Gladbach scheitert an der eigenen Messlatte

SID
Sonntag, 11.03.2012 | 14:09 Uhr
Gladbachs Marco Reus blieb zuletzt vier Mal ohne Torerfolg
© Getty
Advertisement
Primera División
Live
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Live
Heracles -
PSV
Ligue 1
Live
Monaco -
Metz
Premier League
Live
Southampton -
Tottenham
First Division A
Live
Genk -
Anderlecht
Serie A
Live
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Als im Borussia-Park die Bilder der Gala-Vorstellung von Bayern München gezeigt wurden, blickte Marco Reus immer wieder gebannt auf den Bildschirm. Ein wenig Wehmut war wohl auch dabei. Während die Bayern sich ihren Frust von der Seele schossen, sind sie bei Borussia Mönchengladbach noch auf der Suche: Nach der offenbar verlorenen Leichtigkeit und der Antwort auf die Frage, ob sich die Borussia nach dem 0:0 gegen den SC Freiburg in der erste Krise der Saison befindet oder nicht. "Wir haben das Limit sehr hoch gesetzt. Wir sind aber keine Maschinen", sagte Reus.

Trainer Lucien Favre hatte auch lange gesucht. Und gehofft, eine Lösung für den fehlenden Schwung der vergangenen Wochen gefunden zu haben. Seit dem Schlüsselbeinbruch seines Schlüsselspielers Patrick Herrmann hat es einen kleinen Bruch im Offensivspiel gegeben, es fehlten die Impulse, die Überraschungsmomente der Überraschungsmannschaft der Saison.

Der Schwede Oscar Wendt war die neue Alternative. Der Linksfuß sollte sich im rechten Mittelfeld versuchen, denn "ich wollte wie zuvor mit Marco Reus in der Mitte spielen", erklärte der Schweizer seine Maßnahme.

Erwartungshaltung gestiegen

Doch dem Borussen-Spiel fehlten Tempo und Ideen, im Abschluss die notwendige Effizienz. Sicher nicht die Schuld des Schweden Wendt, der Herrmann zwar vertrat, ihn aber nicht ersetzten konnte. Es sei sehr schwierig, dies innerhalb von wenigen Tagen zu schaffen, sagte Favre. Schwierig ist es allerdings auch, die Erwartungshaltung rund um den Borussia-Park auf ein der Situation angemessenes Maß herunter zu fahren. Denn in Mönchengladbach kennt man das Problem, dass die Ansprüche selten zur sportlichen Situation passen. In Krisenzeiten geht am Niederrhein gerne einmal die Welt unter. Doch die vergangenen Wochen luden förmlich zu Träumereien ein.

Und als Gladbach gegen defensiv eingestellte und taktisch diszipliniert auftretende Freiburger zum dritten Mal in Folge die in den vergangenen Monaten selbst gelegte Messlatte nicht erreichte, machte sich im Borussia-Park erstmals Unmut breit, erste Pfiffe waren zu vernehmen. "Seit einem Jahr spielen wir immer konstant. Da kann es passieren, dass man nicht so gut spielt. Viele müssen aufhören zu träumen, aufhören, Dummheiten zu erzählen. Es wurde übertrieben mit unserer Qualität", sagte Favre.

Doch wofür reicht die Qualität des Tabellendritten? "Jetzt kommen wieder die Schlagzeilen mit der Euro-Flatter. Das interessiert uns aber nicht", sagte Reus. Vom Titelkampf hatten sie sowieso nie was hören wollen. Da aber auch die Konkurrenz patzte, wuchs der Vorsprung auf den Fünften Bayer Leverkusen vor dem direkten Duell am kommenden Samstag sogar auf acht Punkte an. "Ich kann mit der Leistung leben, sie war ein Schritt nach vorne", sagte Favre, der jedoch nur selten auf die Tabelle schaut. "Man hat mir das gezeigt. Das interessiert mich aber nicht so sehr", sagte Favre.

Freiburg punktet gegen die Topteams

Sein Kollege Christian Streich war zufrieden mit dem ersten Auswärtspunkt in seiner Amtszeit, der Blick auf die Tabelle bringt den Trainer des Vorletzten aber derzeit auch nicht weiter. "Gladbach spielt mit einer wunderbaren Ballance Fußball, gegen die man immer wieder ankämpfen muss", sagte Streich, mit dem der SC nach dem 0:0 gegen die Bayern und dem 2:1 gegen Schalke 04 zum dritten Mal gegen ein Topteam punktete.

Nicht zuletzt dank Torhüter Oliver Baumann, der beim letzten Aufbäumen der Gladbacher in der Schlussphase mehrfach auf dem Posten war. "Ich glaube, jetzt geht es weiter aufwärts mit der Mannschaft, wir werden es am Ende schaffen und drin bleiben", sagte Baumann zur Situation im Abstiegskampf. Doch Streich wusste das Remis einzuschätzen. "Wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen, hätten wir vielleicht sogar gewonnen."

Gladbach - Freiburg: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung