Bundesliga - 26. Spieltag

Helmes schießt sich aus dem Schatten

SID
Sonntag, 18.03.2012 | 13:49 Uhr
Patrick Helmes bejubelt eines seiner Tore in Nürnberg. Für ihn eine echte Befreiung
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Eine kurze Drehung, ein trockener Schuss und die Mehrzahl der fast 40.000 Fans verstummte. Als Patrick Helmes seinen zweiten Treffer gegen den 1. FC Nürnberg erzielt hatte, jubelte der Stürmer des VfL Wolfsburg leise und ohne großes Spektakel.

Dabei war es für den 28-Jährigen nach langer Leidenszeit ein weiterer Schritt zurück ins Rampenlicht. "Ich war weg vom Fenster, jetzt bin ich wieder da", sagte Helmes nach seinen beiden Toren beim Wolfsburger 3:1 (2:1) in Nürnberg.

Helmes war neben seinem Sturmpartner Mario Mandzukic der überragende Mann auf dem Platz. "Wir haben früher schon zusammen gespielt. Jetzt spielen wir wieder gemeinsam, und ich denke, das passt ganz gut", sagte Helmes nach dem ersten Wolfsburger Auswärtserfolg in der Bundesliga seit elf Spielen.

Frühe Führung durch Didavi

Nachdem Daniel Didavi (9.) Nürnberg in Führung gebracht hatte, trafen Helmes (24., 53.) und Mandzukic (15.) erstmals gemeinsam für die Niedersachsen. Dabei wirkten sie so eingespielt, wie selten zuvor. Der kroatische Nationalspieler beendete nach 760 Minuten nicht nur seine persönliche Torflaute, sondern legte auch zweimal für Helmes auf.

"Mario hat einen wichtigen Schritt gemacht, um auch in den nächsten Spielen häufiger zu treffen", erklärte Trainer Felix Magath, der Mandzukic gegen 1899 Hoffenheim wegen öffentlich geäußerter Abwanderungsgedanken noch auf die Tribüne verbannt hatte.

Mittlerweile scheint der 58-Jährige seine Stammformation gefunden zu haben, zu der auch Mandzukic - der mit neun Treffern beste Wolfsburger Torschütze - zählt. Helmes sagte zwar, dass er und Mandzukic "unterschiedliche Spieler" seien. Sich aber eben gut ergänzen.

Magath bleibt zurückhaltend

Trotz des zweiten Erfolges in Folge wollte Helmes aber noch nicht von der Europa League sprechen: "Platz sieben war das Ziel vor der Saison. Jetzt haben wir Nürnberg überholt. Nun müssen wir von Spiel zu Spiel schauen."

Auch Magath wich der Frage nach der weiteren Zielsetzung aus: "Für die Fans ist es wichtig, dass es der VfL endlich mal nicht mit Abstiegsängsten zu tun bekommt." Kürzlich hatte VfL-Aufsichtsratschef Francisco Garcia Sanz Magath noch an das gemeinsam formulierte Saisonziel Europapokalplatz erinnert.

Die Formstärke von Helmes könnte einer der Gründe dafür sein, dass Wolfsburg es am Ende doch noch ins internationale Geschäft schafft. Er fühle sich wohl. Das liege daran, dass die Mannschaft insgesamt stabiler geworden sei, sagte Magath über Helmes und ergänzte: "Wenn wir weiter so oft in den Strafraum kommen, wird er auch in Zukunft seine Tore machen."

Helmes: "Die schwierigen Zeiten sind vergessen"

Dabei war Helmes bei den Niedersachsen bereits aussortiert. Für einen Strafraumstürmer hatte er schlicht zu wenig Tore geschossen. Sogar ein Wechsel in die Zweite Liga zu Eintracht Frankfurt stand kurz bevor, doch die Verhandlungen scheiterten vor Schließung des Transferfensters. Auch über eine Rückkehr nach Köln wurde immer wieder spekuliert. Helmes betont allerdings: "Die schwierigen Zeiten in Wolfsburg sind vergessen. Ich habe noch über zwei Jahre Vertrag und denke nicht, dass sich das ändern wird."

Schwierig war für ihn vor allem der Start beim VfL. Vergangene Saison kam der 13-malige deutsche Nationalspieler in der zweiten Saisonhälfte von Bayer Leverkusen mit der Empfehlung von 28 Treffern aus 57 Ligaspielen. Doch für Wolfsburg gelang ihm in acht Rückrundenpartien gerade mal ein Erfolgserlebnis.

In dieser Spielzeit startete er vielversprechender. Gleich in seiner ersten Partie traf er zweimal gegen seinen Ex-Klub Köln. Doch anschließend wurde es still um ihn. Magath beorderte Helmes sogar in die zweite Mannschaft und verkündete öffentlich, der Stürmer könne dem Team vorerst nicht mehr helfen. Nach dem Sieg gegen Nürnberg und dem vierten Rückrundentreffer von Helmes hörte sich das anders an: "Er ist ein Spieler, der sehr stark im Abschluss ist. Das hat er heute eindrucksvoll bewiesen."

Nürnberg - Wolfsburg: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung