Samstag, 03.12.2011

Bundesliga - 15. Spieltag

Comeback in Wolfsburg: Später Punkt für Mainz

Der FSV Mainz 05 hat in Wolfsburg ein bemerkenswertes Comeback gefeiert und erkämpft sich ein 2:2-Unentschieden. Das Team von Felix Magath hatte zur Halbzeit bereits 2:0 geführt.

Mario Mandzukic (r.) sorgte früh für die Führung des VfL Wolfsburg gegen Mainz
© Getty
Mario Mandzukic (r.) sorgte früh für die Führung des VfL Wolfsburg gegen Mainz
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Der VfL Wolfsburg hat gegen den FSV Mainz 05 erneut einen beruhigenden Vorsprung leichtfertig aus der Hand gegeben und tritt in der Bundesliga auf der Stelle.

Das Team von Trainer Felix Magath musste sich im Heimspiel gegen die Rheinhessen trotz einer 2:0-Führung bis zur 70. Minute mit einem 2:2 (2:0) begnügen.

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Schon in der vergangenen Saison hatte der Ex-Meister im Heimspiel gegen Mainz trotz einer 3:0-Führung noch 3:4 verloren.

Mandzukic trifft zur Führung

Top-Torjäger Mario Mandzukic nutzte zunächst einen katastrophalen Fehler in der Mainzer Abwehr eiskalt aus und erzielte mit seinem achten Saisontreffer die Führung (10.).

Kurz vor der Pause besorgte Jan Kirchhoff durch ein unglückliches Kopfball-Eigentor die 2:0-Führung für die Gastgeber (41.).

Andreas Ivanschitz gelang mit einem verwandelten Foulelfmeter (70.) der Anschlusstreffer für den FSV, den Ausgleich erzielte Eric-Maxim Choupo-Moting (81.). Zudem verlor Wolfsburg Makoto Hasebe nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Roter Karte (85.).

Magath hatte unter der Woche aus Ärger auf eine Auswertung der 0:2-Pleite beim Aufsteiger FC Augsburg verzichtet und die Kommunikation mit seinen Spielern auf das Nötigste reduziert.

Fauxpas in der Mainzer Abwehr

Diese Maßnahme schien zunächst aufzugehen, auch wenn die Wölfe bei der Führung tatkräftige Mithilfe vom Gegner bekamen.

Nach einem Rückpass verließen sich 05-Torhüter Christian Wetklo und Abwehrspieler Niko Bungert jeweils auf den anderen, Schlitzohr Mandzukic sprintete dazwischen und vollendete. Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Hausherren zunehmend die Partie.

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Die Mainzer waren bei ihren Angriffen oft zu verspielt und im Mittelfeld zu weit weg von den Gegnern. Trainer Thomas Tuchel reagierte und nahm Marco Caligiuri bereits in der 30. Minute für Yunus Malli vom Feld.

Mainzer Comeback in der Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Mainzer den Druck und erspielten sich einen höheren Ballbesitz.

Wolfsburg stand wesentlich tiefer als in der ersten Halbzeit und lauerte auf Fehler des Gegners im Spielaufbau, um über Konter zum Erfolg zu kommen.

Mit zunehmender Spieldauer verflachte das Niveau der Partie immer mehr. Nach dem glücklichen Anschlusstreffer drängte der FSV noch stärker auf das Wolfsburger Tor.

Als bester Spieler zeichnete sich bei den Gastgebern neben dem erneut torgefährlichen und zweikampfstarken Mandzukic auch Kapitän Christian Träsch aus. Bei Mainz überzeugten Malik Fathi und Julian Baumgartlinger.

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