Bundesliga - 2. Spieltag

Werder siegt im Nordderby, HSV unter Druck

SID
Samstag, 01.09.2012 | 17:27 Uhr
Eljero Elia (l.) wechselte in der Sommerpause von Juventus zu Werder Bremen
© spox
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Ohne sein eigenes Zutun ist der Druck auf "Heilsbringer" Rafael van der Vaart beim Hamburger SV weiter gewachsen. Der nach seinem Wechsel noch nicht spielberechtigte Niederländer musste am Samstag tatenlos verfolgen, wie sein neuer Klub durch ein 0:2 (0:1) im Derby bei Werder Bremen die dritte Niederlage im dritten Pflichtspiel der Saison erlitt und nun wohl mehr denn je auf seine Fähigkeiten bei der Krisenbewältigung baut.

"Die erste Halbzeit war ordentlich", fand HSV-Trainer Thorsten Fink, "danach haben wir durch individuelle Fehler verloren." Besonders erboste ihn der Aussetzer von Dennis Aogo vor dem Elfmetertor: "Wir müssen den Ball doch einfach nur rausschlagen. Mit solchen Fehlern kann man in der Bundesliga nicht gewinnen."

Sein Bremer Kollege Thomas Schaaf war rundum glücklich: "Ein hervorragendes Spiel von uns, die Spieler haben nie nachgelassen."

Besonders die Führung durch Hunt wirkte dabei wie eine Erlösung. Bereits zum Ende des ersten Durchgangs war der 25-Jährige zu einem Elfmeter angetreten, mit seinem Schuss allerdings an HSV-Torhüter Rene Adler (42.) gescheitert.

Badelj und Jiracek in der Startelf

Vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion schienen die Gäste in der Anfangsphase indirekt neue Kräfte aus der Verpflichtung ihres Wunschspielers geschöpft zu haben. Unter den Augen van der Vaarts, der die Partie auf der Tribüne an der Seite von Gattin Sylvie verfolgte, wirkte der HSV in den ersten Minuten mutiger als zuletzt.

Die unter der Woche neu zum Team gestoßenen Petr Jiracek und Milan Badelj bemühten sich im zentralen Mittelfeld um Struktur und stopften in der Defensive so manches Loch. "Wir haben Qualität dazubekommen", sagte HSV-Kapitän Heiko Westermann, "das macht immerhin Hoffnung".

Dennoch hatten die Gäste früh erste Schrecksekunden zu überstehen. Nach einer Flanke von Marko Arnautovic kam Nils Petersen zum Kopfball, traf aber nur die Lattenunterkante des HSV-Tores (4.).

Überhaupt zeigten sich die Bremer von den umfangreichen und kostspieligen Transferaktivitäten der Hamburger unbeeindruckt, hielten gut dagegen und übernahmen nach einer Viertelstunde endgültig das Kommando.

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Wirklich zwingend wirkten aber auch die in der Spielanlage reiferen Bremer nur selten. Einzig Sebastian Prödl kam gefährlich zum Abschluss, scheiterte aber an Adler (18.).

Adler hält Hunts ersten Elfmeter

Die Hamburger brachten nach ihrem ordentlichen Beginn kaum noch etwas in der Offensive zustande. Da auch die Bremer nachließen, schleppte sich die Partie so dahin - bis Jeffrey Bruma den ehemaligen Hamburger Eljero Elia im eigenen Strafraum plump zu Fall brachte und Referee Knut Kircher (Rottenburg) auf Strafstoß entschied. Adler fischte den platzierten Schuss von Hunt jedoch gekonnt aus dem Eck und rettete seinem Team das 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel beließ Fink überraschend Badelj und nicht den nach 14 Minuten am Fuß angeschlagenen Jiracek in der Kabine. Erneut begann der HSV mit einigen guten Aktionen, erlitt dann aber den nächsten Dämpfer.

Hamburg offensiv zu harmlos

Dennis Aogo vertändelte den Ball im eigenen Strafraum leichtfertig und brachte Petersen zu Fall. Kircher zeigte erneut auf den Punkt, und Hunt verwandelte dieses Mal sicher.

Die Hamburger bemühten sich um eine Antwort, verfügten im Spiel nach vorn aber einfach nicht über die nötigen Mittel, um für dauerhaften Druck und Gefahr zu sorgen.

Der zuvor kaum in Szene getretene Artjoms Rudnevs (63.) und Ivo Ilicevic (65.) kamen dem Ausgleich noch am nächsten. Besser machten es die Bremer: Petersen nutzte seine Chance völlig freistehend zum 2:0. Anschließend kamen beide Teams zu weiteren Möglichkeiten. Der Sieg der Bremer war jedoch zu keiner Zeit gefährdet.

In der kommenden Länderspiel-Pause wird Thorsten Fink zu tun haben, seine drei neuen Mittelfeldspieler einzuarbeiten. Der Tscheche Jiracek hat eine Prellung am Fuß: "Unklar, ob das bei ihm für die Nationalmannschaft reicht", sagte Fink. Das klang beinahe hoffnungsvoll.

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