Bundesliga - 30. Spieltag

Nürnberg sorgt für Katerstimmung bei Schalke

SID
Donnerstag, 12.04.2012 | 11:28 Uhr
Timmy Simons (l.) feiert nach seinem Elfmeter-Treffer gemeinsam mit den Mitspielern
© Getty
Advertisement
Ligue 1
Amiens -
Lille
Serie A
Hellas Verona -
Bologna
Premier League
Brighton -
Stoke
Primera División
Eibar -
Real Betis
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Sampdoria
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal

Nach seiner Leistungsexplosion mit zwei Toren und einer Vorlage wirkte Daniel Didavi fast verlegen. Ein Journalist wollte wissen, ob die Nürnberger Galavorstellung gegen Schalke 04 sein bislang bestes Spiel war. "Das kann man so sagen", antwortete der 22-Jährige zurückhaltend.

Währenddessen klatschten sich seine Kollegen mit einem breiten Grinsen ab und feierten die stärkste Nürnberger Saisonleistung. Die Schalker konnten dagegen immer noch nicht

fassen, wie viele Gastgeschenke sie beim 1:4 (0:3) verteilt hatten. "Ich bin enttäuscht. Wir haben gut angefangen, Nürnberg dann aber so aufgebaut, dass sie sich in einen Rausch gespielt haben", sagte Trainer Huub Stevens.

Warum sich sein Team nach 15 starken Minuten überrennen ließ, war auch dem Niederländer ein Rätsel: "Ich kann es nicht ändern. Wir müssen jetzt wieder versuchen, Frische für das nächste Spiel zu gewinnen." Und da empfängt Schalke ausgerechnet Tabellenführer Borussia Dortmund. Die "Königsblauen" könnten den Titelkampf mit einem Sieg gegen den Erzrivalen noch einmal spannend machen.

"Es war ein kollektives Versagen"

Doch für ein solches Szenario lieferten sie wenig Argumente. Nachdem der Tabellendritte in den ersten Minuten an seine glanzvollen Ligaauftritte der vergangenen Spiele anknüpfte, oft die Positionen wechselte und unter anderem durch Farfan-Ersatz Lewis Holtby gefährlich vors Tor kam, wurden die Schalker Aktionen im Laufe des Spiels immer nachlässiger. Manager Horst Heldt machte sich gar nicht erst die Mühe, nach einzelnen Fehlerquellen zu suchen: "Es war ein kollektives Versagen".

Wähle hier Deinen MAN des Spieltags

Das Nürnberger Team sorgte hingegen mit Spaßfußball für Furore. Besonders auffällig: Didavi. Nach Startschwierigkeiten bei den Franken kommt der von Stuttgart ausgeliehene Mittelfeldspieler immer besser in Schwung. "In den ersten Spielen ist viel schief gegangen, aber mit Selbstvertrauen ist alles leichter", sagte er nach seinem fünften Treffer in den vergangenen sechs Partien.

Gegen Schalke traf er zum ersten Mal doppelt (45., 87.) in der Liga, richtig freuen darüber konnte er sich aber erst gegen Ende der Begegnung, denn: "Schalke hat so eine hohe Qualität, die können in einer Halbzeit immer drei Tore schießen."

Doch selbst nachdem Stevens in der 46. Minute Teemu Pukki und Jefferson Farfan eingewechselt hatte und vier nominelle Stürmer für Schalke auf dem Platz standen, blieb die Offensive um Raul und Klaas-Jan Huntelaar blass. Die 4.000 mitgereisten Fans der Gelsenkirchener ließen sich davon kaum irritieren und stimmten sich bereits mit Schmähgesängen auf das Derby gegen Dortmund ein.

Erster Sieg seit fünf Spielen für Nürnberg

Viel mehr blieb ihnen trotz des Treffers von Holtby (85.) auch nicht übrig. Denn ihr die Team schien die Fanfreundschaft beider Vereine allzu ernst zu nehmen. Für das größte Gastgeschenk sorgte Kyriakos Papadopoulos, der Mike Frantz im Strafraum elfmeterwürdig zu Boden zog. Schiedsrichter Florian Meyer zeigte auf den Punkt und Timmy Simons verwandelte souverän (37.). Zuvor hatte Hanno Balitsch bereits sein erstes Tor für Nürnberg erzielt (25.).

Dass sein Kopfballtreffer durch Abstimmungsprobleme in der gegnerischen Hintermannschaft begünstigt wurde, wollte der 1,82 Meter große defensive Mittelfeldspieler aber nicht gelten lassen: "Ich habe in meiner Karriere schon ein oder zwei Kopfballtore erzielt, schließlich war ich in meiner Jugend hessischer Hochsprungmeister."

Der 31-Jährige leitete damit den ersten Sieg seit fünf Spielen für Nürnberg ein. So haben die Franken einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Mit einem weiteren Dreier am Samstag in Kaiserslautern würden sie sich wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden.

Für Schalke geht es dagegen nicht nur um weitere Zähler im Rennen um die direkte Champions-League-Qualifikation. "Wir wissen, was das Spiel gegen Dortmund für die Fans bedeutet", sagte Christoph Metzelder und ergänzte: "Für manche ist es wichtiger, das Derby zu gewinnen, als einen Titel zu holen."

Nürnberg - Schalke: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung