Werder-Boss Klaus Allofs im Interview

"Der Sieg ist ein Signal an alle"

Von Für SPOX in Hamburg: Stefan Rommel
Sonntag, 19.02.2012 | 21:40 Uhr
Klaus Allofs von Werder Bremen zeigte sich nach dem Derbysieg hochzufrieden
© spox
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Werder Bremens Derbysieg beim Hamburger SV soll nur eine Zwischenstation des jungen Teams auf dem Weg weiter nach oben sein. Geschäftsführer Klaus Allofs über einen überragenden Sieg, die Entwicklung der Mannschaft und Marko Marins Defensivqualitäten. Den jungen Spielern gibt er mahnende Worte mit auf den Weg.

Frage: Klaus Allofs, Ihre Mannschaft hat das Derby beim HSV auch dank einer spielerisch ganz starken Leistung gewonnen. Woher kommt diese Steigerung im Vergleich zum letzten Spiel?

Klaus Allofs: Wir waren in der Vorwärtsbewegung bereit, die Wege nach vorne zu gehen und Anspielstationen zu liefern. Dann kann man auch kombinieren und sich Chancen herausspielen. Der Ball ist gut gelaufen, wir haben im richtigen Moment abgespielt und mehr und mehr Sicherheit bekommen. Und dass wir dann Fußball spielen können, das wissen wir.

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Frage: Was hat Thomas Schaaf mit der Mannschaft während der Woche gemacht?

Allofs: Man sollte nicht vergessen, dass es letzte Woche nicht allzu leicht war, wenn man gegen Hoffenheim nach fünf Minuten hinten liegt. Die sind nicht schlechter als der HSV. Vielleicht hört sich Hoffenheim nicht so prickelnd an, aber die können auch Fußball spielen. Heute war das ein ganz anderes Spiel: Da hatten wir die Räume und haben sie für uns nutzen können. Und in der Defensive haben wir sehr viele Zweikämpfe gewonnen und Balleroberungen gehabt. So kann man ein Spiel dann ganz anders aufziehen.

Frage: Wie erleichtert sind Sie, dass es mit dem ersten Rückrundensieg gerade im Derby beim HSV geklappt hat?

Allofs: Das war ein guter Moment, um zu gewinnen. Ein Unentschieden hätte nicht ausgereicht, um sich da oben festzusetzen. Der Sieg ist überragend und ich glaube auch ein Signal an alle.

Frage: An die Konkurrenz?

Allofs: Vor allen Dingen an uns selbst. Wir haben unsere Ziele definiert. Wir sehen uns auf Platz fünf bis sieben, besser noch auf Platz sechs. Das ist das, was wir anstreben. Und zwischendurch wollen wir gut Fußball spielen. Wenn wir dann in Hamburg gewinnen können, ist das wunderschön.

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Frage: Wie sehen Sie die Fortentwicklung der Mannschaft, besonders jetzt in der Rückrunde?

Allofs: Wir sind mitten in einer Phase des Wandels. Es ist klar, dass es Rückschläge gibt und wir manchmal auch nicht so gut spielen. Aber man sieht auch, dass die Mannschaft auch so spielen kann, wie sie es gegen den HSV getan hat.

Frage: Wird es gerade die vielen jungen Spieler bestärken, in so einem Hexenkessel bestanden zu haben?

Allofs: Man muss jetzt die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Und nicht denken: 'Jetzt habe ich ein Derby gewonnen, alles erreicht und kann meine Karriere beenden.' Die jungen Spieler haben so ein Spiel in der Art noch nicht mitgemacht, insofern ist es jetzt eine Art Bestätigung, dass man mithalten kann. Das muss jetzt mehr Selbstvertrauen geben.

Frage: Was sagen Sie zur Leistung von Marko Marin, der die bestimmende Figur des Spiels war?

Allofs: Er hat das sehr gut gemacht. Und er hat auch in der Defensive so stark gearbeitet, wie man das von ihm erwarten kann. Das ist mit entscheidend. Er war jetzt lange verletzt, hatte keinen Spielrhythmus. Aber den braucht man. In jedem Spiel geht es hin und her, und wer da keine körperliche Leistungsfähigkeit hat, der hat keine Chance. Aber dieser geforderten Verfassung nähert er sich.

Frage: In den letzten Wochen wurde die Startelf wegen Verletzungen oder Sperren immer mal geändert. Wie wichtig wird es jetzt sein, dass sich dieses Team einspielen kann?

Allofs: Das müssen nicht diese Elf sein. Aber ich würde mir wünschen, dass wir immer 18 Spieler auf der Bank haben, die fit sind. Dass wir gegebenenfalls auch wechseln können und Alternativen haben. Dass man sagen kann: 'Der hat jetzt gut trainiert, der ist jetzt auch mal dran!'.

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