Bundesliga - 21. Spieltag

Russ: "Drei Punkte, das zählt"

SID
Die Wolfsburger Rodriguez, Jiracek, Hasebe und Schäfer freuen sich über den Sieg gegen Freiburg
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

Das Spiel gegen den SC Freiburg hatte Wolfsburgs Trainer Felix Magath die Laune gründlich verhagelt. Dass der VfL das Spiel gegen die Breisgauer mit 3:2 (2:2) gewonnen hatte, war dem Coach der Gastgeber nicht anzumerken.

Magath qualifizierte den bereits siebten Heimsieg seiner Mannschaft zum "Schlechtesten, was wir zu Hause in dieser Saison gespielt haben", ab. "Ich kann weder froh noch stolz sein." Wer ihn aus seinem Team überzeugt hätte, wurde Magath nach dem Spiel gefragt. "Russ, und dann sind wir schon fertig", sagte der 58-Jährige nach dem Sieg, an dessen Ende der zwischenzeitliche achte Platz und der Anschluss an Rang sechs stand.

Doch das internationale Geschäft scheint angesichts der schwachen Leistung des Deutschen Meisters von 2009 nur eine ferne Erinnerung zu sein, bestenfalls eine Vision von übermorgen.

"Drei Punkte, das zählt"

Manndecker Marco Russ, der als einziger im allgemeinen Defensiv-Tohuwabohu die Übersicht behielt, sah das pragmatischer: "Wir haben die drei Punkte, das zählt." Aber auch er weiß, dass es noch ein langer Weg ist. "Natürlich ist unser Ziel, am Saisonende mindestens auf Platz 6 zu stehen.

Aber bis zum internationalen Niveau ist noch viel Luft nach oben", sagte Russ, der einzige Lichtblick in einer Gemeinschaft der Mittelmäßigkeit. Ein anderer hätte sich derartigen Optimismus kaum erlauben können. Stellungnahmen zum internationalen Geschäft standen in der Autostadt auf dem Index.

Russ hofft auf eine Chance bei der EM - für Kroatien

Russ, der seit der Rücken-Verletzung von Alexander Madlung vom Tribünen-Stammgast in die Startelf aufstieg, schöpft mittlerweile sogar doppelte Hoffnung auf internationale Fußball-Luft.

Die Ehefrau des 26-Jährigen ist kroatischer Abstimmung. Nun beantragte der Ex-Frankfurter die kroatische Staatsbürgerschaft und hofft auf einen Einsatz bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.

"Es gab schon Kontakte mit dem kroatischen Verband", erzählte Russ und hofft auf einen baldigen Anruf von Auswahltrainer Slaven Bilic. Die EM steht vor der Tür und Russ, der "immerhin schon ein paar Brocken kroatisch" spricht, macht sich noch Hoffnungen auf einen Platz im Team der "Kockasti" (die Karierten). "Ich stehe in der Startelf und diesen Platz werde ich behaupten. Auch um mich für Bilic zu empfehlen."

Auswärtsschwäche abstellen

Zur Nagelprobe für Manndecker Russ und die internationalen Ambitionen seines Vereines werden die sieben noch ausstehenden Auswärtsspiele, das erste davon am kommenden Samstag bei Magaths Ex-Verein Schalke 04.

Mit kümmerlichen vier Punkten ist der VfL das schwächste Auswärtsteam der Liga, "aber wenn wir nicht bei Schalke anfangen, Punkte zu sammeln, wird es schwer", räumt Russ ein.

Und Teamkollege Ashkan Dejagah, der gegen Freiburg erhebliche Schwächen in der Defensivarbeit offenbarte, forderte: "Wir dürfen nicht nur nach vorne rennen. Aber wenn wir konzentriert sind, holen wir auch auswärts die nötigen Punkte."

Zehn Gegentore in letzten drei Auswärtsspiele

Ganz andere Sorgen plagen Freiburgs Trainer Christian Streich. Dessen in Wolfsburg mutiges und eine Halbzeit lang spielstarkes Team kassierte in den letzten drei Auswärtsspielen zehn Gegentore.

Und nun kommt der FC Bayern ins Breisgau. "Die Mannschaft ist jung und macht viele Fehler. Das ist normal", meinte Streich nach den Gegentreffern durch Petr Jiracek (5. und 61.) sowie Marcel Schäfer (14.).

Für Freiburg trafen Johannes Flum (12.) und Daniel Galigiuri (38.). "Aber es ist eine große Freude, die Jungen aus unserer eigenen Fußballschule spielen zu sehen. Wir haben eine gute Qualität. Ob das gegen die Bayern reicht, werden wir sehen."

Wolfsburg - Freiburg: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung