Bundesliga - 18. Spieltag

Leverkusen bleibt Bayern auf den Fersen

Von Fatih Demireli / Alex Truica
Samstag, 19.01.2013 | 17:31 Uhr
Noch nie endete eine Bundesliga-Partie zwischen Bayer und Frankfurt torlos
© Getty
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Bayer Leverkusen ist mit einem Sieg in das Bundesliga-Jahr 2013 gestartet. Im Duell des Zweiten gegen den Vierten setzte sich die Werkself mit 3:1 (2:0) gegen Eintracht Frankfurt durch. Überschattet wurde das Spiel von einer längeren Unterbrechung.

Reaktionen:

Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Wir haben in der ersten halben Stunde einige Mühe gehabt, ins Spiel zu kommen, aber nach den beiden Toren das Spiel klar dominiert. Gefreut hat mich, wie die Mannschaft nach dem Führungstor nachgesetzt und sofort das zweite nachgelegt hat."

Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Der Treffer zum 1:3 ist aus unserer Sicht zu spät gefallen. Entscheidend war das 3:0 der Leverkusener in der zweiten Hälfte. Bayer hat verdient gewonnen und gezeigt, warum die Mannschaft so weit oben in der Tabelle steht."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Keine Überraschungen bei Leverkusen. Den noch nicht fitten Kadlec ersetzt Boenisch auf der linken Verteidigerposition. Bei den Frankfurtern feiert Russ seine Rückkehr, da Anderson ausfällt. Vorne erhält Matmour den Vorzug vor Occean.

15.: Aus dem Gästeblock fliegen Pyroraketen auf das Spielfeld. Schiedsrichter Wolfgang Stark unterbricht die Partie und schickt beide Mannschaften in die Kabine. Nach sieben Minuten geht es wieder weiter.

30.: Castro fasst sich ein Herz und zieht aus 18 Metern ab - Trapp ist auf dem Posten und lenkt zur Ecke ab.

31, 1:0, Boenisch: Die Ecke kann Frankfurt nicht klären, elf Meter vor dem Tor fällt der Ball Boenisch vor die Füße, der geistesgegenwärtig abzieht. Trapp ist noch dran, der Ball trudelt aber ins Tor.

33., 2:0, Kießling: Schürrle schickt Castro steil, er und Kießling sind frei vor dem Tor, Castro legt uneigennützig ab, Kießling muss die Kugel nur noch reinschieben.

40.: Ein Schürrle-Schuss wird unfreiwillig von Castro geblockt, Rolfes setzt den Nachschuss nur knapp über den linken Winkel.

49.: Gute Freistoßmöglichkeit für Bayer 19 Meter vor dem Tor. Castro mit schönem Freistoß über die Mauer, Trapp fliegt aber ins Eck und faustet die Kugel aus dem Winkel.

58., 3:0, Schürrle: Leverkusen ist eiskalt vor der Kiste! Kießling legt ungenau rüber, Schürrle holt sich die Kugel und schießt im Rückwärtsfallen den Ball in die Maschen.

67.: Occean köpft erst aus knapper Distanz ans Aluminium, von da prallt der Ball an den Rücken von Keeper Leno und springt erneut an den Pfosten!

78., 3:1, Meier: Wollscheid köpft einen Ball genau auf Meier, der frei am Sechzehner steht und Maß nehmen kann: Er schlenzt die Kugel überlegt ins lange obere Eck.

Fazit: Verdienter Leverkusener Sieg dank eines überragenden Trios Kießling, Castro und Schürrle.

Der Star des Spiels: Stefan Kießling, Andre Schürrle und Gonzalo Castro sorgten quasi im Alleingang für den klaren Sieg Bayers. Das Trio war ständig in Bewegung, kombinierte nach Belieben. Das 3:0 war eine starke Co-Produktion. Effizient, ansehnlich und erfolgreich.

Der Flop des Spiels: Karim Matmour. Das Phantom. Der Angreifer erhielt eine Chance, war aber mitnichten eingebunden und blieb ohne nennenswerte Szene. Mit nur 24 Ballkontakten in 62 Minuten wurde er letztlich erlöst.

Der Schiedsrichter: Wolfgang Stark. Ihm bleibt derzeit nichts erspart: Musste das Spiel nach 15 Minuten unterbrechen, nachdem aus dem Gästeblock Pyroraketen flogen. Da der Spielbetrieb erheblich gestört wurde, die einzig richtige Entscheidung. Auch ansonsten ein souveräner Leiter.

Die Trainer:

Lewandowski/Hyppiä: Zwei Zehner hinter der einzigen Spitze Kießling: Das Konzept ging auf, weil Frankfurt Schürrle und Castro nicht greifen konnte. Das Trio dahinter funktionierte mindestens genauso gut.

Armin Veh: Setzte auf den etwas beweglicheren Matmour in der Sturmspitze, um bei gegnerischem Ballbesitz auch mal Überzahl in der Rückwärtsbewegung zu schaffen. Der Plan ging aber nicht auf, weil zum einen Leverkusen Hoheit im Mittelfeld hatte und Matmour nach vorne nicht existent war. Als Occean für Matmour kam, stand es schon 0:3. Immerhin: Occean kreierte die erste Frankfurter Chance.

Das fiel auf:

 

  • Gefälliges Spiel bis zur Unterbrechung, bedingt durch die Fantumulte. Beide Mannschaften mit einer hohen Passzirkulation auf kurzer Distanz. Allerdings zu wenig Raumgewinn, sodass keine Torraumszenen kreiert werden konnten.
  • Folglich die erste Torchance erst nach 20 Minuten, als ein individueller Fehler von Schwegler in der Frankfurter Vorwärtsbewegung unterlief.
  • Fast logisch, dass das Tor nach einer Standardsituation fiel, zumal anderweitig keine Gefahr entstand. Bayer nutzte die Tiefschlafphase gleich beim nächsten Angriff zum 2:0.
  • Leverkusen mit drei Spielern im Zentrum sehr massiert und kompakt. Frankfurt blieb in 45 Minuten ohne jegliche Torchance.
  • Das 3:0 symbolisch für das Bayer-Spiel: Ballgewinn, schnelles Umschalten, gute Ballstaffette und der erfolgreiche Abschluss.
  • Positiv aus Frankfurter Sicht: Taktische Ordnung trotz hohem Rückstand, eine kleine Belohnung war der sehenswerte Treffer Meiers.

 

Leverkusen - Eintracht Frankfurt: Daten zum Spiel

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