Bundesliga - 28. Spieltag

Huntelaar rettet Remis für Schalke

SID
Sonntag, 01.04.2012 | 19:27 Uhr
Sejad Salihovic (M.) verlädt Unnerstall und schießt den Foulelfmeter zur Führung ins Netz
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Schalke 04 hat trotz der Europa-League-Schlappe im Kopf und in den Knochen Platz drei in der Bundesliga gefestigt. Drei Tage nach dem 2:4 im Viertelfinal-Hinspiel gegen Athletic Bilbao kam die Mannschaft von Trainer Huub Stevens zum Abschluss des 28. Spieltages zu einem 1:1 (0:1) bei 1899 Hoffenheim.

Die Hoffenheimer warten damit seit dem 22. Oktober 2011 auf einen Heimsieg, dürften bei nunmehr sechs Punkten Vorsprung auf den 1. FC Köln auf dem Relegationsrang aber nichts mehr mit dem Abstieg zu tun bekommen.

Klaas-Jan Huntelaar rettete Schalke mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 80. Minute das Remis, nachdem der eingewechselte Ex-Hoffenheimer Chinedu Obasi von Andreas Beck gefoult worden war. Sejad Salihovic hatte Hoffenheim nach einer halben Stunde ebenfalls per Strafstoß in Führung gebracht. Schiedsrichter Markus Schmidt zeigte nach einer Attacke von Lars Unnerstall gegen Sven Schipplock auf den Punkt. Beide Entscheidungen waren höchst strittig.

"Das sieht man ja, eindeutig. Da brauche ich nicht einmal eine Zeitlupe. Das ist lächerlich", kommentierte Hoffenheims Trainer Markus Babbel die Situation, die zum Ausgleich für Schalke geführt hatte. Schalkes Schlussmann Unnerstall sah sich beim Elfmeter für die Gastgeber ebenfalls ungerecht behandelt: "Ich kann mich nicht erinnern ihn berührt zu haben. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir viel investiert und zurecht einen Elfmeter bekommen."

Unglückliches Comeback von Unnerstall

Für Unnerstall, der sechs Wochen nach seiner erlittenen Schultergelenkecksprengung überraschend wieder zwischen den Pfosten stand, war es ein unglückliches Comeback. Die schnelle Rückkehr des 21-Jährigen war auch der Not geschuldet, da Timo Hildebrand gegen Bilbao eine Bänder- und Kapselverletzung im rechten Ellenbogen erlitten hatte.

Schalke war nach den Patzern gegen Bilbao zunächst auf Sicherheit und Stabilität bedacht. In der Offensive konnten Superstar Raul und Torjäger Huntelaar zunächst nur wenige Akzente setzen. Allerdings hatte Huntelaar in der 18. Minute die beste Chance. Doch nach einem Fehler von Jannik Vestergaard lupfte der Niederländer den Ball über das Tor und verpasste seinen 23. Saisontreffer. Bei einer Möglichkeit von Raul kurz vor der Pause (42.) war Hoffenheims Schlussmann Tom Starke auf der Hut.

Denkpause für Babel

Bei Hoffenheim hatte Trainer Markus Babbel dem Niederländer Ryan Babel eine Denkpause verordnet. Für den Stürmer, der seit 1.754 Spielminuten nicht mehr getroffen hat, bekam Schipplock eine Chance von Beginn an - und holte gleich den Foulelfmeter zur 1:0-Führung heraus.

Wählt hier Euren MAN des 28. Spieltags

Sebastian Rudy (34.) und Robert Firmino (45.) hatten vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim Gelegenheiten, um die Führung vor der Halbzeit auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel hatte Schalke innerhalb von einer Minute gleich zweimal die Chance zum Ausgleich. Nach guter Vorarbeit von Raul scheiterte Jefferson Farfan am glänzend parierenden Starke (56.). Bei der anschließenden Ecke klärte Fabian Johnson nach einem Kopfball von Jermaine Jones kurz vor der Linie.

Turbulente Schlussphase

Auch auf der Gegenseite ging es turbulent zu. Unnerstall entschärfte nach einer Stunde einen Schuss von Salihovic, Raul lenkte nach dem folgenden Eckstoß einen Versuch von Vestergaard um den Pfosten.

In der 78. Minute hatte Huntelaar bereits den Ausgleich auf dem Fuß, traf aus kurzer Distanz aber nur die Latte. Zwei Minuten später machte es der niederländische Nationalstürmer vom Elfmeterpunkt besser.

Hoffenheim - Schalke: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung