Schachspieler Magath setzt Hannover matt

SID
Die Wölfe sind wieder zurück in der Erfolgsspur
© Getty
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Felix Magath hat einmal mehr verblüfft. Mit neuer Taktik führte der Meistertrainer den VfL Wolfsburg wieder in die Erfolgsspur.

ls der passionierte Schachspieler Felix Magath mit einer ausgefeilten Taktik Hannover 96 matt gesetzt hatte, konnte sich der Trainerfuchs bereits vor dem Schlusspfiff ein schelmisches Lächeln nicht verkneifen.

Denn beim 4:1 (2:1)-Erfolg in einem hitzigen Niedersachsenderby hatte Magath nicht seine harte Hand gezeigt, sondern die Hannoveraner von Konzepttrainer Mirko Slomka mit ausgefeilten Winkelzügen vor unlösbare Aufgaben gestellt.

"Probleme bereitet"

"Das war die beste Begegnung in der Bundesliga. Wir standen so kompakt wie noch nie. Wir haben eine Formation gefunden, auf der wir bauen können", sagte Magath.

Dagegen wirkte Slomka nach der Begegnung genauso ratlos, wie seine Mannschaft in den 90 Minuten zuvor. "Wir sind in der ersten Halbzeit auf einen sehr starken, sehr gut eingestellten Gegner getroffen. Diese neue Ordnung hat uns Probleme bereitet, und wir haben wenig Zugriff auf den Gegner bekommen", gab Slomka offen zu.

Mit einem Mix aus 4-3-3- und 4-4-2-System hatte Magath alle Beobachter verblüfft. Nationalspieler Christian Träsch verteidigte auf der rechten Seite, neben Mario Mandzukic stürmten Ashkan Dejagah und Koo Ja-Cheol - und "Altstar" Hasan Salihamidzic zog überraschend im Mittelfeld die Fäden. Was der Bosnier seinem Lehrmeister mit seinen beiden ersten Bundesligatoren seit mehr als viereinhalb Jahren dankte (22., 36.).

Erster Doppelpack seit 2001

Weil Innenverteidiger Chris (55.) und Alexander Madlung (74.) ebenfalls trafen, gab es für die Gastgeber nicht nur den neunten Sieg im zehnten Bundesligaduell vor eigenem Publikum gegen Hannover, sondern auch den höchsten Saisonerfolg. Den Anschlusstreffer für 96 erzielte Christian Schulz (43.).

Während der Länderspielpause hatte Magath allerdings nicht mit ausgeklügelten Taktiken, sondern mit hartem Durchgreifen für Aufregung gesorgt. Der 58-Jährige hatte Abwehrspieler Sotirios Kyrgiakos, Mittelfeldspieler Jan Polak und Stürmer Patrick Helmes aus dem Kader der ersten Mannschaft verbannt.

Ganz offensichtlich hat die Mannschaft die Zeichen der Zeit verstanden. Neben den taktischen Finessen des Trainer waren die Wolfsburger auch in punkto Einsatzwille und Laufbereitschaft nicht wiederzuerkennen. Mit nun 16 Punkten schaffte der VfL den Sprung ins Mittelfeld.

"Wir wollten den Gegner von Anfang an bekämpfen. Die Situation war für alle nicht schön. Wir standen alle unter Druck", betonte Salihamidzic, der seinen ersten Bundesliga-Doppelpack seit 2001 erzielte: "Wir stecken immer noch in einer schwierigen Situation, aber wir wissen jetzt, wie wir auftreten müssen."

Ya Konan mit Rot

Völlig konsterniert zeigten sich dagegen die als Favoriten ins Derby gegangenen Hannoveraner nach der bitteren Pleite - und haderten vor allem mit Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach).

In der 57. Minute hatte der Unparteiische Didier Ya Konan die Rote Karte gezeigt, nachdem dieser den auf dem Boden sitzenden Makoto Hasebe den Ball an den Kopf geworfen hatte.

"Für mich war es eine klare Fehlentscheidung. Ich gehe davon aus, dass Didier Ya Konan freigesprochen wird", sagte Slomka. Und Sportdirektor Jörg Schmadtke kündigte bereits an, gegen jede Sperre des Ivorers Einspruch einlegen zu wollen.

Wolfsburg - Hannover: Daten zum Spiel

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