Bundesliga - 21. Spieltag

Grandioser Auswärtssieg des HSV in Dortmund

Von Jochen Tittmar / Frank Oschwald
Samstag, 09.02.2013 | 17:26 Uhr
Nuri Sahin (l.) stand erstmals seit seiner Rückkehr zum BVB wieder in der Startelf
© Getty
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Borussia Dortmund hat in einer turbulenten Partie am 21. Spieltag der Bundesliga zu Hause überraschend deutlich mit 1:4 (1:2) gegen den Hamburger SV verloren.

Die Trainer:

Jürgen Klopp musste lange warten, wer ihm überhaupt zur Verfügung steht. Nicht Kuba oder Youngster Halstenberg gaben den Schmelzer-Ersatz, sondern Bender. Dessen Premiere als Linksverteidiger ging daneben. Der Verzicht auf den am Zeh angeschlagenen Gündogan war aus Gründen der Schonung nachvollziehbar, für die Statik des BVB-Spiels aber fatal. Die Hereinnahme eines echten Stürmers (Schieber) und von Taktgeber Gündogan wirkte unglücklich, da Hamburg kurz zuvor das 1:3 schoss.

Thorsten Finks Mannschaft verschlief erstmals 2013 nicht die ersten 45 Minuten, wirkte hellwach und enorm passsicher. Fink ließ sein Team recht offensiv verteidigen und das Flügelspiel akzentuierten - der Schlüssel zum Sieg.

Das fiel auf:

 

  • Hamburg mit einer sehr disziplinierten Vorstellung im ersten Abschnitt: Bei Ballbesitz Dortmund stand der HSV sehr hoch, die Viererkette platzierte sich bereits knapp hinter der Mittellinie. Die Gefahr, in Konter zu laufen, unterbanden die Rothosen mit einer sehr kompakten und aggressiven Zweikampfführung im Zentrum.
  • Dortmund merkte man das Fehlen von Gündogan deutlich an. Das Spiel wirkte fahrig, ungeordnet und hatte viele kleine sowie unnötige Ungenauigkeiten zu bieten. Diese ermöglichten es dem HSV, den BVB nach Ballgewinn unsortiert zu überraschen und dessen Defensivkette mit konsequentem Flügelspiel auseinander zu ziehen.
  • Nach dem Platzverweis für Lewandowski stellte Dortmund auf ein 4-4-1 mit Götze in vorderster Front um, Kuba und Reus rochierten um ihn herum. Da der HSV jedoch nichts an Konsequenz vermissen ließ und auch aufgrund der numerischen Überlegenheit das Zentrum im Griff hatte, gerieten die Dortmunder Anspiele in die Spitze teils zu hoch. Götze hatte Probleme, Bälle festzumachen, Hamburg genoss absolute Lufthoheit.
  • Dortmund nach dem 1:3 zwar mit wütenden, aber unstrukturierten und ungeduldigen Angriffen, um schnell das Anschlusstor zu erzielen. Hamburg in dieser Phase defensiv solide und weiter laufstark. Die Gäste nutzten Ballgewinne dann für zügige Konter und ließen den BVB damit auch ein wenig müde laufen.

 

Dortmund - Hamburg: Daten zum Spiel

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