Sonntag, 22.01.2012

Bundesliga - 18. Spieltag

"Auf einem Reifen da rein"

Borussia Dortmund gelingt ein Start nach Maß in die Rückrunde. Der Sieg in Hamburg zeigt: Wieder einmal ist der BVB auf den Punkt giftig und topfit - sieht sich jetzt aber mit einem Vierkampf an der Spitze konfrontiert. Beim HSV ist die Euphorie der letzten Vorrundenspiele verflogen. Trotzdem glaubt Trainer Thorsten Fink weiter unbeirrt an die Qualitäten seines Teams.

Dortmunds Robert Lewandowski (l.) war von der Hamburger Abwehr kaum zu halten
© Getty
Dortmunds Robert Lewandowski (l.) war von der Hamburger Abwehr kaum zu halten

Reaktionen:

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): "Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht. Die Mannschaft hatte zu viel Respekt vor Dortmund. Und es fehlte der Mut - ich weiß nicht, warum, aber daran müssen wir noch arbeiten. Wir waren eigentlich gut drauf in der Hinrunde - deshalb hat uns die Pause scheinbar nicht gut getan. Die Mannschaft hat noch nicht das gespielt, was wir wollten."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Ich hatte das Gefühl, als wir in der ersten Halbzeit relativ viele Chancen vergeben haben, dass mich das Ergebnis nicht so sehr interessiert, sondern dass ich einfach nur beruhigt bin, wenn wir unseren Fußball durchziehen. Dass dann noch das Ergebnis gepasst hat, war umso schöner."

Mladen Petric (Hamburger SV): "Wir alle hätten nicht für möglich gehalten, dass wir nochmal so ein Spiel abliefern könnten. Wir haben uns auseinandernehmen lassen."

Robert Lewandowski (Borussia Dortmund): "Das erste Spiel ist immer wichtig, deshalb sind wir sehr froh, dass es so gut gelaufen ist bei uns. Wir haben als Mannschaft gut funktioniert. Aber jetzt kommt Hoffenheim und das ist für uns immer ein sehr schwerer Gegner."

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Nachbetrachtung:

Der BVB hat die seltene Gabe, dem Gegner bei dessen eigenen Ballbesitz extrem gefährlich zu werden. In der ersten Halbzeit hatte der HSV 61 Prozent Ballbesitz. Die Quantität war also durchaus gegeben, qualitativ "guten" Ballbesitz gestand der BVB den Gastgebern aber nur in minimalen Dosen zu.

Diese Defensivarbeit ist der Grundstock für die Offensivbemühungen, die Balance zwischen den beiden Elementarteilen des Fußballs zu diesem Zeitpunkt der Rückrunde schon wieder hergestellt.

Wie in den letzten drei Auftaktspielen hat es Trainer Jürgen Klopp perfekt verstanden, seine Mannschaft auf- und auf den Gegner einzustellen. Dortmund war auf den Punkt giftig und zeigte eine spielerische Leichtigkeit, als wäre die Saison nie unterbrochen worden. Auf einem sehr schwierig zu bespielenden Rasen.

"Wir wollten nicht einfach so in die Rückrunde reinrutschen - wir wollten einen absoluten Wheely-Kaltstart hinlegen: auf einem Reifen da rein", so Trainer Klopp. "Das geht nur, wenn du etwas investierst und das hat die Mannschaft gemacht."

Der BVB wirkte wie angestachelt von den Ergebnissen des Wochenendes, von Bayerns Niederlage und dadurch, dass jetzt plötzlich auch Borussia Mönchengladbach schon 36 Punkte gesammelt hat - und der wenig geliebte FC Schalke sogar einen mehr. Die Spitze ist näher zusammengerückt.

Als Ansage an den Rest der Titelkandidaten wollte natürlich kein Dortmunder die Partie in Hamburg verstanden wissen. Der Meister bleibt seiner Linie des Understatements weiter treu - auch wenn weitere Spiele dieser Kategorie demnächst kontraproduktiv wirken könnten.

Die besten Bilder des 18. Spieltags
Hamburger SV - Borussia Dortmund 1:5: Die Dortmunder um Hummels (r.) spielten von Beginn an mit höchsten Tempo und Aggressivität
© Getty
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Hamburger SV - Borussia Dortmund 1:5: Die Dortmunder um Hummels (r.) spielten von Beginn an mit höchsten Tempo und Aggressivität
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Shinji Kagawa (l.) zeigte ein starkes Spiel und bereitete das 1:0 für Kevin Grotzkreutz vor
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Shinji Kagawa (l.) zeigte ein starkes Spiel und bereitete das 1:0 für Kevin Grotzkreutz vor
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Der deutsche Meister demonstrierte seine Stärke und lag bereits nach knapp 40 Minuten mit 2:0 in Führung
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Der deutsche Meister demonstrierte seine Stärke und lag bereits nach knapp 40 Minuten mit 2:0 in Führung
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Robert Lewandowski feiert seinen Treffer zum 2:0 - Kehl und Pisczek machen mit
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Robert Lewandowski feiert seinen Treffer zum 2:0 - Kehl und Pisczek machen mit
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Kuba drehte in der zweiten Hälfte auf und erzielte einen Doppelpack - am Ende gewinnt der BVB mit 5:1
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Kuba drehte in der zweiten Hälfte auf und erzielte einen Doppelpack - am Ende gewinnt der BVB mit 5:1
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1. FC Kaiserslautern - Werder Bremen 0:0: In einer intensiven Partie gelang beiden Teams trotz zahlreicher Chancen kein Tor
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1. FC Kaiserslautern - Werder Bremen 0:0: In einer intensiven Partie gelang beiden Teams trotz zahlreicher Chancen kein Tor
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Für Sebastian Proedl war die Partie nach einem Tritt ins Gesicht durch Dorge Kouemaha in der 23. Minute beendet
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Für Sebastian Proedl war die Partie nach einem Tritt ins Gesicht durch Dorge Kouemaha in der 23. Minute beendet
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Immer wieder sorgten strittige Szenen für Diskussionen mit Schiedsrichter Hartmann, so wie hier bei Lauterns Kapitän Christian Tiffert
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Immer wieder sorgten strittige Szenen für Diskussionen mit Schiedsrichter Hartmann, so wie hier bei Lauterns Kapitän Christian Tiffert
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FC Schalke 04 - VfB Stuttgart 3:1: Torschütze Joel Matip wird nach seinem Führungstreffer von den Mitspielern geherzt
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FC Schalke 04 - VfB Stuttgart 3:1: Torschütze Joel Matip wird nach seinem Führungstreffer von den Mitspielern geherzt
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Intensiver Zweikampf zwischen Stuttgarts Verteidiger Cristian Molinaro und Schalkes Marco Höger
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Intensiver Zweikampf zwischen Stuttgarts Verteidiger Cristian Molinaro und Schalkes Marco Höger
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Kapitän Benedikt Höwedes stieß mit Mitspieler Höger zusammen und musste verletzt ausgewechselt werden
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Kapitän Benedikt Höwedes stieß mit Mitspieler Höger zusammen und musste verletzt ausgewechselt werden
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Rettungstat in letzter Sekunde: Christian Fuchs bugsiert den Ball noch um den Pfosten
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Rettungstat in letzter Sekunde: Christian Fuchs bugsiert den Ball noch um den Pfosten
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VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 1:0: Lukas Podolski gewinnt das Kopfballduell gegen Wolfsburgs Kapitän Christian Träsch
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VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 1:0: Lukas Podolski gewinnt das Kopfballduell gegen Wolfsburgs Kapitän Christian Träsch
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Augen zu und durch! Wolfsburgs Offensivkraft Ashkan Dejagah im Zweikampf
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Augen zu und durch! Wolfsburgs Offensivkraft Ashkan Dejagah im Zweikampf
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1899 Hoffenheim - Hannover 96 0:0: Mohamed Abdellaoue (M.) kämpft mit Fabian Johnson (r.) um den Ball
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1899 Hoffenheim - Hannover 96 0:0: Mohamed Abdellaoue (M.) kämpft mit Fabian Johnson (r.) um den Ball
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Kein Durchkommen für Ryan Babel: Moritz Stoppelkamp und Steven Cherundolo stoppen den Hoffenheimer mit vereinten Kräften
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Kein Durchkommen für Ryan Babel: Moritz Stoppelkamp und Steven Cherundolo stoppen den Hoffenheimer mit vereinten Kräften
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Hoffenheim-Keeper Tom Starke war mit der Leistung seiner Mannschaft alles andere als zufrieden
© Getty
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Hoffenheim-Keeper Tom Starke war mit der Leistung seiner Mannschaft alles andere als zufrieden
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Nürnberg - Hertha 2:0: Welcome back, Michael Skibbe! Der Neu-Herthaner kehrte aus der Türkei zurück und folgt in Berlin auf Markus Babbel
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Nürnberg - Hertha 2:0: Welcome back, Michael Skibbe! Der Neu-Herthaner kehrte aus der Türkei zurück und folgt in Berlin auf Markus Babbel
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Für den Club war das Duell mit der Hertha das 1000. Bundesliga-Spiel überhaupt
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Für den Club war das Duell mit der Hertha das 1000. Bundesliga-Spiel überhaupt
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Esswein ließ die Club-Fans im Jubiläumsspiel jubeln. So richtig glauben konnte er aber offenbar nicht, dass er getroffen hatte
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Esswein ließ die Club-Fans im Jubiläumsspiel jubeln. So richtig glauben konnte er aber offenbar nicht, dass er getroffen hatte
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Freiburg - Augsburg 1:0: Freiburgs neuer Coach Christian Streich schien etwas skeptisch vor seinem Debüt
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Freiburg - Augsburg 1:0: Freiburgs neuer Coach Christian Streich schien etwas skeptisch vor seinem Debüt
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In Freiburg empfing der Tabellen-18. den 17. - mehr Abstiegskampf geht nicht
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In Freiburg empfing der Tabellen-18. den 17. - mehr Abstiegskampf geht nicht
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Cisse hat Freiburg verlassen - und schon durfte Erik Jendrisek (r.) mal wieder von Beginn an ran
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Cisse hat Freiburg verlassen - und schon durfte Erik Jendrisek (r.) mal wieder von Beginn an ran
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Viel Kampf, wenig Highlights - so ist es eben im Kampf um den Klassenerhalt
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Viel Kampf, wenig Highlights - so ist es eben im Kampf um den Klassenerhalt
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M'Gladbach - FC Bayern 3:1: Pünktlich zum Rückrundenauftakt gab Schweinsteiger sein Comeback. Ganz der Alte war er allerdings noch nicht, wie das Spiel zeigen sollte
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M'Gladbach - FC Bayern 3:1: Pünktlich zum Rückrundenauftakt gab Schweinsteiger sein Comeback. Ganz der Alte war er allerdings noch nicht, wie das Spiel zeigen sollte
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Nach elf Minuten war es soweit: Neuer schlägt den Ball direkt in die Füße von Reus, Gladbachs Nr. 11 fackelt nicht lange und haut den Ball in bester Stankovic-Manier ins Tor
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Nach elf Minuten war es soweit: Neuer schlägt den Ball direkt in die Füße von Reus, Gladbachs Nr. 11 fackelt nicht lange und haut den Ball in bester Stankovic-Manier ins Tor
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Bayern machte zwar über weite Strecken das Spiel, bis auf einen gefährlichen Gomez-Kopfball nach Robben-Flanke brachten sie jedoch in Halbzeit eins nichts zustande...
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Bayern machte zwar über weite Strecken das Spiel, bis auf einen gefährlichen Gomez-Kopfball nach Robben-Flanke brachten sie jedoch in Halbzeit eins nichts zustande...
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Gladbach präsentierte sich dagegen eiskalt vorm Tor. Exakt 30 Minuten nach dem 1:0 veredelt Herrmann einen präzisen Pass von Hanke zur 2:0-Führung für die Borussia
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Gladbach präsentierte sich dagegen eiskalt vorm Tor. Exakt 30 Minuten nach dem 1:0 veredelt Herrmann einen präzisen Pass von Hanke zur 2:0-Führung für die Borussia
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Gladbach machte nach dem Seitenwechsel da weiter, wo sie aufgehört hatten. Reus spielt den Pass in die Schnittstelle, Herrmann zieht an Neuer vorbei und schiebt locker ein - 3:0
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Gladbach machte nach dem Seitenwechsel da weiter, wo sie aufgehört hatten. Reus spielt den Pass in die Schnittstelle, Herrmann zieht an Neuer vorbei und schiebt locker ein - 3:0
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Schweinsteiger sorgte zwar noch für den Anschlusstreffer, insgesamt zeigten die Bayern aber viel zu wenig: keine Kreativität, keine Bewegung - Gladbach dagegen konterte perfekt
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Schweinsteiger sorgte zwar noch für den Anschlusstreffer, insgesamt zeigten die Bayern aber viel zu wenig: keine Kreativität, keine Bewegung - Gladbach dagegen konterte perfekt
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Das sind Luxusprobleme im Vergleich zum HSV. Der hatte sich enorm viel vorgenommen, war schließlich in der Liga unter Thorsten Fink acht Spiele am Stück ungeschlagen und schielt ganz verstohlen sogar noch auf die internationalen Plätze.

Die Klatsche gegen den BVB riss aber alte Wunden wieder ein wenig auf. Trainer Fink hielt an seinem Konzept fest, obwohl seine Mannschaft deutlich unterlegen und auf dem besten Weg zu einem Debakel war. Mit der Umstellung auf ein 4-4-2 und der Einwechslung von Mladen Petric wollte Fink dem Dortmunder Wirbel entgegnen. Die passende Anleitung, wie seine Mannschaft fortan bestehen sollte, gab er ihr aber offenbar nicht mit auf den Weg. Die minimalen Korrekturen erwiesen sich allesamt als unbrauchbar.

Der BVB war an diesem Tag schlicht eine Klasse zu gut für Hamburg. Vor der Partie hatte Fink noch gehofft, den Gegner noch nicht als eingespielte Einheit anzutreffen und sich dadurch auch Chancen ausgerechnet.

Am Ende blieb ein Rückfall in längst vergessene Zeiten vom Saisonstart, als der HSV von einer Verlegenheit in die andere torkelte und sich in einigen Spielen wehrlos ergab.

Gerade deshalb sollte das Team die Lektion gegen denn BVB auch als solche begreifen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Die Euphorie und Aufbruchstimmung ist nach dem Pokal-Aus und dem schwachen Auftaktspiel aber dahin.

"Ich habe das Thema Abstiegskampf nie abgeschrieben", sagte Fink, um seiner Mannschaft eine Warnung mit auf den Weg zu geben.

Und trotzdem sieht der Trainer immer noch viel mehr Potenzial als es Tabellenplatz 14 besagt. "Das Problem ist, dass meine Mannschaft immer noch nicht begriffen hat, was sie kann. Wir werden das Spiel nun analysieren und dann wird die Mannschaft zeigen, was sie kann."

Hamburg - Dortmund: Daten zum Spiel

 

Stefan Rommel

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