Bundesliga - 3. Spieltag

Fußball-Wahnsinn: Hoffenheim geht wieder K.o.!

Von Haruka Gruber / Jochen Rabe
Sonntag, 16.09.2012 | 17:28 Uhr
Die Freiburger feiern den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Karim Guede (2.v.l.)
© spox
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Was für ein Spiel! In den spektakulärsten 90 Minuten der bisherigen Saison hat der SC Freiburg mit einem 5:3 (2:1) über 1899 Hoffenheim am dritten Spieltag den ersten Sieg gefeiert.

Die Trainer:

Christian Streich. Unberechenbarkeit bleibt Programm: Guede wurde aus dem Mittelfeld wieder in den Sturm geschoben, Jendrisek stand plötzlich in der Startelf und Schuster gab bei Ballbesitz den Libero, so dass sich Freiburgs 4-4-2 häufig in ein 3-5-2 veränderte. Streich reagierte schnell auf Hoffenheims überraschendes 2:2 und brachte Caligiuri für Jendrisek, um das Mittelfeld zu stärken. Trotz des späteren 3:3 ein wichtiges Signal. Joker Freis erzielte das 5:3.

Markus Babbel. Traf die richtige Entscheidung, indem er Usami erstmals in der Startelf aufbot. Der Japaner war der mit Abstand beste Hoffenheimer, erspielte sich die meisten Chancen, traf zum 3:3, gab gute Pässe (80,0 Prozent angekommen) und gewann trotz zerbrechlicher Statur gute 52,9 Prozent der Zweikämpfe. Ansonsten aber bleibt Babbels Wirken unglücklich: Rudy sollte mit der erneuten Berufung in die erste Elf gestärkt werden, enttäuschte stattdessen zum wiederholten Male. Auch Ochs wird nach seinem miserablen Einstand genau wie die Alternativen Beck (öffentlich von Babbel kritisiert) und Schröck (zuletzt Gelb-Rot) verunsichert sein. Im Grunde wie die gesamte Mannschaft, allen voran Torwart Wiese.

Das fiel auf:

  • Ein seltsamer Spielverlauf, der bereits in der ersten Halbzeit zu statistischen Anomalien führte: So hatten die überlegenen Freiburger 57 Prozent Ballbesitz und ein Torschuss-Plus von 9:4, gewannen dafür aber nur 43,6 Prozent der Zweikämpfe.
  • Hoffenheim schoss nach zwei Minuten das 1:0 - die erste Führung überhaupt in dieser Saison. Doch statt sicherer aufzutreten, zeigte sich besonders die Abwehr indisponiert.
  • Zu sehen vor allem bei Torwart Wiese: Er sollte mit seiner Winner-Mentalität den Klub zu einem Champions-League-Klub formen, stattdessen ist er eines der großen Übel für den Albtraumstart.
  • Freiburg in allen Belangen besser. Interessant vor allem die taktische Variante, beim Aufbau aus der eigenen Häflte Schuster von der Doppel-Sechs nach hinten zu ziehen, damit er als Libero den ersten öffnenden Pass spielt. Aus dem 4-4-2 wurde ein 3-5-2 mit den Außenverteidigern Mujzda sowie Sorg, die weit nach vorne schoben.
  • Was dem SC anzulasten war: die mangelnde Konzentration. Wenn Freiburg 90 Minuten lang den unterlegenen Gegner ernst genommen hätte, wäre 1899 nie in der Lage gewesen, drei Tore zu schießen.
  • Umso bitterer, dass Hoffenheim trotz des 2:2 und 3:3 am Ende doch noch deutlich verloren hat. Nach vier Pflichtspielen gegen kein einziges Topteam kassierte Hoffenheim 15 Gegentore. Ein Beleg für die Zerbrechlichkeit des Teams.

Freiburg - Hoffenheim: Daten zum Spiel

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