Bundesliga - 32. Spieltag

Mainz schafft den Klassenerhalt

Von Stefan Rommel / Tim Habicht
Freitag, 20.04.2012 | 22:23 Uhr
Augen zu und durch: Wolfsburg Dejagah (l.) und der Mainzer Szalai im Luftkampf
© Getty
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Der FSV Mainz 05 hat durch ein 0:0 gegen den VfL Wolfsburg den Klassenerhalt so gut wie geschafft. Die Gastgeber stehen durch das Remis bei nunmehr 38 Punkten und damit neun Zählern und 29 Toren Vorsprung auf Platz 16 und den 1. FC Köln.

Die 33.000 Zuschauern in der Coface-Arena sahen eine umkämpfte, aber wenig hochklassige Partie mit leichten Vorteilen für Mainz. Neben dem Klassenerhalt durfte auch das 100. Spiel von Thomas Tuchel als Mainzer Trainer gefeiert werden.

Wolfsburg holte zwar nach zuletzt drei Niederlagen in Folge mal wieder einen Punkt, der dürfte für die zaghaften Europapokalambitionen aber zu wenig sein.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Mainz mit der geballten Power in der Offensive, Zidan, Choupo-Moting und Szalai beginnen, dazu noch Ivanschitz.

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Wolfsburg ohne Helmes (Bauchmuskelverletzung) den Vieirinha ersetzt. Polak und Schäfer auf der Doppel-Sechs, Kapitän Träsch einmal mehr nur auf der Bank. Jiracek etwas überraschend vorgezogen auf die Zehn.

5.: Im rechten Mittelfeld rutscht Jiracek aus, das gibt Soto genügend Platz. Der geht mit Tempo in die gegnerische Hälfte und flankt mit Übersicht ans rechte Strafraumeck auf Zidan. Der Stürmer nimmt die Kugel mit der Brust mit und schließt aus knapp 14 Metern flach ab - sein Schuss ist zu schwach, Benaglio pariert.

13.: Dejagah bringt von der rechten Seite einen Ball mit viel Effet in den Strafraum. Kirchhoff verschätzt sich. Aus elf Metern köpft Mandzukic völlig frei auf den Kasten der Mainzer - aber genau auf Wetklo.

24.: Rodriguez spielt mit Vierinha links am Strafraum einen feinen Doppelpass. Der Linksverteidiger schließt dann aus knapp 16 Metern links am Strafraum wuchtig ab. Wetklo lässt nach vorne klatschen, Noveski klärt.

45.: Schnell ausgeführter Freistoß von Zabavnik aus der eigenen Hälfte. Russ pennt total, Zidan nimmt den Ball zehn Meter vor dem Tor runter, schlenzt dann aber gut einen Meter rechts vorbei.

47.: Szalai kriegt von Zidan die Kugel perfekt in den Lauf gespielt. Der Mainzer läuft mit dem Ball am Fuß in den Strafraum und schließt aus 14 Metern zentraler Position ab. Wieder direkt auf Benaglio.

64.: Freistoß Wolfsburg, 20 Meter Torentfernung. Madlung mit voller Wucht, aber direkt in die Mitte. Wetklo pariert mit beiden Fäusten.

75.: Von links kommt ein hoher Ball in den Strafraum gesegelt. Pospech legt artistisch mit der Hacke an den Strafraum zurück. Zidan zimmert das Leder direkt aus rund 16 Metern zentraler Position auf den VfL-Kasten, Benaglio pariert sicher.

87.: Flanke Träsch an den Sechzehner. Mandzukic nimmt den Ball gut runter, knallt dann aber volley knapp rechts am Tor vorbei.

Fazit: Gerechtes Remis. Mainz machte mehr Betrieb, Wolfsburg hatte aber auch zwei, drei sehr gute Chancen.

Der Star des Spiels: Elkin Soto lief viel und grätschte clever. Hatte etliche gute Ballgewinne, war klug im Zweikampf und nahezu fehlerfrei in der Spieleröffnung. Kein spektakulärer, aber enorm wichtiger Baustein des Mainzer Spiels.

Der Flop des Spiels: Rasmus Jönsson kam nach der Pause für Jiracek ins Spiel und sollte das Wolfsburger Spiel besser strukturieren als der Tscheche. Jönsson bekam aber die kompletten 45 Minuten nie Bindung zu den Mitspielern, hing total in der Luft. Hatte am Ende nur 17 Ballkontakte.

Der Schiedsrichter: Robert Hartmann wählte eine sehr kleinliche Linie und sorgte so für zu viele Unterbrechungen in einem eigentlich sehr fairen Spiel. Leistete sich aber keinen großen Fehler.

Analyse: Mainz in der Anfangsphase wacher, lauerte immer wieder auf das Zuspiel in die Tiefe gegen eine sehr hochstehenden Wolfsburger Viererkette. Die Gastgeber hatten zwar mehr Spielanteile, waren aber nicht genau genug im Passspiel, um die Lücken in Wolfsburgs Abwehr besser zu nutzen.

Die Wölfe brauchten ein paar Minuten, wurden dann vor allem über die lebhaften Außen Dejagah und Vieirinha gefährlich und hatten im Strafraum die besseren Szenen. In der Defensive hatten die Gäste aber einige üble Abstimmungsprobleme.

Nach dem Wechsel wurde Mainz aggressiver und spielte schneller in die Spitze. Wolfsburg konnte sich nur noch schwer befreien. Erst nach gut einer Stunde fanden sich die Gäste wieder, bekamen aber aus der Offensivzentrale mit dem schwachen Jönsson nach vorne nichts zustande.

Mainz investierte gegen Ende der Partie wieder mehr, wollte den endgültigen Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen - und lief dabei in den Schlussminuten beinahe noch in einen tödlichen Konter.

Mainz - Wolfsburg: Daten zum Spiel

 

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