Bundesliga - 3. Spieltag

Nächster Bayern-Sieg dank Blitzstart

Von Für SPOX in der Allianz Arena: Thomas Gaber
Samstag, 15.09.2012 | 17:34 Uhr
Bayerns Mario Mandzukic (r.) kommt gegen Zdenek Pospech angeflogen
© Getty
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Der FC Bayern München hat seine Tabellenführung durch einen 3:1 (2:0) Sieg gegen den FSV Mainz 05 am 3. Bundesliga-Spieltag verteidigt. Vor 71.000 Zuschauern erzielten Mario Mandzukic (2.), Bastian Schweinsteiger (13.) sowie Toni Kroos (90.+2) auf Vorarbeit des eingewechselten Martinez die Tore für die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes, Adam Szalai traf für Mainz vom Elfmeterpunkt (59.).

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Für Ribery und Robben ist kein Platz im Bayern-Kader. Beide Flügelspieler kamen von der Länderspielreise mit muskulären Problemen zurück. Robben konnte fünf Tage nicht trainieren, Ribery muss wegen einer Verhärtung im Rücken passen. Martinez sitzt erneut auf der Bank.

Tuchel opfert mit Szalai den zweiten Stürmer und bietet mit Baumgartlinger, Kirchhoff und Caligiuri drei Sechser auf. Risse spielt anstelle von Ivanschitz.

2., 1:0, Mandzukic: Lahm spielt auf dem rechten Flügel in die Spitze auf Müller, der den Ball wiederum flach nach innen gibt. Dort steht Mandzukic und schiebt locker ein - der schnellste Treffer der laufenden Saison!

13., 2:0, Schweinsteiger: Badstuber hat links viel Platz und Zeit für die Flanke. Shaqiri springt unten durch, Schweinsteiger geht in den Ball und köpft ihn völlig freistehend aus acht Metern ins rechte untere Eck.

50.: Direkter Freistoß Bayern, 20 Meter Torentfernung. Shaqiri mit links über die Mauer aufs rechte Eck, Wetklo pritscht den Ball zur Ecke.

53.: Freistoß Shaqiri von halbrechts mit viel Schnitt, Boatengs Kopfball aus kurzer Distanz fliegt knapp drüber.

59., 2:1, Szalai (Elfmeter): Gustavo klärt per Powergrätschte im Strafraum gerade noch vor Szalai, den frei liegenden Ball spitzelt Baumgartlinger an Dante vorbei, der den Mainzer umgrätscht. Den fälligen Elfmeter schießt Szalai sicher ins linke Eck.

66.: Shaqiris Flanke von links eröffnet Kroos die Riesenchance. Der geht aber nicht konsequent mit dem Kopf hin. Mandzukic ist am zweiten Pfosten dann zu überrascht und setzt die Kugel an den rechten Pfosten.

70.: Konter Bayern, drei gegen drei. Kroos spielt im richtigen Moment auf den rechts mitgelaufenen Müller ab, der aus 15 Meter aber nur das Außennetz trifft.

90.+2, 3:1, Kroos: Martinez flankt von rechts punktgenau auf den zweiten Pfosten. Dort nimmt Kroos die Kugel mit vollem Risiko und überwindet Wetklo zum 3:1 - der erste Assist des Spaniers im Bayern-Trikot!

Fazit: Die Bayern legten einen Blitzstart hin, ließen Mainz aber zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Spiel kommen. Am Ende vergaben die Münchner einen höheren Sieg.

Der Star des Spiels: Thomas Müller. Machte sofort Dampf auf seiner rechten Seite und bereitete nach 100 Sekunden das Führungstor der Bayern vor. Müller war auffälligster Offensivspieler und an neun Torschüssen der Münchner beteiligt.

Der Flop des Spiels: Marco Caligiuri sollte als dritter Sechser für defensive Stabilität im Mainzer Mittelfeld sorgen. In der 36. Minute war aber bereits Schluss für ihn. Bis dahin gewann Caligiuri nur einen von acht Zweikämpfen und hatte ganze sechs Ballkontakte. Gegen Lahm und Müller hatte er im Verbund mit Linksverteidiger Zabavnik große Probleme.

Der Schiedsrichter: Markus Schmidt war in der fairen Partie nicht immer auf Ballhöhe. Die Elfmeterentscheidung war alternativlos, die Gelbe Karte für Gustavo allerdings übertrieben. Zudem bewertete Schmidt einige Zweikämpfe falsch und pfiff recht kleinlich.

Die Trainer: Jupp Heynckes ging vier Tage vor dem Champions-League-Auftakt gegen Valencia kein Risiko ein und verzichtete auf die angeschlagenen Ribery und Robben. Mit Martinez saß ein weiterer Star auf der Bank. Heynckes begründete seine Maßnahme mit dem noch nicht abgeschlossenen Eingewöhnungsprozess des Spaniers. Martinez kam in der 75. Minute für Shaqiri, Heynckes' erster Wechsel.

Thomas Tuchel versuchte den Spielfluss der Bayern mit einer defensiven Dreierkette im Mittelfeld zu stören. Schon nach 36 Minuten reagierte Tuchel auf die schwache Vorstellung seiner Mannschaft, brachte mit Szalai einen zweiten Stürmer und mit Soto einen offensiven Spieler hinter den Spitzen. Mainz von da an im 4-4-2 und deutlich besser im Spiel.

Das fiel auf:

  • Der Plan der Mainzer, die Bayern mit sieben defensiven Spielern nicht in den Rhythmus kommen zu lassen, schlug komplett fehl. Die Gäste standen am Anfang viel zu weit weg und kamen nicht in die Zweikämpfe.
  • Die Bayern zogen ihr Angriffsspiel meistens über die Flügel auf; Lahm und Badstuber rückten immer wieder auf und unterstützten Müller und Shaqiri.
  • Die Münchner hatten in den ersten 20 Minuten eine nahezu perfekte Passquote. Mandzukic ließ sich fallen oder wich auf die Flügel aus und diente so als weitere Anspielposition.
  • Den Mainzern fehlte ein Spieler im Mittelfeld, der nach der Balleroberung die Kugel hält und brauchbar verteilt. Die Bälle wurden viel zu schnell wieder hergegeben.
  • Nach dem frühen Doppeltausch und der Systemumstellung kamen die Mainzer etwas besser ins Spiel, indem sie die Bayern früher störten und mehr Risiko gingen.
  • In Abwesenheit von Robben und Ribery schlug Shaqiri fast alle Standards bei Bayern, die meisten sorgten für Gefahr vor dem Mainzer Tor.
  • Nach einer souveränen ersten Halbzeit wurden die Bayern nach der Pause zu lässig und waren nach dem Ballverlust in der Rückwärtsbewegung mangelhaft.
  • Während die Bayern in der Schlussphase mehrere gute Torchancen liegen ließen, fehlte den Mainzern die Überzeugung, den Ausgleich zu erzielen und doch noch einen Punkt mitzunehmen.

 

Bayern - Mainz: Daten zum Spiel

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