Bundesliga - 6. Spieltag

Labbadia ist Harniks größter Verehrer

SID
Samstag, 17.09.2011 | 12:39 Uhr
Der Österreicher Martin Harnik erzielte beide Tore für den VfB Stuttgart beim SC Freiburg
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Martin Harnik hat den VfB Stuttgart mit seinem Doppelpack zum 2:1 (1:0) im Derby beim SC Freiburg geführt. Coach Bruno Labbadia hat immer an den gebürtigen Hamburger geglaubt.

Als sich Martin Harnik kurz vor der Abfahrt des Teambusses gegen Mitternacht noch ganz entspannt mit zwei weiblichen Fans ablichten ließ, hatte der Matchwinner das baden-württembergischen Derbys bereits einen anderen Verehrer gefunden.

Wer ist Euer MAN des Spieltags? Jetzt abstimmen!

"Er hat in seiner Entwicklung den nächsten Schritt gemacht. Mal sehen, wie weit diese Entwicklung führt - er hat noch Luft nach oben", sagte Trainer Bruno Labbadia über den österreichischen Nationalspieler, der den VfB Stuttgart am 6. Spieltag mit seinem Doppelpack zu einem etwas glücklichen 2:1 (1:0) beim SC Freiburg geführt hatte.

Letzter Doppelpack gegen Bayern

Durch die Tore Harniks (33./73.), der zuletzt im Dezember 2010 gegen Bayern München (3:5) zweimal getroffen hatte, wurde das Vertrauen des Trainers in den Sohn eines Österreichers und einer Deutschen belohnt.

"Er hat zuletzt sehr mit sich gehadert", sagte Labbadia über den Offensivspieler, der zuvor erst einmal in der laufenden Spielzeit getroffen hatte: "Ich habe ihn aber weiter gebracht, weil er Torgefahr ausstrahlt und ich wusste, dass der Knoten platzen wird."

Glückliche Harnik-Tore

Dabei entstanden die Treffer Harniks mehr oder weniger zufällig - so sahen es zumindest der 24-Jährige und sein Coach mit einem Augenzwinkern.

"Da stehe ich normal gar nicht. Kurz zuvor hatte ich mich leicht verletzt, deshalb bin ich nicht mit in den Strafraum gegangen", kommentierte Harnik sein erstes Tor von der Strafraumgrenze.

Den zweiten Treffer, ein Schuss in den Torwinkel, kann der gebürtige Hamburger laut Labbadia eigentlich gar nicht erzielt haben: "Dafür, dass er keine Technik hat, hat er das richtig gut gemacht."

Richtig gut war auch die Torjubel-Choreographie mit knapp unter die Achseln hochgezogenen Hosen. "Diesen Blödsinn habe ich mir mit Timo Gebhart ausgedacht. Der macht immer mal solche Faxen", sagte Harnik, der in einem ruppigen Derby seine Bundesliga-Treffer 12 und 13 erzielte: "Den ein oder anderen Zuschauer habe ich sicher zum Lachen gebracht."

Labbadia: "Ruhe bewahren"

Zumindest lächeln dürfen die Stuttgarter beim Blick auf die Tabelle. Mit zehn Punkten haben sie sich zunächst im oberen Bereich festgesetzt. Nach den Erfahrungen aus dem Abstiegskampf der vergangenen Saison warnte Labbadia allerdings vor verfrühter Euphorie: "Wir müssen Ruhe bewahren und die Leute darauf hinweisen, wo wir hergekommen sind. Wir freuen uns über die zehn Punkte, mehr aber auch nicht."

Von Freude war beim SC verständlicherweise nichts zu sehen. Obwohl die Breisgauer den Wirbel um Top-Torjäger Papiss Cisse rechtzeitig vor der Partie beenden konnten, blieb ihnen die Wiedergutmachung für ihr bislang höchste Bundesligapleite in der Vorwoche (0:7 bei den Bayern) verwehrt.

"Es tut weh, weil sich die Mannschaft nicht belohnt hat. Aus dem Spiel kann man aber eine Menge positiver Dinge mitnehmen", sagte Präsident Fritz Keller, dessen Klub mit vier Punkten im Tabellenkeller bleibt.

Auch Coach Marcus Sorg stellte das Positive in den Vordergrund. "Mit dieser Leistung muss uns nicht Bange sein. Wir werden Punkte holen", sagte Sorg, der im kommenden Spiel bei Schalke 04 um den Schweizer Beg Ferati (Knieverletzung) bangen muss.

Seinen Teil zu den Punkten beitragen soll auch Cisse, dessen Treffer in der 85. Minute zu spät kam. Vor der Partie hatte der Senegalese, der dem SC in der vergangenen Saison mit 22 Toren den Klassenerhalt fast im Alleingang gesichert hatte, einen neuen Vertrag unterschrieben.

Cisse nun Freiburgs Topverdiener

Dieser beinhaltet die bisherige Laufzeit bis 2014. Cisse darf sich aber über eine üppige Gehaltserhöhung freuen und ist der neue Topverdiener der Mannschaft. "Er ist unser Topspieler, dann soll er auch der Topverdiener sein", rechtfertigte Keller die Maßnahme.

Zudem wurde Cissé zugesichert, dass er den SC nach der laufenden Spielzeit verlassen darf. Ein Transfer des Stürmers zu einem Topklub war im August an der Ablöseforderung der Freiburger (15 Millionen Euro) gescheitert. Danach war dem Angreifer die Enttäuschung über den geplatzten Wechsel deutlich anzumerken.

Freiburg - Stuttgart: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung