Bundesliga - 3. Spieltag

Trostloses Remis in Augsburg

Von Für SPOX in Augsburg: Stefan Rommel / Frank Oschwald
Freitag, 14.09.2012 | 22:23 Uhr
Gerangel um den Ball: Augsburgs Aristide Bance (r.) und Emanuel Pogatetz
© Getty
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Der FC Augsburg und der VfL Wolfsburg haben sich zum Auftakt des 3. Spieltags der Bundesliga 0:0 getrennt.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Augsburg ohne die verletzten Jentzsch, Musona und Koo. Dafür steht Amsif im Tor, Oehrl beginnt im offensiven Mittelfeld. Zugang Petrzela zum ersten Mal von Beginn an.

Die Gäste bringen Kjaer im defensiven Mittelfeld, Josue sitzt nur draußen. Etwas überraschend darf auch Kahlenberg beginnen und zwar neben Kjaer auf der Doppel-Sechs. Dost war zuletzt angeschlagen und sitzt zunächst auf der Bank. Olic einzige Spitze.

5.: Hoher Ball auf Bance, Pogatetz fliegt am Ball vorbei. Dadurch hat der Stürmer Zeit, den Ball locker mit der Brust mitzunehmen. Er läuft drei, vier Schritte und zieht aus gut 20 Meter ab. Naldo bringt den Fuß noch dazwischen. Knapp über die Querlatte!

17.: Vieirinha nach einem Augsburger Fehlpass im Aufbauspiel auf der rechten Seite mit viel Platz. Er tankt sich bis zur Grundlinie durch und legt an die Strafraumgrenze zurück. Dort zieht Diego direkt ab. Sein Schuss allerdings zu zentral. Amsif hat die Kugel.

47.: Vieirinha hat 20 Meter vor dem Tor ganz viel grün vor sich und drückt ab. Strammer Schuss, allerdings wieder ein wenig zu zentral. Amsif taucht runter und hat die Kugel.

72.: Olic flankt genau auf den Kopf von Dost, der am Fünfer freisteht. Der Niederländer legt quer. Kahlenberg aus zwei Meter und spitzem Winkel mit dem Kopf. Aber Amsif ist im kurzen Eck und hält stark.

80.: Vogt mit dem schönen Pass raus auf den linken Flügel auf Oehrl. Der saust gut 40 Meter die Linie entlang und legt den Ball danach flach in die Mitte. Vogt war mitgelaufen, verpasst den Ball allerdings ganz knapp. Kjaer klärt.

Fazit: Schmeichelhafter Punkt für Augsburg, das unglaublich leicht zu durchschauen und harmlos war. Wolfsburg muss sich den Vorwurf machen, nicht viel früher und vehementer nach vorne gespielt zu haben. Hier war mehr drin als ein Punkt.

Der Star des Spiels: Diego brauchte eine Viertelstunde, erweiterte dann seinen Aktionsradius und war von da an der eifrigste Spieler auf dem Feld. Augsburgs defensives Mittelfeld ließ ihm aber auch zu viel Raum und Zeit. Sogar mit guten Szenen in der Defensive. In einem phasenweise grausamen Kick der beste Feldspieler. Beim FCA war Ersatzkeeper Amsif noch der Beste.

Der Flop des Spiels: Tobias Werner bekam den Vorzug vor Sio, konnte das Vertrauen aber nie rechtfertigen. Hatte gegen Fagner nicht das nötige Tempo und ließ den Brasilianer seinerseits einige Male entwischen.

Der Schiedsrichter: Guido Winkmann begann sehr kleinlich, verlor dann aber immer wieder das Maß in der Zweikampfbewertung und machte sich so das Leben schwer. Eine klare Linie war mit zunehmender Spieldauer immer weniger zu erkennen. Bei den persönlichen Strafen ohne Fehler.

Die Trainer:

Markus Weinzierl ließ Moravek auf der Bank und damit auch das spielerische Element. Die Entscheidung revidierte Augsburgs Coach auch nicht, obwohl Oehrl in der Zentrale so gut wie keinen Ball sah. Als Wolfsburg am 1:0 schnupperte, nahm er Bance runter und brachte mit Vogt einen Mittelfeldspieler. Oehrl rückte in den Sturm.

Felix Magath entschied sich für eine verstärkte Defensive, indem er Kahlenberg und den gelernten Innenverteidiger Kjaer auf die Doppel-Sechs stellte. Die Harmlosigkeit im Sturm wollte Magath mit dem groß gewachsenen Dost ändern. Olic rückte dafür auf den Flügel. Sofort hatte Wolfsburg endlich die Mitte im Strafraum besetzt und Olic konnte seine Laufqualitäten und Dribblingstärke ausspielen. Clevere Entscheidung von Magath.

Das fiel auf:

  • Augsburg fehlt es einfach an einem kreativen Spieler im Zentrum. Weder Baier noch Oehrl eine Position weiter vorne bekamen Struktur ins Spiel. Jeder Angriff lief deshalb nach Schema ab: Hoher Ball auf Bance, der auf einen der Außenspieler ablegen sollte. 20 Minuten ging der Plan ganz gut auf, dann stellte sich Wolfsburg viel besser darauf ein und hatte den FCA voll im Griff.
  • Kjaer orientierte sich beim schnörkellosen Augsburger Spielaufbau mit einem hohen Ball immer direkt zu Oehrl, damit Pogatetz als zweiter Innenverteidiger wirklich immer frei blieb und eventuell von Bance abgelegte Bälle ablaufen konnte.
  • Wolfsburg war auf jeder Position auf dem Papier besser besetzt, funktioniert aber noch lange nicht als Mannschaft. Es gibt zu viele kleine und große Abstimmungsprobleme, die den Spielfluss hemmen. Immerhin stand die Defensive nach dem Hannover-Debakel wieder recht gut.
  • Augsburg leistete sich eigentlich genügend schwere Fehler im Aufbau, die den VfL zu guten Kontergelegenheiten einluden. Nur schalteten die Gäste viel zu langsam um, als dass es einmal gefährlich werden konnte.

Augsburg - Wolfsburg: Daten zum Spiel

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