Bundesliga - 25. Spieltag

Bayer kann die Champions League abschreiben

SID
Samstag, 10.03.2012 | 17:31 Uhr
Bayer Leverkusen mühte sich vergeblich gegen die nächste bittere Niederlage
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

Sie zeigten Moral, gaben sich nicht auf und standen am Ende doch wieder mit leeren Händen da. Bayer Leverkusen hat sein historisches Debakel in der Champions League noch nicht völlig verkraftet und in Wolfsburg den nächsten Rückschlag erlitten. Das nahezu identische Team, das am Mittwoch 1:7 beim FC Barcelona untergegangen war, verlor am Samstag beim VfL Wolfsburg 2:3 (1:2).

Dadurch sanken die Chancen der in der Liga zuvor dreimal in Serie siegreichen Leverkusener, auch im nächsten Jahr wieder in der Königsklasse zu spielen. "Die Kontertore haben heute richtig weh getan", sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler nach der zweiten Niederlage in Folge, "jetzt müssen wir im nächsten Spiel aufstehen und wieder gewinnen".

Trainer Robin Dutt beschrieb enttäuscht, was zuvor die Zuschauer erstaunt hatte: "Nach einer Viertelstunde hätten wir 3:0 führen müssen, dann wäre das Spiel gegessen gewesen. Wir hatten letztlich aber zu viele Verletzte, dadurch zu viele Umstellungen und dann keine Kontinuität im Spiel."

Als den 26.112 Fans das erste Mal der Atem stockte, waren noch nicht einmal drei Minuten gespielt. Nationalspieler Andre Schürrle bediente Stefan Kießling, der für die Gäste mühelos zur Führung traf.

Barcelona-Spiel vergessen

Etwas überraschend drehte Wolfsburg das Spiel durch Tore von Patrick Helmes (32. Minute) und Ashkan Dejagah (45.) noch vor der Halbzeit. Michal Kadlec (61.) sorgte per Eigentor für das Wolfbsurger 3:1, ehe Eren Derdiyok (90.+1) noch der späte Anschluss für Leverkusen gelang.

Wer ist Dein MAN des Spieltags? Jetzt wählen!

"Wir haben ein vernünftiges Spiel gezeigt und uns nach dem 0:1 wieder reingekämpft. Ich denke, wir haben verdient gewonnen", sagte Wolfsburgs Helmes. Der Leverkusener Torwart Bernd Leno erklärte: "Nach dem 1:0 hatten wir klare Chancen. Wenn wir die machen, läuft das Spiel ganz anders. Insgesamt war es eine durchweg gute Partie von uns. Wir haben gezeigt, dass das Barcelona-Spiel vergessen ist."

Da die Gegner an diesem nasskalten Samstag nicht Messi, Xavi oder Fabregas hießen, bot Leverkusen ansehnlichen Fußball. Nach schönem Doppelpass schickte Kapitän Simon Rolfes Schürrle steil, der legte quer zu Kießling - 1:0. Nur fünf Minuten später rettete VfL-Torwart Diego Benaglio stark aus kurzer Distanz gegen Stefan Reinartz.

Polak sorgt für Platzwunden

Auf dem Platz wurde es erst nach einer mäßigen Viertelstunde wieder hektisch: Polak prallte mit Rolfes zusammen, beide Spieler bluteten stark - doch nur für Rolfes war das Spiel beendet. Nach einem schweren Fehler der Leverkusener Abwehr fiel überraschend der Ausgleich. Kein Gästespieler fühlte sich für eine Flanke von Hasebe verantwortlich, Helmes lauerte am zweiten Pfosten und traf.

Zwei Minuten später hätte Polaks nächster Bodycheck die Gäste fast den nächsten Wechsel gekostet. Doch Kießling wurde genäht, spielte weiter und musste mit ansehen, wie Dejagah mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel Wolfsburg in Führung brachte.

Nach der Pause war der eingewechselte Karim Bellarabi (59.) nach einem wunderbar vorgetragenen Konter zu verspielt und vergab den Ausgleich. Wolfsburg machte es besser. Dejagah brachte den Ball nach einem schnellen Gegenzug scharf nach innen und Kadlec traf ins eigene Tor.

Leverkusen bemühte sich zwar um Ergebniskorrektur und gab sich nie auf, war im Abschluss trotz des späten Treffers zum 2:3 letztlich jedoch zu harmlos. Dennoch hätte Bellarabi in der Nachspielzeit um ein Haar noch den Ausgleich markiert, doch sein Schuss strich knapp am rechten Pfosten vorbei.

Wolfsburg - Leverkusen: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung