Magath zufrieden - Spieler wollen Bowlen gehen

SID
Montag, 12.09.2011 | 12:51 Uhr
Gute Laune bei den Wölfen: Mario Mandzukic (M.) sicherte mit seinen Toren den Sieg gegen S04
© Getty
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Felix Magath hat mit dem VfL Wolfsburg den Negativ-Trend gestoppt und war nach dem 2:1-Sieg gegen Ex-Klub Schalke mit sich und der Welt wieder im Reinen.

Genüsslich schlürfte Felix Magath seinen Tee. Die Welt fühlte sich wieder gut an. Nicht nur, dass er mit dem VfL Wolfsburg die Talfahrt in der Bundesliga gegen seinen Ex-Klub Schalke 04 gestoppt hatte. Nein, Magath sah auch seine umstrittene Transferpolitik und seinen strengen Strafenkatalog bestätigt. Gut gelaunt nutzte er am Ende eines perfekten Abends die Chance, den enttäuschten Schalkern noch eins auszuwischen.

"Schalkes Mannschaft hat sich entwickelt. Sie hat Zukunft. Und da sind meine Transfers mit dabei", stichelte Magath und legte nach: "Vize-Meisterschaft, Champions-League-Halbfinale, Pokalsieg, ich bin ganz zufrieden mit meinen Entscheidungen, die ich für Schalke getroffen habe."

Noch am Sonntag hatte eine Boulevardzeitung alle 69 Spieler mit Bild aufgelistet, die Magath in den letzten fünf Jahren zu Wolfsburg oder Schalke geholt hatte.

Mannschaftskasse prall gefüllt

Auch sein zuletzt so strittiger Strafenkatalog gab dem Trainer-Manager der Wölfe recht. In Mario Mandzukic schoss ausgerechnet einer seiner Schützlinge die Tore zum 2:1-Sieg, den er wenige Tage zuvor noch mit einer saftigen Geldstrafe von 10.000 Euro Beine gemacht hatte.

Mandzukic hatte den finanziellen Aderlass abgehakt. Der Kroaten wollte nicht nachtreten. Stattdessen wies er darauf hin, dass angesichts der vielen Strafen die Mannschaftskasse prall gefüllt sei. "Wir müssen mal was mit dem Geld machen", meinte der Torjäger und hatte auch eine Idee: "Am besten wir gehen Bowlen."

Kein Groll gegen Ralf Rangnick

Magath war zurück in der schönen, neuen Wolfsburger Welt, die mit dem Meistertitel 2009 ihren bisherigen Höhepunkt hatte. Auch gegen seinen Nachfolger und Widersacher auf Schalker Seite, Ralf Rangnick, verspürte er keinen Groll mehr.

Angesprochen darauf, ob er wegen mancher Verbalattacken Rangnicks im Vorfeld sauer sei, meinte Magath nur: "Ich versuche zu meinen Trainer-Kollegen ein normales Verhältnis zu haben. Manchmal sagt man sich die Meinung, deshalb sollte aber nicht immer gleich ein Streit entstehen."

Schalke verliert Rhythmus und Einstellung

Einen kleinen Seitenhieb Richtung Rangnick konnte er sich dann doch nicht verkneifen. Seine Mannschaft habe "nicht so viele Rückpässe gespielt", bemerkte der einstige Meistermacher und traf damit einen empfindlichen Nerv der Schalker. Die hatten nämlich laut Rangnick durch unnötige Rückpässe nach der 1:0-Führung durch das dritte Saisontor des Spaniers Raul den Rhythmus und irgendwie auch die Einstellung zum Spiel verloren.

Genau in diesem Punkt waren Magaths ehrgeizige Spieler an diesem Abend besser als Schalke, das nun geschwächt zur ersten Europa-League-Partie am Donnerstag nach Cluj gegen Steaua Bukarest reist.

Ochs mit "Knöchelverletzung"

"Wir wussten, dass wir dem Trainer mit dem Sieg einen großen Gefallen tun würden", sagte Neuzugang Christian Träsch: "Wir haben in der Mannschaftssitzung darüber gesprochen, dass es nicht so weitergehen könne. Es wäre fatal gewesen, wenn wir nach dem sechsten Spiel nur drei Punkte gehabt hätten."

Doch Magath wäre nicht Magath, wenn er nicht doch noch eine Kuriosität geleistet hätte. In der 70. Minute nahm er Patrick Ochs vom Feld und erklärte dem Mittelfeldspieler, dass er eine Knöchelverletzung habe.

Ochs schaute verdutzt, wollte weiterspielen und diskutierte mit Magath. Nach der Partie fügte der Ex-Frankfurter schmunzelnd an: "Ich hoffe nicht, dass ich dafür eine Geldstrafe bekomme."

Wolfsburg - Schalke: Daten zum Spiel

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