Bundesliga - 15. Spieltag

Arnautovic schießt Hoffenheim ab

Von Thomas Gaber / Jochen Rabe
Sonntag, 02.12.2012 | 16:48 Uhr
Marko Arnautovic (r.) erzielte seinen ersten Dreierpack in der Bundesliga
© Getty
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Der Österreicher Marko Arnautovic erzielte beim 4:1 (2:0)-Sieg von Werder Bremen am 15. Spieltag bei 1899 Hoffenheim seinen ersten Dreierpack in der Bundesliga (29., 73., 79.). Für 1899-Trainer Markus Babbel wird die Luft nach der vierten Pleite in Folge immer dünner. Hoffenheims Manager Andreas Müller sprach nach der Partie Klartext.

Der Flop des Spiels: Stephan Schröck ging völlig übermotiviert in die Partie und trat nach allem, was ihm in die Quere kam. Hätte nach mehreren heftigen Fouls vor seiner Auswechslung in der 37. Minute die Gelb-Rote Karte sehen müssen.

Der Schiedsrichter: Knut Kircher reagierte auf die harte Gangart zu Beginn richtig und verteilte entsprechend Gelbe Karten. Hätte aber Schröck vom Platz stellen müssen. Bei Comppers Handspiel nach dem Schuss von Schmitz (71.) hätte er Elfmeter geben können.

Die Trainer:

Markus Babbel wechselte wieder das System und schickte seine Mannschaft im 4-4-2 mit Schipplock und Volland im Sturm ins Rennen. Holte zudem Schröck, der wochenlang keine Rolle spielte, in die Startelf. Nahm nach 37 Minuten den gelb-rot-gefährdeten Schröck und den unsichtbaren Schipplock vom Feld und brachte Firmino und Grifo, die der Hoffenheimer Offensive in der zweiten Halbzeit deutlich Aufschwung gaben.

Die Bremer stellten sich durch Junuzovic' Gelbsperre und Hunts kurzfristigen Ausfall selbst auf. Thomas Schaaf reagierte spät auf die Hoffenheimer Drangphase; in der 71. Minute kam Akpala für Elia.

Das fiel auf:

 

  • Hoffenheim begann engagiert, spielte aber weitgehend planlos. Das Mittelfeld wurde teils schnell überbrückt, im letzten Drittel wählten aber entweder die Stürmer die falschen Laufwege oder die Bälle wurden einfach verloren.
  • Beide Teams gingen anfangs überhart in die Zweikämpfe, wodurch das Spiel ständig unterbrochen wurde und keine Mannschaft in den Rhythmus kam.
  • Werder wartete geduldig auf die Fehler der Hoffenheimer, die dann bei den Toren auch kamen. Zum wiederholten Mal kassierte 1899 ein Tor aus einer Standardsituation, das zweite resultierte aus einem Schnitzer von Williams.
  • Hoffenheim war nach dem 0:1 völlig von der Rolle. Die Abstände zwischen den beiden Viererketten waren viel zu groß, die Abwehrkette rückte weit auf und war anfällig für Konter. Bremen hätte bei besserer Chancenverwertung zur Pause 4:0 oder 5:0 führen können.
  • Die Gastgeber gaben in der ersten Halbzeit nur einen Torschuss ab und hatten keinen einzigen Ballkontakt im Bremer Strafraum.
  • Dafür kam Hoffenheim wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich wurden die Zweikämpfe gewonnen und die TSG baute viel Druck auf. Werder kam kaum noch aus der eigenen Hälfte.
  • Wie schon in der ersten Halbzeit riss bei Hoffenheim nach einem Gegentor komplett der Faden. Nach dem 1:3 war der Widerstand der Gastgeber gebrochen.

 

Hoffenheim - Bremen: Daten zum Spiel

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