Bundesliga - 25. Spieltag

Pizarro: "Natürlich habe ich ihm eine gegeben"

Von Für SPOX in Bremen: Stefan Rommel
Sonntag, 11.03.2012 | 17:21 Uhr
Claudio Pizarro (r.) stand nicht nur bei seinem Treffer zum 1:0 im Mittelpunkt des Geschehens
© Getty
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Werder Bremen hat im Kampf um die Europa-League-Qualifikation einen Big Point gelandet. Werder siegte am 25. Spieltag im Nordduell gegen Hannover 96 mit 3:0 (1:0).Vor 41.500 Zuschauern im Bremer Weserstadion erzielte Claudio Pizarro (31.) die Bremer Führung, nach der Pause legten Sebastian Prödl (49.) und Markus Rosenberg (56.) früh nach. Aufreger am Rande: Pizarro ohrfeigte Gegenspieler Emanuel Pogatetz, flog dafür aber nicht vom Platz.

Durch den Sieg nach davor zwei Niederlagen setzt sich Bremen weiter von Platz sieben ab und hat nun schon vier Punkte Vorsprung auf Hannover - und sogar sechs vor dem VfB Stuttgart, der Achter ist. Unter Umständen könnte in dieser Saison auch schon Platz sieben zum Erreichen der Europa League reichen.

Glück hatte der gefeierte Pizarro. Der Peruaner hätte nach einer Ohrfeige gegen Gegenspieler Emanuel Pogatetz durchaus die Rote Karte sehen können. Pizarro hatte eine rech eigenwillige Erklärung für seinen Aussetzer parat.

BlogÜberall nur Liebe bei Werder

"Natürlich habe ich ihm eine gegeben, ich treffe ihn. Aber das war keine Absicht, das wollte ich nicht. Er hatte die Hand an meiner Brust und die wollte ich wegschlagen. Der Schiedsrichter hat die Szene wohl auch gesehen, aber gemerkt, dass es keine Absicht von mir war. Er hat dann gemeint: 'Bleibt ruhig!'"

Der SPOX-Spielfilm

Vor dem Anpfiff: Werder erstmals seit Wochen wieder mit Prödl in der Innenverteidigung neben Sokratis. Affolter legt ein grippaler Infekt flach. Ekici erneut auf der Bank, marin in der Offensivzentrale. Rosenberg neben Pizarro im Angriff.

Hannover wie zuletzt im 4-4-2, mit Ya Konan und Abdellaoue im Angriff. Stoppelkamp etwas überraschend in der Startaufstellung. Pogatetz wieder fit, beginnt an Stelle von Eggimann.

14.: Rausch mit viel Platz und Zeit, flankt von links an den Fünfer. Ya Konan völlig frei, Wiese pariert den Ball aus vier Metern aber magisch, Sokratis schlägt den Ball dann von der Linie. Sekunden später rettet Sokratis vor dem Einschuss bereiten Abdellaoue.

21.: Freistoß Pizarro aus 25 Metern, zentrale Position. Satter Flachschuss, aber Zieler ist rechtzeitig unten.

28.: Fehler Hartherz, der Stoppelkamp ins Spiel bringt. Querpass auf Abdellaoue, der weiter zu Ya Konan. Der Ivorer zögert zu lange, sein Abpraller landet bei Rausch, der im Strafraum völlig blank steht. Schuss aus 14 Metern, Wiese wieder stark.

30.: Nächster schöner Angriff 96: Pinto hinterläuft Rausch, der Pass kommt genau. Rückpass an den Elfer, wo Stindl den Ball aber völlig frei nicht sauber trifft und weit verzieht.

31., 1:0, Pizarro: Freistoß Ekici aus dem rechten Halbfeld. In der Mitte ist Pizarro vor Haggui am Ball und versenkt das Ding aus fünf Metern.

49.: Gerangel während einer Spielunterbrechung, Pizarro wischt Pogatetz ins Gesicht. Schiri Dingert und Assistent sehen nichts.

49., 2:0, Prödl: Freistoß Ekici vom rechten Strafraumeck. Prödl hat am Elfer zu viel Platz und köpft den Ball unhaltbar rechts in den Winkel.

56., 3:0, Rosenberg: Werder kombiniert durch die Mitte. Pizarro vor dem Strafraum mit Tempo, spielt den Ball Rosenberg perfekt in den freien Raum. Der schiebt lässig links an Zieler vorbei.

62.: Ya Konan setzt sich links durch. Legt dann auf Pander zurück. Der nagelt den Ball aus elf Metern aber in den Oberrang.

Fazit: Letztlich geht der Sieg für die fußballerisch schwächere Mannschaft in Ordnung. Hannover bekam seine Schwierigkeiten bei Defensivstandards einfach nicht in den Griff und muss sich selbst an die Nase fassen. Chancen genug für einen Sieg waren da.

Der Star des Spiels: Tim Wiese hielt Werder in der schwachen ersten Halbzeit mit zwei starken Paraden im Spiel und verhinderte einen vielleicht schon entscheidenden Rückstand. Klarer Punktsieg im Fernduell mit Hannovers Zieler. Ebenfalls stark: Sokratis, der Abdellaoue völlig abmeldete.

Der Flop des Spiels: Clemens Fritz hatte seine rechte Seite in der ersten Halbzeit überhaupt nicht im Griff, musste Rausch immer wieder ziehen lassen. Dazu in der Offensive ohne Impulse. In der zweiten Halbzeit defensiv verbessert, offensiv aber weiter nicht zu sehen.

Der Schiedsrichter: Christian Dingert pfiff sehr kleinlich und hatte einige Male Probleme mit der Vorteilsregel. Gab Rosenbergs Tor kurz vor der Pause wegen Haltens nicht - vertretbare Entscheidung. Ya Konans Tor kurz vor dem Ende war regulär. Und: Sah unmittelbar vor dem 2:0 offenbar Pizarros Wischer gegen Pogatetz, ahndete diesen aber nicht als Tätlichkeit.

Analyse: Hannover brauchte zehn Minuten, um sich in die Partie zu fühlen. Dann zeigten die Gäste das durchdachtere Spiel, waren bei ihren schnellen Vorstößen sehr gefährlich.

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Defensiv hielt Hannover den Abstand zwischen Viererkette und der Mittelfeldreihe, die Stoppelkamp und Rausch immer wieder neben Pinto zu einer Dreierkette machten, konsequent klein und ermöglichte Werder so sehr wenig Raum für Lauf- und Passwege. Hannover spielte Werder eine halbe Stunde auseinander, die Gastgeber wussten in der Defensive manchmal überhaupt keine Lösung gegen die sauber vorgetragenen Angriffe der Gäste.

Aus dem völlig Nichts fiel dann die Führung für Bremen. Hannover zeigte sich ein paar Minuten geschockt, übernahm dann aber wieder das Kommando. Besonders über die Außen funktionierte das Offensivspiel, weil Stoppelkamp und Rausch unermüdlich anschoben. Nach dem Wechsel verlagerte Bremen sein Spiel zehn Meter nach vorne und bekam so früher Zugriff auf die Gegenspieler.

96 hatte dazu weiter Probleme bei Defensivstandards und warf das Spiel mit der zweiten Unachtsamkeit kurz nach der Pause förmlich schon weg. Der Spielfluss der Gäste war weg, Bremen verwaltete nach dem 3:0 ruhig und einigermaßen abgeklärt.

Bremen - Hannover: Daten zum Spiel

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