Bundesliga - 22. Spieltag

Kaiserslautern: Alles viel, viel schlimmer

SID
Sonntag, 19.02.2012 | 12:01 Uhr
Marco Kurz wartet mit dem FCK seit 12 Spielen auf einen Bundesliga-Sieg
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
SoLive
Gremio -
Corinthians
Primera División
SoLive
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta

Nach dem 12. Spiel in Serie ohne Sieg verliert FCK-Kapitän Tiffert allmählich den Glauben an den Klassenerhalt. Trainer Kurz bleibt positiv. Mönchengladbach beklagt den langen Ausfall von Patrick Hermann.

Borussia Mönchengladbachs Trainer Lucian Favre fand nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft beim 1. FC Kaiserslautern harte Worte: "Das war absolut nicht bundesligareif", entfuhr es dem 54-Jährigen.

Er meinte den nur mühsam bespielbaren Rasen im Fritz-Walter-Stadion. Es hätte aber auch das Urteil über die über weite Strecken ideenlose Darbietung der Gastgeber sein können.

Nach dem frühen Rückstand durch Tore von Patrick Herrmann (9.) und Juan Arango (14.) konnten die Pfälzer lediglich in der zweiten Halbzeit überzeugen - aber erneut nur kämpferisch. Der Anschlusstreffer von Leon Jessen (63.) fiel eher in die Kategorie "Sonntagsschuss" - im Spiel nach vorne ließen die Lauterer erneut ihre Erstklassigkeit vermissen.

"Wir können ja nicht aufhören"

Die Niederlage gegen Gladbach stürzt die Lauterer nach dem 22. Spieltag immer tiefer in den Abstiegskampf. "Wir müssen sehen, dass wir mit der Leistung aus der zweiten Halbzeit die nächsten Spiele angehen und sie dann gewinnen", sagte Jan Simunek.

Allmählich wird die Negativserie allerdings unheimlich. Der FCK konnte erst zweimal auf dem Betzenberg gewinnen. Insgesamt warten die Pfälzer seit 12 Spielen auf einen Sieg. "Das sind die Fakten. Es ist alles viel, viel schwieriger als im letzten Jahr. Aber wir können ja nicht einfach aufhören", sagte Kapitän Christian Tiffert.

Auch Trainer Marco Kurz wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. "Ich habe die gewünschte Leidenschaft gesehen", so Kurz, der alles versuchte, um endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Kurz tauschte vor dem Spiel auf fünf Positionen.

Zur Pause brachte er in Richard Sakuta-Pasu und Julian Derstroff Stürmer Nummer drei und vier, für die letzte halbe Stunde in mit Dorge Kouemaha sogar den fünften. Gebracht hat's nichts.

Kurz: langer Atem, dicke Haut

Was bleibt, ist die Hoffnung. "Wir haben einen Wahnsinnsglauben, einen wahnsinnig langen Atem und eine dicke Haut", sprach Kurz sich Mut zu.

Mönchengladbach bleibt dagegen auf der Erfolgswelle. "Letztes Jahr, als wir im Abstiegskampf waren, hätten wir noch das 2:2 bekommen, wir haben als Team sehr viel dazu gelernt", sagte Marco Reus. Die Belohnung für den nächsten Dreier ist Tabellenplatz zwei vor dem FC Bayern.

"Die Tabelle interessiert mich jetzt nicht. Nach dem 34. Spieltag werde ich draufschauen", sagte Reus.

Ein wichtiger Spieler wird den Fohlen in den nächsten Wochen fehlen. Patrick Hermann musste nach einem Zusammenprall mit Florian Dick kurz vor der Halbzeit mit einer Schlüsselbeinbruch vom Feld.

"Er war sehr gut drauf, es macht mich sehr traurig vor allem für ihn", sagte Favre, der mit einer mindestens sechswöchigen Pause des U21-Nationalspielers rechnet.

Kaiserslautern - Gladbach: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung