Bundesliga - 30. Spieltag

Hoffenheim feiert ersten Heimsieg seit Oktober

SID
Mittwoch, 11.04.2012 | 21:59 Uhr
Jannik Vestergaard (r.) eröffnete mit seinem 1:0 den Torreigen gegen den HSV
© spox
Advertisement
Serie A
Fr00:30
Fluminense -
Cruzeiro
International Champions Cup
Fr04:05
Man United -
Man City
Club Friendlies
Fr13:30
Inter Mailand -
FC Schalke 04
1. HNL
Fr20:00
Dinamo Zagreb -
Cibalia
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
Premier League Asia Trophy
Sa12:00
West Bromwich -
Crystal Palace
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League Asia Trophy
Sa14:30
Leicester -
Liverpool
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Senhua -
Beijin Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar

1899 Hoffenheim kommt der Europa League immer näher, der Hamburger SV dagegen der 2. Liga. Mit dem ersten Heimsieg seit fast einem halben Jahr beim lockeren 4:0 (2:0) gegen den erschreckend harmlosen Bundesliga-Dino haben die Nordbadener ihre Chance auf die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb gewahrt - der HSV schwebt dagegen in akuter Abstiegsgefahr.

Vor 27.000 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena trafen Jannik Vestergaard (17.), Sejad Salihovic (25.), Fabian Johnson (51.) und Sven Schipplock (58.).

"Zweite Liga, Hamburg ist dabei", sangen die Hoffenheimer Fans. Angesichts des HSV-Abwehrtorsos und der einfallslosen Angriffsaktionen könnten die Schmähgesänge wahr und der erste Abstieg für das Bundesliga-Gründungsmitglied Realität werden.

Mit ihren 31 Zählern weist der Tabellenvierzehnte nur zwei Punkte mehr auf als der derzeit auf dem Relegationsrang notierte 1. FC Köln. Die Hoffenheimer haben nun 40 Punkte auf ihrem Konto und kletterten auf Rang neun.

Denkpause für Babel

HSV-Sympathisant Markus Babbel hatte im Vergleich zum 2:1 am Samstag gegen Kaiserslautern die Startelf auf zwei Positionen verändert. Mittelfeldmann Sebastian Rudy verdrängte nach abgesessener Gelbsperre Daniel Williams, Jannik Vestergaard rückte für den an den Adduktoren verletzten Isaac Vorsah in die Innenverteidigung.

Überraschend verordnete der Trainer zudem Stürmer Ryan Babel eine Denkpause, der niederländische Nationalspieler saß nicht einmal auf der Ersatzbank. HSV-Coach und Babbel-Freund Thorsten Fink sah sich zu drei Änderungen gegenüber dem 1:1 gegen Leverkusen bemüßigt.

Für Außenverteidiger Dennis Aogo (Gelbsperre) sowie Stürmer Mladen Petric und Robert Tesche durften Jacobo Sala, Tolgay Arslan und Gojko Kacar nach seiner verbüßten Sperre ran.

Es waren gerade 45 Sekunden gespielt, als Sala seine Aufstellung schon nachdrücklich hätte rechtfertigen können. An der rechten Ecke des Fünfmeterraums kam der Italiener an den Ball, doch seinen Nachschuss parierte der Hoffenheimer Torwart Tom Starke ebenso wie den vorausgegangenen 25-Meter-Hammer von Ivo Ilicevic.

Ein furioser Auftakt, dem aus HSV-Sicht wenig Erbauliches mehr folgen sollte. Schlimmer noch: Die Hamburger schossen sich selbst ins Knie.

Vestergaard trifft zuerst

Die Führung für die etwas schwer ins Spiel gekommenen Gastgeber in der 17. Minute fiel praktisch aus dem Nichts - und unter fataler Mithilfe von Jeffrey Bruma. Der HSV-Verteidiger gab dem von Jannik Vestergaard nach einer Ecke aus 14 Metern mit Vehemenz geschossenen Ball per Kopf die entscheidende Richtungsänderung.

Torhüter Jaroslav Drobny hatte ebenso keine Abwehrchance wie in der 25. Minute beim Elfmeter von Salihovic. Dem 2:0 durch Hoffenheims Mann des ruhenden Balles war ein Foul von HSV-Stopper Heiko Westermann an TSG-Sturmspitze Schipplock vorausgegangen.

Mit dem beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken überließen die Badener den Hanseaten die Initiative. Die Hamburger konnten mit dem Plus an Ballbesitz aber wenig anfangen, weil ihre Aktionen nicht zwingend genug waren. Die Kraichgauer lauerten auf Konter und waren bei ihren Gegenangriffen gefährlicher als die einfallslosen Gäste.

Kacar völlig neben sich

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Kraichgauer leichtes Spiel. Zwar kamen die Hanseaten unmittelbar nach Wiederbeginn durch Kacars Kopfball zu einem Lattentreffer, dann aber das Deja-vu aus Halbzeit eins. In der 51. Minute nutzte Fabian Johnson seine Freiheiten zu einem Sololauf in den Strafraum, den er mit einem Schuss ins lange Eck zum 3:0 abschloss.

Sieben Minuten später kam Sven Schipplock nach einem Kacar-Fehler an den Ball. Aus 16 Metern konnte er sich das Eck frei aussuchen. Er wählte das rechte und traf zum 4:0.

Hoffenheim - Hamburg: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung