Bundesliga - 20. Spieltag

Hoffenheim gelingt kein Befreiungsschlag

SID
Samstag, 04.02.2012 | 17:37 Uhr
Salihovic und Mölders treffen beim Unentschieden zwischen Hoffenheim und Augsburg
© Getty
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Hoffenheim gelingt auch im dritten Spiel im neuen Jahr nicht der gewünschte Befreiungsschlag. Der FC Augsburg hingegen hat im Kampf um den Klassenerhalt einen kleinen Achtungserfolg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay erkämpfte sich bei 1899 Hoffenheim ein 2:2 (1:1).

Holger Stanislawski saß allein auf der Bank und starrte minutenlang ins Leere. Sein Gegenüber Jos Luhukay ballte die Fäuste: Nach dem Remis (2:2) sahen die Reaktionen auf beiden Seiten ganz unterschiedlich aus.

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Während sich Neuling FC Augsburg im Kampf um den Klassenerhalt einen kleinen Achtungserfolg feierte, war der eine Punkt für 1899 Hoffenheim eine weitere Enttäuschung im Jahr 2012.

"Mir fehlen die Worte"

"Das war nicht schön mit anzusehen - Kampf und Krampf. Wenn es wenigstens richtiger Kampf gewesen wäre. Mir fehlen noch ein bisschen die Worte", sagte Hoffenheims Torwart Tom Starke.

Ähnlich verbitterte reagierte der Trainer: "Es ist sehr enttäuschend und schwer zu verdauen. Taktische Disziplin und Bereitschaft haben gefehlt", sagte Stanislawski und rief das Ende der Schonfrist für die Profis aus: "Nach 20 Spieltagen ist die Zeit des Tätschelns vorbei. Es ist Zeit für einen Cut."

Ein Eigentor von Sebastian Langkamp (38.) und Sejad Salihovic per Foulelfmeter (51.) hatten nach der Augsburger Führung durch Sascha Mölders (31.) zunächst für die Hoffenheimer Wende gesorgt. Doch Langkamp gelang in der 71. Minute mit einem Kopfball noch der Ausgleich für die Gäste.

Akrobatisch war vor allem der Treffer von Peniel Mlapa: Nach Vorlage von Salihovic legte sich der 20-jährige Mlapa den Ball unfreiwillig mit dem Nacken vor und lupfte ihn über Augsburgs Schlussmann Simon Jentzsch Richtung Tor. Beim Rettungsversuch bugsierte Langkamp den Ball mit dem Kopf dann ins eigene Tor.

Zuerst hatte die DFL auf Eigentor Langkamp entschieden, am Abend erfolgte dann die Korrektur. Das Tor wurde doch Mlapa zugeschrieben.

Stanislawski ruft Abstiegskampf aus

"Besser ein Punkt als gar keiner. Aber drei Punkte wären ungemein wichtig gewesen. Problem ist, wir mussten wieder einen Rückstand hinterherrennen", sagte Langkamp. Durch das Remis blieb Augsburg aber wie Hoffenheim auch im dritten Spiel im Jahr 2012 sieglos und könnte bei einem Erfolg des SC Freiburg am Sonntag auf den letzten Tabellenplatz stürzen.

Nach der bescheidenen Vorstellung hat auch TSG-Coach Stanislawski auch den Abstiegskampf ausgerufen: "Von Platz acht bis 18 sind alle im Klub mit dabei - und wir sind Achter."

Die 22.500 Zuschauer sahen in der Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim zunächst eine schwache Begegnung. Vor allem die Gastgeber ließen bei klirrender Kälte Laufbereitschaft und Einsatz vermissen. Die erste Chance hatten die Augsburger, doch Hoffenheims Torhüter Starke parierte gegen Torsten Oehrl (13.) glänzend.

Erst nach dem Rückstand wurde Hoffenheim engagierter. Nach dem Ausgleich durch Mlapa verfehlten der Brasilianer Firmino (40.) und Salihovic mit einem Freistoß aus 20 Metern Entfernung (43.) vor der Pause knapp das Tor.

Hoffenheim kommt aggresiv aus der Pause

Nach dem Seitenwechsel drängte Hoffenheim auf die Führung. Musona (46.) köpfte nach Flanke von Salihovic über das Tor, Mlapa (48.) zielte daneben. Als Augsburgs Innenverteidiger Jan-Ingwer Callsen-Bracker Firmino an der Strafraumgrenze zu Fall brachte, behielt Salihovic beim Strafstoß die Nerven.

Bei einem Schuss von Knowledge Musona (54.) verhinderte Jentzsch die Vorentscheidung. Auf der Gegenseite traf Mölders vier Minuten nach dem Ausgleich durch Langkamp mit einem Kopfball die Latte.

Hoffenheims Neuzugang Srdjan Lakic, der wegen einer Magen-Darm-Grippe erst in der 75. Minute eingewechselt wurde, konnte keine Akzente mehr setzen. "Das war heute nicht so glücklich. Ich hoffe, dass es bald besser geht und ich richtig loslege." Das hoffen die Fans nicht nur von Lakic.

Hoffenheim - Augsburg: Daten zum Spiel

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