascht Fritz doppelt und schießt mit rechts aus 13 Metern an den linken Pfosten.

54.: Bremer Angriff über Hunt und Junuzovic. De Bruyne kommt zentral aus 22 Metern zum Schuss - direkt auf Neuer.

65.: Ribery zieht von links in die Mitte und geht an drei Bremern vorbei. Aus zentraler Position schießt er nur knapp am linken Pfosten vorbei.

70.: De Bruyne zieht von links eine Flanke auf den langen Pfosten. Neuer verschätzt sich, Arnautovic setzt die Direktabnahme neben den rechten Pfosten.

81., 0:1, Luiz Gustavo: Der Brasilianer wird 20 Meter vor dem Tor nicht angegriffen und schnippelt die Kugel ins linke Eck. Mielitz steht vielleicht einen Tick zu weit vor dem Tor.

83., 0:2, Mandzukic: Konter über Shaqiri, der über links Gas gibt und den Ball dann querlegt. In der Mitte muss Mandzukic nur noch den Fuß hinhalten.

Fazit: Unter dem Strich geht der Sieg für den FCB gegen defensiv stabile Bremer aufgrund des Chancenplus in Ordnung.

Der Star des Spiels: Franck Ribery agierte sehr umtriebig und mannschaftsdienlich. War auch ohne eigenen Treffer gefährlichster Spieler beim FC Bayern: Schoss dreimal selbst aufs Tor und legte vier weitere Torschüsse auf.

Der Flop des Spiels: Theodor Gebre Selassie hatte mit Ribery viele Probleme, besonders wenn dieser mit Tempo auf ihn zukam. Zudem mit zwei bösen Schnitzern in der Vorwärtsbewegung, einen davon nutzte Ribery bei seinem Pfostenschuss beinahe zur Führung. Setzte in der Offensive keine Akzente.

Der Schiedsrichter: Michael Weiner hatte in einer recht fairen Partie kaum Probleme. Lag mit seinem Gespann bei Abseitsentscheidungen immer richtig. Besonders gut: Durchgängig tolle Auslegung der Vorteilsregel, so beispielsweise bei der Gelben Karte für Sokratis.

Die Trainer:

Thomas Schaaf änderte die Herangehensweise seiner Elf nicht und blieb seiner 4-1-4-1-Systematik treu. Allerdings staffelte sich sein Team im ersten Abschnitt oft zu tief, so dass die Wege in die Offensive zu weit gerieten.

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Jupp Heynckes setzte weiterhin unbeirrt auf Rotation und wechselte früh in der zweiten Halbzeit doppelt, aber wie auch beim dritten Wechsel positionsgetreu. Mit der Hereinnahme von Shaqiri und Mandzukic belebte er das Offensivspiel seiner Elf und wechselte in gewisser Weise auch den Sieg ein.

Das fiel auf:

  • Bremen konzentrierte sich darauf, die Räume eng zu machen und den Ballführenden frühzeitig unter Druck zu setzen. Arnautovic und Elia knickten häufig nach hinten ab und leisteten wertvolle Defensivarbeit. So kamen die Bayern kaum dazu, Angriffe mit genügend Tempo zu initiieren. Teilweise stand Werders Viererkette jedoch zu tief und der Weg nach vorne geriet zu weit. Spielaufbau und Umschaltbewegung mangelte es oft an Tempo und der nötigen Präzision.
  • Die Bayern ließen ihr Mittelfeld durchrochieren. Schweinsteiger, Luiz Gustavo oder Kroos holten sich abwechselnd die Bälle teilweise fast auf Höhe der Viererkette ab, Müller und Ribery wechselten hin und wieder die Seiten. War Schweinsteiger nicht direkt am Aufbau beteiligt, stieß er in einigen Fällen auch in Richtung Pizarro vor.
  • Bremen zwang die Bayern desöfteren zum langen Ball aus der Abwehr heraus, indem die Münchner Viererkette früh angelaufen wurde. Nachdem der Ball gespielt wurde, verschob sich Werder direkt rund 20 Meter in die Defensive und erzwang damit einige Ballverluste der Gäste.
  • Shaqiri sorgte erneut für reichlich Belebung und schlich sich in die Halbräume, um dort vor allem Ribery und Müller in Szene zu setzen. Auch Mandzukic war besser ins Spiel eingebunden als zuvor Pizarro.
  • Bremen fehlte im zweiten Durchgang die Balance zwischen Offensive und defensiver Kompaktheit. Trotz höheren Spielanteilen als noch im ersten Abschnitt weichte Werders Verbund mit der Zeit zusehends auf, die Gegentore kündigten sich praktisch an.

Bremen - Bayern: Daten zum Spiel

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