Bayern-Boss Rummenigge im Interview

Klopp? "Ein Stück zu viel verwettet"

Von Aus der Allianz Arena berichtet Fatih Demireli
Samstag, 13.04.2013 | 21:34 Uhr
Erfreut über Bayerns Gala gegen Nürnberg: Karl-Heinz Rummenigge
© Getty
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Der FC Bayern bleibt auf der Erfolgsspur. Das 4:0 gegen den 1. FC Nürnberg war der 25. Saisonsieg für den frischgebackenen Deutschen Meister. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge schwärmte im Anschluss von seiner Mannschaft, lobte die zweite Reihe, sprach aber auch über den Allerwertesten von Jürgen Klopp.

Karl-Heinz Rummenigge: Ich finde toll, wie die Mannschaft auftritt. Sie lässt auch nach einem Spiel wie am Mittwoch nicht nach und macht genauso weiter. Großer Respekt.

Frage: Woran liegt das? Selbst Matthias Sammer sagte nach dem Spiel in Turin, man dürfe jetzt mal durchschnaufen.

Rummenigge: Vielleicht lag es heute daran, dass einige neue Spieler herein gekommen sind, die beweisen wollten, dass sie zurecht im Kader stehen. Und das haben sie. Man hat gesehen, dass viele Spieler mit einer hohen Motivation gespielt haben: Ein Tymoschtschuk, ein Shaqiri sowieso oder ein Can, der auch nicht so viele Möglichkeiten hatte, zu spielen. Da kann ich nur den Hut ziehen.

Frage: Der FC Bayern hat 83 Tore erzielt. Halten Sie die 100-Tore-Marke für realistisch?

Rummenigge: Es sind noch fünf Spiele, drei davon auswärts. Das wird eng. Ich glaube nicht, dass wir die 100 Tore schaffen, aber wir haben eine Tordifferenz von 70, das ist ja auch ein Rekord. Ich finde es klasse, dass Tom Starke heute hereinkommt, einen Elfmeter hält und zu Null spielt. Das beweist, dass er ein toller Torhüter ist und zum FC Bayern passt.

Frage: Wie viel Spaß bereitet Ihnen derzeit der FC Bayern?

Rummenigge: So wie wir derzeit spielen, kann ich den Fußball sehr entspannt genießen. Das ist wunderbar. Was mir besonders gefällt, ist, dass die Mannschaft jedes Spiel mit Konzentration, Respekt und Motivation angeht. Das war bei uns in der Vergangenheit nicht immer die Norm.

Frage: Es geht sehr harmonisch zu beim FC Bayern. Können Sie sich an eine ähnliche Saison mit so viel Harmonie erinnern?

Rummenigge: Die Erfahrung zeigt, dass mehr Harmonie herrscht, wenn man Erfolg hat. Natürlich spielt der Erfolg eine Rolle, aber ich glaube, es gehen alle diszipliniert und mit einem Schuss Demut an die Sache. Hier flippt keiner aus. Ich hoffe, das bleibt auch in der neuen Saison so.

Frage: Wie entspannt sind Sie nun vor dem Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg?

Rummenigge: Wir wissen, dass es kein Selbstläufer wird und wir konzentriert zu Werke gehen müssen. Unser Ziel ist es nach Berlin zu kommen. Da waren wir in den letzten Jahren regelmäßig und möchten wieder hin. Wir werden Wolfsburg mit Respekt begegnen.

Frage: Das Thema der Bundesliga ist seit Freitag das Hinterteil von Jürgen Klopp. Wird es bald im Bayern-Museum ausgestellt?

Rummenigge: Das befürchte ich. Da hat er ein Stück zu viel verwettet. Wenn er seine Haare verwettet hätte, da hätte er noch ein paar transplantieren können. Aber ich befürchte, sein Arsch wird irgendwann bei uns im Museum landen.

Frage: Mario Gomez war unter den Torschützen. Mario Mandzukic ist im Hinspiel gegen Barcelona gesperrt. Wie schwer wird es für Jupp Heynckes eine Wahl zwischen Gomez und Claudio Pizarro zu treffen?

Rummenigge: Glücklicherweise haben wir beide. Ich weiß nicht, wer am Ende des Tages spielen wird, aber ich bin überzeugt, dass Jupp Heynckes wie in der ganzen Saison die richtige Entscheidung treffen wird und das richtige Fingerspitzengefühl haben wird.

Frage: Gomez' Berater Uli Ferber meint, es könne kein Dauerzustand sein, dass Gomez auf der Bank sitzt. Wie kann man dieses Problem lösen?

Rummenigge: Ich habe das auch gelesen, aber bewerten kann ich es nicht, weil weder Mario noch sein Berater mit uns gesprochen haben. Ich weiß nicht, was Mario Gomez vorhat. Warten wir mal ab.

Frage: Ein Satz zu Pierre-Emile Hojberg, der nun Bayerns jüngster Profi der Geschichte geworden ist.

Rummenigge: Ich kann mich daran erinnern, wie er vor einem Jahr mit seinem Vater zu uns gekommen ist. Er hatte viele Angebote aus ganz Europa. Wir haben gesagt, dass er zu uns kommen soll, weil er hier die beste Perspektive hat. Sein Vater saß heute auf der Tribüne, hat ihn extra besucht. Jupp Heynckes hat ihn 20 Minuten spielen lassen. Das war eine schöne Geste.

Frage: Ist das einer, auf den man sich freuen kann?

Rummenigge: Ja. Wir haben Emre, wir haben Pierre und noch den einen oder anderen in der zweiten Mannschaft. Ich glaube, da kommt jetzt wieder etwas hoch, nachdem zwei Jahre nichts gekommen ist.

Bayern - Nürnberg: Daten zum Spiel

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