Bundesliga - 4. Spieltag

Leverkusen und Gladbach treten auf der Stelle

Von Fatih Demireli / Andreas Lehner
Sonntag, 23.09.2012 | 17:11 Uhr
Artistisch: Tolga Cigerci im Zweikampf mit Lars Bender
© Getty
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Die Europa-League-Vertreter Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach trennen sich im Sonntagsspiel der Bundesliga mit 1:1 (1:1). Während Leverkusen damit nunmehr seit drei Pflichtspielen sieglos ist, stieg die Gladbacher Negativserie auf vier Spiele.

Der Flop des Spiels: Granit Xhaka. Sollte den offensiven Part im Zentrum übernehmen und Luuk de Jong unterstützen. Stand aber zu tief und spielte viele schlampige Bälle. Favre erlöste ihn - nicht mit einer Auswechslung, sondern mit der Umpositionierung auf die Sechs, nachdem Hanke und de Camargo kamen. Dort blieb der Schweizer unauffällig.

Der Schiedsrichter: Peter Gagelmann. War ein sicherer Leiter der fairen Partie. Es war richtig, Bender keinen Elfmeter im Duell mit Brouwers zu geben (56.). Richtig dann der Elfmeterpfiff in der 70. Minute, weil Brouwers den Ellbogen absichtlich ausfuhr. Hätte Stranzl früh Gelb zeigen müssen, als der Österreicher einen vielversprechenden Leverkusener Angriff mit der Hand unterband. Die übrigen Gelben Karten waren allesamt richtig.

Die Trainer:

Hyypiä/Lewandowski: Das Trainerduo wählte die einen Tick offensivere Variante, indem es Bellarabi in die Startelf beorderte. Das Vertrauen in Kadlec, der in Dortmund noch harsch kritisiert wurde, zahlte sich aus. Hielt am Konzept fest, erhoffte sich mit der Einwechslung Sams wohl mehr Zug zum Tor als von Bellarabi. Der neue Mann holte prompt den Elfmeter heraus.

Lucien Favre: Sucht weiter den idealen Zeit- und Raumgenossen für Luuk de Jong. Wie schon zuletzt sollte sich Xhaka als Zehner versuchen, wobei der Schweizer dann auch zum Sechser verkam und den Niederländer alleine ließ. Korrigierte die Situation erst nach 66 Minuten, als er Xhaka auf seine Stammposition beorderte und die Offensivaufgaben Hanke und de Camargo anvertraute. Besser wurde es dadurch aber nicht. Zu spät erfolgte die Auswechslung des ganz schwachen Herrmann.

Das fiel auf:

  • Leverkusen ließ drei Minuten lang Borussia quasi nicht an den Ball, um beim ersten Ballverlust prompt das 0:1 zu kassieren. Bei Arangos - zugegeben überragendem - Zuspiel war Bayers Hintermannschaft gänzlich ungeordnet.
  • Gute Reaktion Bayers auf das Gegentor: Leverkusen hielt das Tempo hoch, rochierte viel, so dass der aufgerückte Kadlec eine gute Schussposition fand und den Ausgleich markierte.
  • Ingesamt beide Außenverteidiger sehr unternehmslustig: Kadlec und Carvaljal rückten bei Ballbesitz weit auf, suchten Kombinationsmöglichkeiten, um an die Grundlinie zu gehen. Dies gelang.
  • Gladbach produzierte viel Stückwerk, ohne dass das Gesamtkonstrukt zusammenpasste. De Jong quasi abgeschnitten vom Rest der Angelegenheit, weil dahinter kein offensiver Spielaufbau stattfand. Xhaka zu tief, Arango und Herrmann ohne Zugriff.
  • Leverkusen schlug aus der Überlegenheit zu wenig Profit.
  • Nach der Pause das gleiche Bild, wobei Leverkusen nicht mehr ganz so giftig agierte und die Intensität etwas verloren ging.
  • Gladbachs spielerische Unterlegenheit nahm eklatante Ausmaße an, weil keine Entlastung stattfand und viele Angriffe im Keim erstickten. Auch die offensiven Wechsel brachten keine Besserung.
  • Gladbach hatte bis auf das Tor eine einzige nennenswerte Torchance über den gesamten Spielverlauf. Leverkusen war 85 Minuten überlegen - ohne Ertrag.
  • Kurios: ter Stegen hatte die drittmeisten Ballkontakte bei Gladbach.

Leverkusen - Gladbach: Daten zum Spiel

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