Bundesliga - 29. Spieltag

Schwache Gladbacher verlieren den Anschluss

Von Stefan Rommel / Benjamin Wahlen
Sonntag, 14.04.2013 | 17:28 Uhr
Das 2:0: Gentner schiebt sich zwischen Jantschke und ter Stegen zum Ball und lupft ins Tor
© Getty
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Borussia Mönchengladbach hat einen herben Dämpfer im Kampf um den internationalen Wettbewerb hinnehmen müssen. Die Gladbacher verloren am 29. Spieltag beim VfB Stuttgart mit 0:2 (0:2).

Durch die achte Saisonniederlage verpasst Gladbach den möglichen Sprung auf Platz sechs, der VfB dürfte sich nun auch der letzten Abstiegssorgen entledigt haben.

Zudem holten sich die Schwaben mit der besten Rückrundenleistung noch ein wenig Schwung und Selbstvertrauen im Hinblick auf das wichtige Pokal-Halbfinale am Mittwoch gegen den SC Freiburg.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Beim VfB ist Kapitän Tasci nicht rechtzeitig fit, für ihn verteidigt erneut Rüdiger im Zentrum. Niedermeier und Harnik sind nach ihren Sperren wieder dabei. Kvist sitzt abermals auf der Bank, Boka dafür neben Gentner im defensiven Mittelfeld.

Gladbach mit einer Änderung: Cigerci ersetzt den etwas müden Younes, der zunächst auf der Bank Platz nimmt.

11.: Molinaro mit sehr viel Platz und Zeit. Super Flanke von links an den Elfer. Harnik mit dem Kopf zentral aufs Tor, aber ter Stegen rettet mit einem sensationellen Reflex.

28., 1:0, Dominguez (Eigentor): Ganz krummes Ding. Freistoß Maxim von der linken Seite. Mit viel Zug zum Tor. Ibisevic kommt nicht ran. Brouwers verlängert aufs eigene Tor. Ter Stegen mit der Hand, klatscht den Ball aber unglücklich Dominguez an die Schulter. Von da kullert der Ball ins Tor.

34., 2:0, Gentner: Und noch ein wildes Ding. Gentner legt sich einen Ball zu weit vor, geht aber nach. Jantschke will ihn blocken, ter Stegen kommt aus dem Tor und will aufnehmen. Gentner schlängelt sich an Jantschke vorbei und lupft den Ball aus beinahe unmöglichem Winkel über ter Stegen ins lange Eck. Technisch sehr anspruchsvoll.

48.: Nach einem Arango-Diagonalpass kommt der Ball zu Herrmann, der zu de Jong durchsteckt. Aus zu spitzem Winkel kann der Niederländer Sven Ulreich allerdings nicht überwinden.

55.: Freistoß Maxim von links. Ibisevic mit dem Hinterkopf am Fünfer dran, aber knapp drüber.

66.: Konter VfB. Ibisevic verlängert auf Harnik. Der bedient in der Mitte Maxim am ersten Pfosten. Der Rumäne rutscht in den Ball und trifft den nicht richtig. Ter Stegen trotzdem auf dem falschen Fuß, ist nur noch mit den Fingerspitzen dran. Brouwers klärt den Ball 20 Zentimeter vor der Linie.

77.: Nächster Konter. Ibisevic mit dem Diagonalball in den Lauf von Okazaki. Der lupft 18 Meter vor dem Tor über den herauseilenden ter Stegen - aber nur aufs Tornetz.

Fazit: Verdienter Sieg für den VfB, der in allen Belangen überlegen war. Gladbach enttäuschte defensiv wie offensiv.

Der Star des Spiels: Ibrahima Traore war wieder einmal der Antreiber im Stuttgarter Mittelfeld. Zusammen mit dem ebenfalls auffälligen Maxim setzte Traore die spielerischen Akzente.

Der Flop des Spiels: Tolgay Cigerci durfte von Beginn an spielen, nutzte seine Chance aber nicht. Seine Werte waren okay, jenseits der nackten Zahlen aber war Cigerci nicht konsequent in der Defensivarbeit und so seine Flanke immer wieder Ausgangspunkt gefährlicher VfB-Angriffe.

Der Schiedsrichter: Wolfgang Stark war ein ruhiger Leiter der Partie. Nut zwei Fehler: Die Aktion von Herrmann gegen Molinaro vor dem 1:0 war kein Foul, Stark entschied jedoch auf Freistoß. Übersah Jantschkes Foul an Ibisevic an der Strafraumgrenze.

Die Trainer:

Bruno Labbadia wechselte positionsbezogen, erst Harnik (für Okazaki), dann Ibisevic (für Macheda) aus. Ansonsten musste er an diesem Nachmittag kaum etwas korrigieren.

Lucien Favre musste früh Nordtveit (Nasenbeinbruch) runternehmen. Schaute sich die schwache Vorstellung seiner Mannschaft 68 Minuten lang an, ehe er Hanke für de Jong brachte. Erst eine gute Viertelstunde vor Schluss stellte er auf ein System mit zwei klaren Angreifern um, indem er Mlapa für Marx brachte

Das fiel auf:

  • Gladbach in den ersten Minuten ballsicher und mit einer gepflegten Spielanlage. Dann aber wurde Stuttgart aggressiv im Spiel gegen den Ball, was Gladbach so gar nicht schmeckte. Stuttgart attackierte die beiden Sechser im Aufbau konsequent und hatte so viele schnelle Ballgewinne, weil Nordtveit (später Xhaka) und Marx damit überfordert waren. Dazu kamen viele schnelle Spielverlagerungen aus dem Zentrum (Gentner, Boka) heraus, die Gladbach immer wieder zusetzten.
  • Der eigentliche Schwachpunkt war allerdings Cigerci auf der rechten Seite. Der ließ Jantschke gegen Traore und den nachrückenden Molinaro immer wieder allein. Der VfB drängte immer wieder auf dieser Seite nach vorne, Molinaro nutzte seine Freiräume mit Nachdruck und guten Flankenläufen.
  • Bis zum 2:0 hatten die Gastgeber zudem 61 Prozent ihrer Zweikämpfe gewonnen, erst im Gefühl der sicheren Führung ließ Stuttgart hier ein wenig nach. Besonders die zweiten Bälle landeten fast immer bei den Schwaben. Dazu kamen 80 Sprints der zehn Feldspieler - ein absoluter Topwert. Gladbach dagegen konnte bis zur Pause keinen einzigen Schuss aufs Tor verzeichnen.
  • Die Borussia hatte zuvor in sieben Spielen nur fünf Gegentreffer kassiert. Umso erstaunlicher waren Unkonzentriertheiten wie bei den Gegentoren, die man von Gladbach in der Art nicht kennt. In der Offensive fehlte das Tempo in den Aktionen, sowohl im Passspiel als auch in der Ballverarbeitung.
  • Erst in den letzten 15 Minuten, als beim VfB merklich die Kräfte schwanden, wurde Gladbach etwas druckvoller. Hanke erwies sich dabei als ein Hauch von Belebung im Offensivspiel. Die Gäste blieben aber im letzten Angriffsdrittel zu ungenau. So hatten die Gäste im kompletten Spiel keine einzige echte Torchance.

Stuttgart - Gladbach: Daten zum Spiel

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