Bundesliga - 15. Spieltag

Remis im Kracher zwischen Bayern und BVB

Von Stefan Rommel/Fatih Demireli/Jochen Tittmar/Fabian Swidrak
Samstag, 01.12.2012 | 20:25 Uhr
Die Bayern sind gegen Borussia Dortmund in der Bundesliga bereits seit sechs Spielen sieglos
© Getty
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Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben sich im Topspiel des 15. Spieltags mit einem 1:1 (0:0) getrennt. Damit wahrten die Bayern ihren Elf-Punkt-Vorsprung auf den Meister.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Die Bayern ohne Überraschungen. Mandzukic beginnt wie erwartet im Angriff, Martinez neben Schweinsteiger im defensiven Mittelfeld. Badstuber und Dante bilden wieder die Innenverteidigung.

Auch der BVB ohne große Änderungen. Großkreutz muss zunächst zuschauen. Kehl fehlt verletzt, Bender beginnt dafür. Hummels und Götze sind rechtzeitig fit.

8.: Müller spielt den Ball zur Mitte und geht in vollem Tempo nach. Reus schläft, Schmelzer kann Die Geschwindigkeit nicht aufnehmen. Mandzukic legt von rechts in die Mitte und Müller kommt zum Abschluss. Der Schuss wird aber noch geblockt und geht rechts vorbei.

35.: Badstuber fällt nach einem Zweikampf unglücklich und verdreht sich bei der Landung das rechte Knie. Badstuber muss raus und wird gleich ins Krankenhaus gefahren.

44.: Martinez verliert den Ball im Mittelfeld an Hummels. Götze sofort steil auf Reus, der von halblinks volley mit links abzieht. Neuer macht die kurze Ecke zu und pariert.

52.: Freistoß BVB im Mittelfeld. Die Bayern schlafen im Kollektiv. Hummels sprintet in den Sechzehner, Schmelzer führt den Freistoß schnell aus. Hummels völlig frei vor Neuer, säbelt aber am schwer zu nehmenden Ball vorbei. Neuer rettet.

56.: Reus bringt die Flanke von rechts in den Strafraum. Götze kommt acht Meter vor dem Kasten freistehend zum Kopfball, bringt aber keinen Druck drauf. Neuer steht richtig und pariert.

67., 1:0, Kroos: Langer Ball der Bayern, Müller steht mit dem Rücken zum Tor, holt ihn mit der Brust aus der Luft und legt ab auf Kroos. Hummels und Subotic attackieren zusammen und zu ungestüm. Kroos schlägt zwei Haken und schiebt von der Strafraumgrenze mit links unhaltbar in die lange Ecke.

74., 1:1, Götze: Ecke von der rechten Seite. Der Ball wird verlängert und rutscht zu Götze durch, der im Halbraum total offen steht. Kroos viel zu weit weg. Hat sogar noch Zeit, den Ball runterzustoppen. Trockener Volleyschuss aus 14 Metern ins rechte Eck. Neuer ohne Chance.

85.: Müller kreuzt hinter Mandzukic und bekommt den Ball. Schuss mit links aus 16 Metern, hauchdünn rechts vorbei.

86.: Gomez mit seiner ersten Aktion, einem überragenden Zuspiel in die Tiefe auf Kroos. Der ist frei vor Weidenfeller, aber Dortmunds Kapitän wartet lange und macht sich groß und pariert mit dem rechten Arm.

88.: Müller will von rechts in den Strafraum flanken. Der Ball rutscht ihm über den Spann und segelt aufs Tor. Weidenfeller muss sich mächtig strecken, um den Ball noch über die Latte zu bekommen. Nach der Ecke von Kroos kommt Martinez aus fünf Metern zum Kopfball. Der Ball kommt auf die rechte Ecke und Weidenfeller packt einen weltklasse Reflex aus.

Fazit: Letztlich ein schmeichelhafter Punkt für den BVB in einem wechselhaften Spiel, indem die Bayern gegen Ende deutlich kraftvoller waren.

Der Star des Spiels: Roman Weidenfeller war eine Stunde lang nahezu beschäftigungslos. Dann musste er den ersten ernsthaften Ball aufs Tor chancenlos passieren lassen. In der Schlussphase rettete Weidenfeller seiner Mannschaft mit drei überragenden Paraden aber noch den einen Punkt.

Der Flop des Spiels: Mario Mandzukic bekam den Vorzug vor Mario Gomez. Konnte sich gegen den bärenstarken Hummels kaum einmal durchsetzen, hatte keine Torszene.

Der Schiedsrichter: Peter Gagelmann hatte die sehr anständig geführte Partie wie schon im Pokalfinale gut im Griff. Lag bei allen halbwegs kniffligen Entscheidungen richtig und kam ohne Gelbe Karte aus. Allerdings: Eine Minute Nachspielzeit bei zwei Toren, fünf Wechseln und einer längeren Verletzungsunterbrechung (Subotic) waren ziemlich lächerlich.

Die Trainer:

Jupp Heynckes ging kaum ein Risiko. Bayerns Coach hatte auch in der Schlussphase, als der BVB merklich mit dem Kräften am Ende war, nur positionsbezogene Wechsel auf Lager.

Jürgen Klopp gab eine verhaltene Ausrichtung aus und durfte sich nach einigen Anpassungsproblemen zu Beginn bestätigt fühlen. Stellte nach dem Rückstand um, indem er Reus nach rechts und Götze noch enger neben Lewandowski zog.

Das fiel auf:

 

  • Dortmund mit der Taktik aus dem Manchester-Auswärtsspiel in der CL: Mit Kuba als quasi drittem Sechser und verhältnismäßig tief stehend. Die Viererkette rückte nicht wie gewohnt weit raus, die Mannschaft wollte das gesamte Gebilde so eng wie möglich halten und besetzte die 20, 25 Meter hinter der Mittellinie kompakt. Bender saugte da alles weg, hatte zur Pause bereits unglaublich 7,1 Kilometer zurückgelegt (am Ende 12,8 km).
  • Ein Problem im Dortmunder Defensivverhalten war in den ersten 25 Minuten Reus, der nicht sauber nach hinten arbeitete und zwischen sich und Schmelzer zu viel Raum ließ, den Müller oder der einkreuzende Kroos immer wieder nutzten.
  • Ein Problem im Dortmunder Offensivverhalten war zunächst die Distanz, die die Mannschaft nach relativ tiefen Ballgewinnen noch (zumeist in deutlicher Unterzahl) bis zum gegnerischen Tor zurücklegen musste. Da es fast kein frühes Pressing gab und der BVB kaum ins gefürchtete Gegenpressing kam, waren schnelle Umschaltbewegungen Mangelware. Dazu fehlte bei den wenigen Angriffen zumeist die Bereitschaft für einen Risiko-Pass.
  • Auf der Gegenseite hielt sich Martinez enorm zurück. Schob bisweilen sogar zwischen Badstuber und Dante und bildete immer eine zusätzliche Absicherung für den zweiten Ball, wenn Dortmund Lewandowski hoch anspielen wollte.
  • Die Bayern starteten aggressiv und mit der Überzeugung, einige Dinge klarzustellen. Als sich Dortmund dann in der Defensive besser austariert hatte, war es schnell vorbei mit den zügigen Angriffen der Münchener, bei denen mit zunehmender Spieldauer immer mehr Stückwerk und gelungene Kombinationen rar wurden.
  • Im Gegenzug wurde Dortmund nach dem Wechsel frecher, schwärmte schneller und mit mehr Spielern aus und erwischte die Bayern einige Male auf dem falschen Fuß. Bei den Gastgebern stimmten die Übergaben zwischen Mittelfeld und Viererkette nicht mehr, Reus und Götze konnten immer mal wieder durch Geflecht schlüpfen und vor dem Tor gefährlich werden.
  • Mitte der zweiten Halbzeit nahm die Partie dann mehr Fahrt auf. Erst nutzten die Bayern den einzigen echten Fehler der Dortmunder Innenverteidigung, dann der BVB einen Anfängerfehler bei einem Defensivstandard der Bayern. Ungewöhnlich leichte Gegentore in einem Spiel auf Top-Niveau.
  • Der BVB kam in den letzten zehn Minuten förmlich auf dem Zahnfleisch daher und hatte den Bayern kaum noch etwas entgegenzusetzen. Alleine Weidenfellers Paraden verhinderten die Niederlage.

 

 

Bayern - Dortmund: Daten zum Spiel

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